Mittwoch, 11. Oktober 2017

Coming Out Day

Heute, am 11. Oktober ist der internationale Coming Out Day.
Er wird seit 1988 mit vielen Aktionen gefeiert. Dazu gehört auch, dass Menschen diesen Tag zum Anlass nehmen, um sich vor der Familie und/oder Freunden zu outen.
Auf diese Weise sorgen sie für mehr Sichtbarkeit von Lesben, Schwulen, Bisexuellen oder Transgender. Mehr Sichtbarkeit bedeutet auch ein deutliches Zeichen gegen Homophobie bzw. Transphobie zu setzen.
Es ist also ein ganz besonderer Tag. Ichhoffe, dass all jene, die ihn heute tatsächlich für ein Outing nutzen, in ihrer Familie weiterhin willkommen sind, keine Freunde verlieren und ein glückliches offenes Leben führen können.

Ich habe für euch eine kleine Geschichte.
Es ist schon eine Weile her, dass ich spontan eine Kurzgeschichte geschrieben habe, aber es hat ziemlich viel Spaß gemacht. Vielleicht auch, weil es eine wunderbare Abwechslung zu meinem doch recht ernsten Buch ist. Ich hoffe, ihr habt Spaß und wünsche euch einen schönen Coming out Day!

Achtung: P 16/18 slash!

                                          Happy Coming Out Day
                                                     Karo Stein

Mein Geburtstag.
Heute, am 11. Oktober vor zwanzig Jahren bin ich auf die Welt gekommen. Meine Mutter behauptet immer, ich wäre das süßeste Baby des Planeten gewesen, was natürlich Unsinn ist. Als meine Mutter muss sie so etwas vermutlich sagen. Wenn ich mir die alten Bilder anschaue, sehe ich kaum einen Unterschied zu anderen Babys. Klein, verschrumpelt, mit großen blauen Augen.
Zwanzig. Ich kann kaum glauben, wie schnell die Zeit vergangen ist. Es erscheint mir wie gestern, als wir meine Volljährigkeit gefeiert haben. Ich war so besoffen, aber es war eine geile Party.
Am Wochenende kommen meine Freunde und es wird wieder ein erstklassiges Besäufnis geben. Heute ist jedoch Mittwoch. Ich habe Urlaub und weiß gar nicht genau, was ich mit dem Tag anfangen soll.

Vor zwei Wochen habe ich festgestellt, dass der 11. Oktober noch eine andere Bedeutung hat. Seitdem spüre ich dieses nervöse Kribbeln in meinem Bauch, mir wird abwechselnd heiß und kalt und dann wird mir schwindelig. So, wie jetzt auch. Ich presse das Gesicht ins Kissen, während mein Körper den Aufstand probt. Verdammt, was für ein Chaos. Am liebsten möchte ich laut schreien. Stattdessen werfe ich den Kopf in den Nacken und fülle meine Lungen mit frischer Luft. Hektisch atme ich, spüre, wie sich alles zu drehen beginnt und möchte mich am liebsten einfach nur zusammenrollen.
Es klopft an die Tür. Noch ehe ich antworten kann, wird sie aufgestoßen. Kerzenlicht erhellt den Raum, meine Mutter singt ein Geburtstagslied. Vermutlich tut sie das bereits mein ganzes Leben lang. Ich setze mich auf, ziehe die Decke bis zum Hals und höre ihr zu. Rituale, auch die albernen oder peinlichen, wirken beruhigend auf mich. Meine Mutter singen zu hören, die Kerzen zu sehen und den Hauch von Kuchenduft wahrzunehmen, gibt mir ein Gefühl von Geborgenheit und das irgendwie alles gut werden wird. Auch wenn ich mich oft darüber aufrege, dass meine Mutter offenbar vergisst, dass ich längst erwachsen bin, so genieße ich jetzt den Moment des Kindseins.
Jetzt steht sie vor mir, lächelt im Schein der Kerzen und der einsetzenden Morgendämmerung, die ein wenig Licht durch das Fenster bringt. Es ist noch viel zu früh, um aufzustehen. Zumindest an einem freien Tag. Ich habe jedoch ohnehin in der Nacht kaum ein Auge zugemacht. Seitdem ich weiß, welche Bedeutung der 11. Oktober noch hat, kann ich kaum schlafen.

