Freitag, 13. April 2018

Meine Lesung zum Bücherfrühling 2018

Was ich am meisten an Lesungen liebe? Zuerst ist es die unbeschreibliche Aufregung davor. Mein Körper vibriert regelrecht, der Kopf ist leer und der Anflug von Panik lässt mich immer den Ausgang im Auge behalten. Dabei frage ich mich, wie es wohl sein würde, wenn die Autorin Hals über Kopf aus dem Saal verschwindet *lach*
Nein, so schlimm ist es dann doch nicht, aber ohne eine Spur von Lampenfieber wäre es sicherlich auch seltsam.

Natürlich liebe ich ganz besonders das Lesen ansich. Zu spüren, dass ich das Publikum in meinen Bann ziehe und ich sie mit den Auszügen aus der Geschichte erreiche, das ist wohl das Schwierigste und Beste zugleich.  Egal, wie gut ich mich vorbereitet fühle, ich weiß doch nie genau, ob und wie das ankommt, was ich mir ausgesucht hat. Okay, bisher hatte ich in dieser Hinsicht noch kein Negativerlebnis (klopft auf Holz und alles, was in dieser Hinsicht für gute Schwingungen sorgt). Aber neben dem Wissen, was ich lese, ist auch das Gespür dafür wichtig, wann ich aufhören soll. Auch hier stelle ich immer wieder fest, dass ich es nicht in der Form zu Hause üben kann, wie es dann auf der Bühne läuft.
Jedenfalls nicht komplett, aber ein bisschen Improvisation ist ja immer gut.

Und dann kommt quasi das Highlight und ja, es ist für mich tatsächlich nach der Lesung, in Teilen auch schon in der Pause spürbar. Es ist das Gefühl, es geschafft zu haben. Die eigene Angst überwunden zu haben und zu erkennen, dass die Lesung richtig gelaufen ist. Die Zuhörer sind zufrieden und dann kommt dieser Rausch, der mich wirklich vom Boden abheben lässt. Und er hält an, Stunden, Tage ... lässt mich euphorisch, aber vor allem dankbar sein.
Das ist schon irgendwie verrückt, aber es ist wirklich wahr. Ich liebe Lesungen, würde so gern viel öfter und viel mehr lesen ...

Zum vierten Mal habe ich nun bereits im Rahmen des Quedlinburger Bücherfrühlings gelesen. Ich danke dem KUZ Reichenstraße für diese wunderbare Möglichkeit. Ich fühle mich dort wirklich immer sehr wohl und habe ganz viel Spaß mit den Zuhörern. Natürlich ist ein Heimspiel immer etwas Besonderes, weil es weniger fremde Leute sind, dafür aber viele Freunde und Verwandte (und ja, meine Mutter kommt jedes Jahr zur Lesung). Es ist quasi eine öffentlich-private Runde, was es jedoch nicht weniger aufregend macht.

Wenn ich ehrlich bin, fehlen mir ein bisschen die Worte. Es gibt so viel zu erzählen und gleichzeitig möchte ich diese besonderen Momente einfach nur tief in mein Herz einschließen und sie bewahren.
Ich bin dankbar dafür, dass ich so tolle Freunde und "Fans" habe, die diesen Abend mit mir verbracht haben. Es ist in jedem Jahr ein Highlight für mich. 
Es war ein toller Abend. Ich freue mich, dass mein ganz frisch geschlüpftes Buchbaby so gut angekommen ist. Paul und Max haben mich auch beim Schreiben total glücklich gemacht. Umso größer ist dann natürlich auch die Freude, dass dieses Gefühl aufs Publikum übergesprungen ist.

Ich bin wirklich dankbar dafür, dass ich all diese Geschichten aufschreiben kann und es Leser gibt, die sie mögen und mich mit dem Kauf der Bücher/Ebooks unterstützen.
Es ist mir immer wieder ein überaus heftiges Vergnügen!

Ach ja, und ganz abgesehen von all diesen wunderbaren Emotionen, ist es so ein richtig geiles Gefühl, die drei Bücher nebeneinander liegen zu sehen ... und zu wissen, dass da noch ein viertes dazukommen wird ... 


Montag, 9. April 2018

bleiben oder gehen?