„Alles Liebe zum Geburtstag, mein Schatz“, sagt sie und sieht mich erwartungsvoll an. Ich richte mich auf und puste die Kerzen aus. Es wird erstaunlich dunkel, sodass ich mich zur Seite beuge und die kleine Lampe neben dem Bett anschalte.
„Danke“, sage ich und reibe mir über die Augen.

Meine Mutter stellt den Kuchen auf den Schreibtisch und setzt sich neben mich. Sie zieht mich in eine liebevolle Umarmung, haucht mir einen Kuss auf die Stirn und lächelt mich dann an.
„Mein großer Sohn“, sagt sie und ihre Augen beginnen zu schimmern. Sie ist immer viel zu emotional. Das ist ein bisschen peinlich, denn habe nun auch einen Kloß im Hals vor Aufregung.
„Ich wollte dich nicht wecken, aber ich muss gleich zur Arbeit und … Na ja, ich kann dir doch nicht erst heute Abend gratulieren.“
„Ich kann ohnehin nicht mehr schlafen“, antworte ich mit einem schiefen Grinsen.
„Aufgeregt?“, fragt sie schmunzelnd.
„Ich werde alt“, behaupte ich. „Ab jetzt geht es doch irgendwie nur noch abwärts. Ich bin zwanzig, verdammt.“
Damit bringe ich meine Mutter zum Lachen. Sie schüttelt heftig den Kopf und wischt sich über die Augen.

„Dein ganzes Leben liegt noch vor dir“, sagt sie kichernd. „Es ist nicht vorbei, sondern es fängt doch erst an. Du wirst noch eine Menge Entscheidungen treffen müssen, nach dem richtigen Weg suchen und dich vielleicht manchmal verlaufen.“
„Das klingt nicht, als würde es mir gefallen“, murre ich und bringe sie damit erneut zum Lachen.
„Es ist aufregend“, antwortet sie. „Jede Entscheidung ist aufregend, weil sich nicht jede Konsequenz vorausahnen lässt. Aber genau das macht das Leben lebenswert und bunt und besonders.“
„Kann ich nicht einfach im Bett bleiben … so für die nächsten fünfzig Jahre?“, frage ich. Erneut packt mich dieses nervöse Gefühl und mir wird ganz flau im Magen. Der 11. Oktober, mein Geburtstag und … und der Coming Out Day.
„Thore“, ruft sie und funkelt mich böse an. „Du gehst da raus und genießt dein Leben. Bisher hattest du doch auch alles ganz wunderbar im Griff. Ich bin stolz auf dich und es gibt nichts, was mich von dieser Meinung abbringen könnte.“

Ich schließe die Augen und nicke. Sie küsst mich auf die Wange, steht auf und geht zur Tür.
„Sehen wir uns heute Abend oder bist du unterwegs? Wie wäre es mit Pizza zum Abendbrot?“
„Vermutlich bin ich den ganzen Tag hier“, antworte ich. „Da wartet noch ein Spiel auf mich.“
Sie macht ein abwertendes Geräusch, denn wie die meisten Mütter, ist auch meine nicht begeistert davon, wenn ich den ganzen Tag vor dem Laptop oder der Konsole hänge. Ich mache es jedoch trotzdem.
„Pizza klingt gut“, rufe ich ihr hinterher, als sie mein Zimmer verlässt.
„Wird Rudi auch da sein?“, fragt sie.
„Vermutlich“, antworte ich schlicht, auch wenn mein Herz heftig zu pumpen beginnt. Rudi, der in Wahrheit Alexander heißt, aber irgendwann … Ich kann mich gar nicht mehr genau erinnern, wie er zu dem Spitznamen gekommen ist.

„Bis später“, höre ich sie sagen, dann fällt die Wohnungstür ins Schloss und eine entsetzliche Stille umgibt mich. Ich springe aus dem Bett, laufe nervös durch den Raum, schaue aus dem Fenster und habe keine Ahnung, wie ich die Zeit herumbekommen soll.
Wie bin ich nur auf die Idee gekommen, heute einen Tag Urlaub zu nehmen? Das war wirklich eine saudumme Idee.

Da ich ohnehin nicht mehr schlafen kann, gehe ich ins Bad. Ich trödle eine Ewigkeit unter der Dusche, schäume mich so gründlich ein, dass ich vermutlich Ähnlichkeit mit einem Schneemann habe. Eine Weile bleibe ich einfach nur regungslos unter dem prasselnden Wasser stehen, genieße das Gefühl auf der Haut und betrachte die Tropfen, die in kleinen Rinnsalen kreuz und quer über meine Brust und den Bauch laufen. Mein Schwanz hat sich halb aufgerichtet, sodass das Wasser beständig über die Spitze herabtropft. Das fühlt sich großartig an.

Reglos, beinahe schwerelos, nur mein Kopf will einfach nicht zur Ruhe kommen. Die Gedanken fahren Achterbahn, stürzen mich immer wieder ins Chaos, ohne dass ich auch nur eine Ahnung davon habe, wie ich herauskomme.

Ich drehe den Wasserhahn zu und trockne mich ab. Zähne putzen, rasieren, eincremen … Ich style meine Haare, betrachte mich eine Ewigkeit im Spiegel und frage mich, wie meine Zukunft aussieht. Alles erscheint mir vollkommen verschwommen. Vor zwei Jahren hatte ich noch einen dieser klassischen Pläne. Ausbildung beenden, Frau finden, Haus, Kind, Familie … Ich bin nicht gerade ein draufgängerischer Typ, der nach Abenteuern sucht.

Jetzt erscheint es mir, als wenn das Abenteuer nach mir gesucht hätte. Abermals beginnt mein Herz heftig zu klopfen. Ich bilde mir ein, dass ich im Spiegel sogar sehen kann, wie sich der Brustmuskel auf der linken Seite bewegt. Es ist ohnehin nur ein bescheidener Muskel … so wie auch die anderen kaum besonders ausgeprägt sind. Ich bin recht groß und auch keineswegs schmal gebaut, nur eben kein muskelbepackter Gorilla. Verstohlen betrachte ich mich von allen Seiten im Spiegel, ehe ich mir ein Handtuch um die Hüfte schlinge und den Raum verlasse.

Ich habe den Flur zur Hälfte durchquert, als es an der Tür klingelt. Für einen Moment bin ich bereit, das Geräusch zu ignorieren, aber die Hartnäckigkeit des Läutens, bringt mich dazu, umzukehren und den Hörer der Gegensprechanlage in die Hand zu nehmen.

„Happy Birthday“, erklingt eine vertraute Stimme. Instinktiv drücke ich auf die grüne Taste, die die Haustür öffnet und starre an mir herunter. Ich bin nicht gerade vorteilhaft bekleidet oder … oder vielleicht doch. Vor Aufregung werden meine Hände feucht.
Ein klopfendes Geräusch reißt mich aus den Gedanken. Hitze sammelt sich in meinem Bauch. Mein Gesicht beginnt zu brennen. Panisch drücke ich die Klinke hinunter und versuche halbwegs zu lächeln und zu atmen.

„Alles Liebe ...“, ruft Rudi, stockt und mustert mich mit großen Augen. Er wirft die Tür hinter sich zu, leckt sich über die Lippen, nimmt Anlauf und springt mich an.
Ich behaupte nicht, dass er leicht wie eine Feder ist, aber ich kann ihn trotzdem halten, auch wenn er mich ins Straucheln bringt und die Luft aus den Lungen quetscht.

„Dein Geburtstagsoutfit gefällt mir“, raunt er mir ins Ohr und beginnt an meinem Hals zu knabbern.
„Rudi“, knurre ich und kann ein Stöhnen nicht unterdrücken. Eine Gänsehaut überzieht meinen Körper. Es prickelt in den Eiern und mein Schwanz freut sich ebenfalls über diesen Angriff.
„Was machst du hier?“, frage ich und presse ihn gegen die Wand, damit ich nicht die ganze Last tragen muss.
„Hab heute nur zwei Vorlesungen. Die lasse ich ausfallen. Den Stoff hole ich locker wieder rein“. Er und traktiert mich weiter mit Küssen und sanften Bissen. Meine Gegenwehr ist schon vor einer Weile geschmolzen. Vermutlich war es der gleiche Zeitpunkt, als auch die Sache mit Frau und Kindern aus meiner Zukunftsplanung verschwunden ist.
„Baby, du duftest so gut“, flüstert er seufzend. „Und du bist so sexy und dein Schwanz ...“
„Rudi, du musst mich wirklich nicht mehr überzeugen“, sage ich glucksend und bringe ihn dazu, seine Beine von meiner Hüfte zu nehmen. Dabei zerrt er allerdings das Handtuch nach unten, sodass ich nun vollkommen nackt und mit steifen Schwanz vor ihm stehe.
Ehe das peinliche Gefühl in mir hochkriechen kann, dreht Rudi uns um. Ich lehne nun an der Wand. Er hockt sich vor mich.