Auch ich verfolge schon eine Weile die Ereignisse rund im die neue Datenschutzverordnung.
Zugegebenermaßen qualmt mein Kopf bei all den Artikeln, die ich bisher gelesen habe. Dabei schwanke ich ein bisschen zwischen Panik und Gelassenheit, weil ich inzwischen durchaus gelernt habe, dass ich vieles nicht so heiß gegessen wird ... Trotzdem lese ich immer wieder, dass blogs geschlossen oder gelöscht werden, weil das alles so kompliziert, unsicher und auch Dank der Strafen und automatisierter Abmahnverfahren gefährlich ist.
Auf der anderen Seite frage ich mich natürlich, ob das alles überhaupt auf mich zutrifft. Dieser Blog ist reines Vergnügen. Ich habe keine Werbebanner und betreibe kein Affiliate-Marketing, aber natürlich mache ich für meine eigenen Bücher Werbung, was dann wohl auch irgendwie ein Aspekt ist.
Ich liebe diesen blog und ich freue mich an dem, was ich bisher hier alles schon gepostet habe und die vielen Kommentare, die ich bereits von euch bekommen habe. All die kleinen Geschichten, die Berichte, Ostern, Weihnachten ... Gewinnspiele ... Ich habe wirklich Spaß daran. Natürlich, wenn ich mir den Traffic anschaue, sollte es ein Leichtes sein, diesen Blog zu löschen und zu sagen, dass ich meine Zeit mit anderen Dingen (vorzugsweise dem Schreiben von Geschichten) verbringen könnte. Aber ich will ... und hier stampfe ich ein bisschen mit dem Fuß auf und ärgere mich über verdammte Datenskandale. Denn ehrlich ... ich habe nicht viel Ahnung davon, was hier alles gespeichert wird. Im Grunde brauche ich nichts davon. Aber was wäre ein Blog ohne Kommentare? Es gibt jedoch kein Kontaktformular, ich versende keinen Newsletter, sondern habe bisher nur die Möglichkeit, mir per email zu folgen, zur Verfügung gestellt.
Und abgesehen von all diesen Dingen? ...
Die leichteste und unspektakulärste Möglichkeit, dem DSGVO aus dem Weg zu gehen, ist löschen ... Ich könnte den Blog auf meiner Webseite nutzen und zumindest einen Teil von dem dort weiterbetreiben.
Ich könnte auch auf Facebook eine Gruppe gründen, in der ich exklusiv für Mitglieder (dafür stelle ich dann natürlich keine speziellen Voraussetzungen an euch) weiterhin Oster-und Weihnachtsaktionen starte und natürlich auch divere Feiertage wie Coming out Day oder IDAHOT mit euch feiere.
Vielleicht gibt es auch jemanden, der sich so richtig perfekt hier auskennt und mir sagt, wie ich meinen Blog sicher machen kann.
Ihr seht, ich bin ein bisschen "verzweifelt". Die Zeit wird knapp ... Manche Dinge sind so absurd, dass ich sie einfach nicht begreifen kann. 

Freitag, 6. April 2018

Auffallend verliebt

Mein neues Buch erblickt das Licht der Welt.
Und ich gebe es zu, es war quasi eine Sturzgeburt. Nachdem ich die ersten vier Kapitel bereits im November fertig und als Leseprobe zur Buch Berlin mitgebracht hatte, ging irgendwie gar nichts mehr.
Dabei wollte ich die Geschichte so gern schreiben, habe sie sogar bereits für eine Lesung angemeldet, fest in dem Glauben, dass ich spätestens im Februar das Buch fertiggestellt habe.
Jetzt haben wir April. Meine Lesung ist in fünf! Tagen und ich bin wirklich ausgelaugt. Der Rücken schmerzt, die Finger auch, meine Augen brennen und ich bin insgesamt ein bisschen brummig. Zu wenig Schlaf, zu viele Stunden am Laptop.
Aber ... es hat sich gelohnt, denn ich bin fertig und bereit die Datei hochzuladen. Das ist echt unglaublich und macht mich verdammt glücklich!
Auch wenn es sich so anhört, das Schreiben war eigentlich gar nicht so stressig. Ich wollte es. Die Geschichte wollte plötzlich raus. Die Männer haben nach ihrem Happy End verlangt. Die Szenen flossen und verdichteten sich, haben mich zum Lachen, Weinen und Seufzen gebracht. Das letzte berühmte Wort fiel mir schwer, weil ich irgendwie nicht bereit war, sie gehen zu lassen und gleichzeitig wusste, dass sie alles haben, was sie für ihr gemeinsames Leben brauchen.

Auffallend verliebt ... der dritte Teil meiner verliebt-Reihe (ich bin immer so einfallslos was Namen anbelangt) Eine Reihe, an die ich gar nicht gedacht habe, als ich Positiv verliebt geschrieben habe, bei der ich dachte, dass nach Unglaublich verliebt alles erzählt ist und die nun ... vermutlich noch einen weiteren Teil erhalten wird.

Wie auch bei den anderen beiden Teilen, geht es um ein nicht ganz alltägliches Thema. Ich hoffe, ihr werdet meine beiden Protagonisten ebenso ins Herz schließen, wie ich es getan habe.


Hier gibt es die ersten Eckdaten:

Klappentext: 
Nachdem sich Max eingestanden hat, dass seine Beziehung gescheitert ist, flüchtet er in ein kleines Dorf, in dem sein Freund Moritz als Pfarrer arbeitet. Max hofft auf seine Unterstützung, auch wenn er im Moment keinerlei Vorstellung davon hat, wie es für ihn weitergehen soll. Dann begegnet ihm Paul, ein Mann, der mit knapp 1,40 Meter Max´Leben mächtig durcheinanderwirbelt. Er kann sich Pauls Unbeschwertheit nicht entziehen, auch wenn er gleichzeitig von der Chance träumt, dass Moritz doch noch mehr als nur freundschaftliche Gefühle für ihn entwickelt. Dabei übersieht er beinahe, dass sein Herz längst einem anderen Mann zugeflogen ist. Es stellt sich bloß noch die Frage, ob Liebe etwas mit der Körpergröße zu tun hat oder nicht. 

Umfang: 287 Seiten, ca 75.000 Wörter, 22 Kapitel

Print und ebook 

Im Grunde ist die Geschichte abgeschlossen und eigenständig. Ich glaube, dass ich alles, was wichtig ist, auch einigermaßen gut erklärt habe, aber da die Protagonisten der anderen Bücher ebenfalls vorkommen, könnte vielleicht doch die eine oder andere Frage auftauchen. Sie bezieht sich dann allerdings ausschließlich auf den Rahmen der Geschichte. Die Liebesgeschichte zwischen Paul und Max ist auf jeden Fall eigenständig. 

und für alle, die vielleicht am Mittwoch, den 11. April Zeit und Lust haben und irgendwie in der Nähe wohnen: 
Kommt zu meiner Lesung im Rahmen des Quedlinburger Bücherfrühlings im KUZ Reichenstraße, 06484 Quedlinburg
Ich freu mich auf euch!