„Ein Blowjob zum Geburtstag“, sagt er mit rauer Stimme und schaut mich von unten an. Ich schlucke schwer, denn dieser Anblick ist atemberaubend. Rudis dunkle Augen, die erstaunlich langen Wimpern und die blonden Haare … Seine Zunge, die meine Spitze berührt und mich dazu bringt, mit dem Becken nach vorn zu stoßen. Lippen, die sich für mich öffnen, meinen Schwanz umschließen und dafür sorgen, dass die Welt sich schneller dreht. Ich halte mich an seinen Schultern fest und kann nicht glauben, dass wirklich ich es bin, der hier in diesem Flur steht und sich zum Geburtstag einen blasen lässt. Vom besten Freund, von seinem Geliebten …

„Mein Freund“, murmle ich und wünschte, es gäbe ein Wort, das besser unsere Verbindung zum Ausdruck bringt.
Rudi sorgt mit seinem Mund dafür, dass es überall zu kribbeln beginnt. Ameisen krabbeln über meine Haut, Schmetterlinge flattern im Bauch. Jede kitschige Metapher erfüllt ihren Zweck, auch wenn es niemals laut aussprechen würde.
Entschlossen packe ich Rudi und ziehe ihn zu mir nach oben.
„Was?“, fragt er verunsichert. „Nicht gut?“
Ich lächle ihn an, fahre mit dem Daumen über seine geschwollenen Lippen. Es wird wohl noch eine Weile dauern, bis ich ihm die Zweifel genommen habe. Nach all dem, was ich ihm angetan habe, die lange Zeit, in der ich mich verzweifelt gegen seine Anziehungskraft gewehrt habe. All die Frauen, die seine Stelle niemals einnehmen konnten.

„Wahnsinnig gut“, erwidere ich heiser. „Aber ich will auch.“
„Es ist dein Geburtstag“, sagt er und klingt beinahe schüchtern. „Du kannst es einfach genießen.“
„Das will ich doch“, antworte ich lächelnd. „Ich will dich genießen.“
Sanft dränge ich ihn rückwärts in mein Zimmer und aufs Bett. Erneut treffen sich unsere Blicke. Mir fällt auf, dass wir uns noch gar nicht geküsst haben. Dabei ist es doch das, was mich am meisten umgehauen hat. Die erste Berührung der Lippen, dieses unglaublich erregende Gefühl, das meinen Kopf zum Explodieren gebraucht hat. Ich dachte immer, dass Küsse einfach dazugehören und nichts Besonderes sind. Ich hatte ja keine Ahnung …

Sanft lege ich meinen Mund auf seinen, Rudi erwidert den Druck, stupst mit der Zunge gegen meine Lippen. Ich öffne mich für ihn und er nutzt es schamlos aus. Tief und gierig küssen wir uns, bis alle Sinne nur noch auf ihn gerichtet sind. Rudi drängt sich dicht an mich und reibt seinen Unterleib gegen meinen. Ich spüre seine Härte und schiebe meinen Oberschenkel dagegen. Ich dachte nicht, dass Sex so berauschend sein kann. Es ist unglaublich, dass es sogar eine Zeit gab, in der ich mich gefragt habe, ob ich vielleicht asexuell bin. Darauf, schwul zu sein, wäre ich ohne Rudis Hartnäckigkeit nicht gekommen. Das ist es nicht allein, weshalb ich ihn so unglaublich liebe. Vermutlich habe ich es schon immer getan, aber ich wollte mich meinen Gefühlen nicht stellen, wollte mich nicht damit auseinandersetzen, dass ich anders bin, dass dieser Kerl mir den Kopf verdreht.

„Es ist ziemlich ungerecht, dass nur ich nackt bin“, raune ich gegen seine Lippen und bringe ein bisschen Abstand zwischen uns, um an dem hellblauen Shirt zu zupfen.
„Findest du?“ Auf seinen Wangen bilden sich hektische Flecke. Obwohl er den ersten Schritt gewagt hat, ist er doch schüchtern und unsicher.
„Mach dich nackig“, fordere ich ihn grinsend auf.
„Du bist so romantisch“, knurrt Rudi und zieht sich das Shirt über den Kopf. Sofort falle ich über eine seiner Brustwarzen her und sauge daran, bis sich der kleine Knubbel hart aufrichtet.
„Ich bin romantisch“, brumme ich und ziehe eine feuchte Spur über seinen Bauch in Richtung Hose. Spielerisch beiße ich in die weiche Haut und bringe Rudi zu Keuchen. Ich mag die Geräusche, die er von sich gibt.

Hemmungslos öffne ich den Knopf und den Reißverschluss und zerre die Hose über seine schmale Hüfte. Er trägt keine Unterwäsche, sodass sein Schwanz mir entgegenspringt. Für einen Moment lasse ich mich ablenken, fahre mit der Zunge den Schaft entlang und hauche Küsse auf die dunkelrote Eichel. Ich lecke die Tropfen weg und kann kaum glauben, wie sehr mich der Geschmack anmacht. Manchmal frage ich mich, ob ich mich total verändert habe oder ob ich einfach nur aufgewacht bin. Die Vorstellung, einen Schwanz in den Mund zu nehmen … Gott, es ist genial und unglaublich zugleich.

Rudi stößt sein Becken nach oben. Ich nehme ihn tiefer auf, auch wenn ich es immer noch nicht schaffe, meine Kehle soweit zu entspannen, dass der Würgereflex nicht ausgelöst wird. Atmen, nicht nachdenken, die samtige Härte genießen … Schließlich erinnere ich mich, dass die Hose immer noch an seinen Knien hängt und befreie ihn davon. Ich robbe wieder zu Rudi nach oben und lege mich neben ihn. Atemlos schauen wir uns an und küssen uns erneut. Haut an Haut … meine Hand gleitet über seinen Rücken und streichelt über den Hintern. Rudi rollt sich halb auf mich.
„So gut“, flüstert er, hebt den Kopf und sieht mich gedankenverloren an. Ich erwidere den Blick, würde ihm gern sagen, wie sehr ich ihn liebe, aber die Worte kommen nicht über meine Lippen.
„Dreh dich um“, bitte ich stattdessen. „Komm über mich und dreh dich um.“

Er nickt und tut es. Schon habe ich seinen prächtigen Hintern über mir und der Schwanz wippt vor meinen Mund. Ich greife danach und sauge ihn tief ein. Rudi stöhnt gierig, dann kümmert er sich um meine Härte. So geil … so verdammt gut. Ich möchte mich auflösen, für immer diese feuchte Hitze spüren und jede Berührung erwidern. Mit einer Hand massiere ich seine Eier, streiche über den Damm und kitzle mit der Fingerkuppe die verborgene Öffnung. Bisher sind wir diesen letzten Schritt noch nicht gegangen. Es gibt so viel auszuprobieren. Trotzdem frage ich mich, wie es ist, mehr als einen Finger in Rudis Körper zu versenken oder selbst von mehr als einem Finger erobert zu werden. Heiß wie Lava flutet Erregung durch mich hindurch. Meine Eier scheinen jeden Moment zu explodieren. Ich sauge heftiger, spüre wieRudi in meinem Mund noch ein wenig mehr anschwillt und bringe ihn dazu, mich mit seinem Saft zu fluten. Dann kann ich mich auch nicht länger zurückhalten und komme ebenfalls. Erschöpft schließe ich die Augen und genieße das Nachbeben in meinem Körper. Rudi bricht auf mir zusammen, was dafür sorgt, dass sein Hintern jetzt noch viel exklusiver vor mir liegt. Es ist so unglaublich versaut und anrüchig, so geil und viel mehr, als ich jemals erwartet hatte.

„Happy Birthday“, sagt Rudi noch einmal und küsst meine Eier. Er dreht sich um und kuschelt sich an meine Seite.
„Danke“, flüstere ich und fühle mich ein bisschen überfordert. „Danke für alles.“ Ich drücke ihn fest an mich.
„Können wir von dem Kuchen essen?“, fragt er. Im gleichen Moment beginnt sein Magen zu Knurren. Ich nicke schlicht und Rudi springt sofort auf. Ich betrachte die wunderbare Rückenansicht und frage mich erneut, weshalb mir solange entgangen ist, wie ich ticke und was ich begehre.
Auch wenn ich mir manchmal wünsche, ich könnte behaupten, dass es nur Rudi ist, auf den ich reagiere, die Wahrheit sieht jedoch anders aus. Ich habe natürlich längst schwule Pornos geguckt, hatte diese winzige Hoffnung, dass es nichts bewirken würde, aber ich habe heftig abgespritzt, war eine Konkurrenz zu den Darstellern. Natürlich ist es bei Rudi anders, denn da sind Gefühle im Spiel und das macht jede Berührung zu einem unglaublichen Ereignis. Ich habe noch nie so viel für einen anderen Menschen empfunden. Es macht mir Angst und ich fühle mich ein bisschen verloren, selbst wenn ich mir sicher bin, dass es Rudi ähnlich ergeht.

„Deine Mutter kann gut backen“, schwärmt er mit vollen Mund, sodass Puderzucker und Kuchenkrümel herumschwirren.
„Krümel mein Bett nicht voll“, maule ich und nehme mir ebenfalls ein Stück.
Er streckt mir die Zunge heraus, was ziemlich ekelig aussieht, mit all dem Kuchenbrei darauf. Angewidert verziehe ich das Gesicht und schüttle den Kopf.
„Mit welchem Spiel fangen wir an?“, erkundigt er nach, nachdem er drei weitere Stücke von dem Marmorkuchen vertilgt hat.
Ich antworte nicht, schalte die Konsole an und werfe ihm einen Kontroller in den Schoß.


Es ist der bester Geburtstag, den ich je erlebt habe. Ich will, dass er niemals endet. Rudi und ich liefern uns heiße Schlachten, und zwar in jeder Hinsicht. Abwechselnd zocken wir und treiben uns gegenseitig zum Höhepunkt. Ich bezweifle, dass sich in meinen Eiern überhaupt noch ein Tropfen Sperma befindet, so oft wie ich heute gekommen bin. Trotzdem reagiere ich jedes Mal wieder auf Rudi. Er braucht meinen Schwanz nur zu berühren und ich bin hart. Das ist verrückt.
Es ist bereits Nachmittag. Wir sollten uns anziehen, aber Rudi, der gerade seine Mission verloren hat, wirft die Technik weg, drückt mich in die Matratze und schwingt sich auf mich. Mit seinen Händen umschließt er unsere Schwänze und reibt sie träge gegeneinander. Ich bin schon heiser vom Stöhnen. Unglaublich, dass wir schon wieder hart werden.
Mein Herz wird ganz weit und ich zerfließe regelrecht unter Rudis Berührungen. Entschlossen richte ich mich auf und lege meine Hände auf seine Wangen.

„Alex“, flüstere ich krächzend. Er hält augenblicklich inne und sieht mich misstrauisch an.
„Warum“, fragt er stotternd.
„Ich liebe dich, Alex“, sage ich aufgeregt. Es dauert eine Weile, bis er den Sinn der Worte wahrnimmt, dann lächelt er.
„Das weiß ich doch.“
Ich bin erleichtert und entsetzt zugleich. Ich dachte nicht, dass ich es aussprechen kann, aber ich hatte mir eine andere Reaktion erhofft.
„Ich liebe dich auch“, sagt er plötzlich und schlingt seine Arme fest um mich. „So sehr.“ Er klingt, als würde er schluchzen. „Manchmal habe ich Angst, dass ich mich in meinen Gefühlen für dich verliere. Ich weiß gar nicht, wie ich damit umgehen soll. Noch mehr fürchte ich mich jedoch davor, dass sie irgendwann verschwinden.“
„Das geht mir ganz genauso, Rudi“, erwidere ich und möchte am liebsten laut lachen.
„Jetzt wieder Rudi?“, fragt er glucksend.
„Ich wollte nur, dass du weißt, wie ernst ich es meine … wie heftig es für mich ist.“
„Für mich auch“, erwidert er.

Über all dieser Gefühlsduselei sind unsere Schwänze ganz weich geworden. Wir ändern es zusammen. Kurz bevor ich komme, sage ich noch einmal, dass ich ihn liebe. Es ist, als würde mein Körper alles geben, als der Orgasmus mich überrollt. Ich zerspringe in tausende Teilchen und möchte für immer mit Rudi durch dieses schwerelose Universum schweben, in dem es nur uns beide gibt.
„Mein Alex“, hauche ich, als ich glaube, dass ich allmählich wieder zusammengesetzt bin.
Wir haben die Zeit vollkommen aus den Augen verloren. Eilig scheuche ich uns unter die Dusche und öffne das Fenster in meinem Zimmer. Wir schaffen es, das Bett neu zu beziehen, die mit Sperma besudelte Wäsche in der Waschmaschine verschwinden zu lassen und die Maschine anzustellen.

Als meine Mutter schließlich nach Hause kommt, sitzen wir angezogen und brav auf dem Bett und schauen uns ein paar Videos auf youtube an. Erneut fällt mir panisch ein, welcher Tag heute ist und die Panik bezieht sich nicht auf mein Alter. Ich weiß, dass Rudi mich nicht unter Druck setzt oder irgendwelche Forderungen stellt, aber ich will mich nicht ewig verstecken, schon gar nicht vor meiner Mutter.

„Hallo Jungs“, begrüßt sie fröhlich. „Wollt ihr mir bei der Pizza helfen?“
„Ja, klar“, erwidert Rudi sofort und springt vom Bett.
„Schleimer“, rufe ich ihm hinterher und stehe ebenfalls auf.
In der Küche bewaffnen wir uns mit Messern, schnippeln das Gemüse und die Salami, während meine Mutter den Teig ausrollt. Wir albern herum, lachen, bewerfen uns mit Käse und werden dazu verdonnert die Küche aufzuräumen, sobald die Pizza im Ofen ist.
„Wie kleine Jungs“, schimpft meine Mutter lachend. „Ich gehe schnell duschen.“
Wir verkrümeln uns wieder auf mein Bett. Für einen kurzen Augenblick ziehe ich Rudi dicht an mich heran und stehle mir einen tiefen Kuss. Ich weiß nicht, ob ich jemals den Mut hätte, so etwas vor den Augen meiner Mutter zu tun, aber ich möchte, dass sie weiß, wie nah Rudi und ich uns stehen. Dass er zu mir gehört, mein Freund und Lover ist. Verdammt, mir zittern die Knie, wenn ich nur daran denke.

„Was habt ihr heute gemacht?“, fragt sie, als wir uns später alle wieder in der Küche einfinden. Meine Mutter holt die Pizza aus dem Herd, Rudi und ich decken den Tisch.
„Ein bisschen chillen und zocken“, antwortet Rudi. Ich nicke bestätigend.
„Das ist alles?“, fragt sie mit einem seltsamen Unterton in der Stimme. Bilder von all den anderen Aktivitäten tauchen in meinem Kopf auf und sorgen dafür, dass meine Wangen zu glühen beginnen. Auch Rudi schaut verschämt auf den Fußboden.

„Findest du nicht auch, dass mein Sohn manchmal eine ziemlich lange Leitung hat?“, erkundigt sich meine Mutter. Ich lasse mich entsetzt auf den Stuhl fallen. Rudi dagegen schaut sie nachdenklich an und nickt dann langsam.
„Als er noch klein war, habe ich mir Sorgen gemacht, weil ich dachte, er würde so langsam denken. Aber ich glaube, er versucht einfach nur gründlich, jede Alternative abzuwägen und deshalb dauert es etwas länger.“
„Ich sitze hier“, rufe ich und winke mit den Händen.
„Na ja ...“, fängt Rudi an und reibt sich über die Stirn. „Er macht es sich manchmal nicht leicht.“
„Wie gut, dass er dich hat“, sagt sie und lächelt ihn strahlend an.
„Bin ich durchsichtig?“, erkundige ich mich bei den beiden und frage mich gleichzeitig, worüber sie sprechen. „Denn wenn nicht, würde ich gern noch einmal erwähnen, dass ich anwesend bin und euch höre. Ist es nicht ein bisschen unverschämt, über das Geburtstagskind zu lästern?“
„Wir lästern doch nicht, mein Schatz“, sagt sie und wuschelt mir mit einer Hand über den Kopf. „Er hat mal eine Katze mit nach Hause gebracht und gedacht, dass ich sie nicht entdecken würde. Dabei gab es eindeutige Anzeichen in der ganzen Wohnung.“
„Ach ja?“, frage ich grimmig. „Welche denn? Du hast schließlich eine Ewigkeit gebraucht, bis du sie entdeckt hast.“

Meine Mutter fängt an zu lachen. Sie greift nach dem Besteck, schneidet sich ein Stück Pizza ab und steckt es sich in den Mund. Glaubt sie wirklich, sie würde den dramatischen Effekt durch ihr genüssliches Kauen erhöhen?
„Du warst neun und hast dich erkundigt, wie die Waschmaschine funktioniert“, sagt sie schließlich und ein heißer Schauer rinnt mir über den Rücken.
Auch Rudi wird ein bisschen bleich.
„Und?“, erkundige ich mich und versuche gelassen zu bleiben.
„Du hast mit ernster Miene behauptet, dass du jetzt erwachsen genug wärst, um deine Wäsche selbst zu waschen.“
„Das war ich ja auch.“ Erschreckend laut dringt das Geräusch der Waschmaschine bis in die Küche.
„Du wolltest es nur allein machen, weil die Katze in dein Bett gepinkelt hat. Ich wusste schon eine Weile von ihr, habe nur darauf gewartet, dass du es mir erzählst.“
Ich brumme unleidlich vor mich hin und auch Rudi sinkt ein bisschen auf seinem Stuhl zusammen. Ein piepsendes Geräusch lässt uns zusammenfahren. Die Bettwäsche ist fertig und sauber. Meine Mutter grinst.

„Die Maschine ist fertig“, sagt sie, als wäre es das Normalste von der Welt. Was es grundsätzlich ja auch ist, aber irgendwie … irgendwie scheint sie auch verdammt verräterisch.
„Ich bin froh, dass du deine Wäsche allein machst“, sagt sie spöttisch. „Zumindest dann, wenn es nötig ist. Als Mutter muss man schließlich nicht alles sehen.“
Ich befürchte, dass ich jeden Moment vor Scham vom Stuhl falle. Rudi guckt, als würde er augenblicklich flüchten. Dabei ist es albern. Wir sind schließlich erwachsen und … und … Ich habe trotzdem Angst.

„Was ist mit der Katze passiert?“, erkundigt sich Rudi leise und wirft mir einen nervösen Blick zu.
„Wir haben sie natürlich behalten“, antwortet meine Mutter. „Ich hatte Minka schon längst in mein Herz geschlossen.“
„Als ich fünfzehn war, ist sie leider verstorben“, sage ich und spüre, wie der Schmerz über den Verlust aufflammt.
„Thore war damals untröstlich. Wenn er liebt, dann aus vollem Herzen.“ Sie sieht mich an. Irgendetwas in ihrem Blick irritiert mich, aber ich … ich bin mir nicht sicher, worauf dieses Gespräch hinausläuft.
„Das ist gut“, nuschelt Rudi, allerdings nicht leise genug.
„Finde ich auch. Das macht es leichter, darauf zu vertrauen, dass er irgendwann nicht nur die Wäsche selbst macht, sondern auch zu dem Rest steht. Wollt ihr noch ein Stück Pizza?“ Scheinheilig schaut sie uns abwechselnd an. Mir schießt das Blut in den Kopf und mein Magen scheint sich umzudrehen. Mühsam schlucke ich.

„Glauben Sie … also denken Sie ...“ Rudi holt tief Luft, wirft mir einen kurzen Blick zu und guckt dann meine Mutter an. „Ist es immer so? Also diese Sache mit dem Vertrauen und ...“
„Ich erzähle dir jetzt mal etwas über meinen Sohn“, sagt sie, richtet sich theatralisch auf und strafft die Schultern.
„Mama“, knurre ich. „Ich bin anwesend und außerdem das Geburtstagskind. Du darfst mich nicht blamieren.“
„Thore ist ein Meister im Spuren auslegen.“, behauptet sie und ignoriert meinen Einwand vollkommen.
„Was?“, quietsche ich unmännlich. Rudi kichert dagegen und schaut meine Mutter neugierig an.
„Wirklich“, sagt sie grinsend. „Es gibt niemanden, der das gut kann, wie er. Schon damals mit der Katze, aber auch jetzt …“ Sie legt das Besteck zur Seite. „Stell dir vor, vor ein paar Tagen lag hier auf dem Tisch ein Beutel aus der Drogerie. Ich habe nicht darüber nachgedacht und reingesehen. Rate mal, was ich entdeckt habe?“
Schweiß rinnt mir über die Stirn.
„Da waren Kondome und Gleitgel drin.“
„Mama“, jammere ich panisch. Ich war mir sicher, dass sie das Zeug nicht entdeckt hat. Schließlich hat sie es bisher nicht erwähnt.

Rudi sieht mich neugierig an, was mein Gesicht noch heißer werden lässt. Wir haben nur das Gel benutzt, aber ich dachte … nur für den Fall …
„Aber das ist ja nicht alles“, sagt sie.
„Nicht?“, erkundigte ich mich voller Sorge und überlege, was sie noch entdeckt haben könnte.
„Natürlich nicht. Du verstreust deine Krümel. Jedes Mal, wenn Rudi da war, läuft die Waschmaschine. Einmal, ihr wolltet die Nacht durchzocken, weil ihr an irgendeinem Event teilnehmen wolltet, bin ich aufgewacht und habe merkwürdige Geräusche aus deinem Zimmer gehört. Das die Waschmaschine am nächsten Tag lief, muss ich nicht erwähnen.“
„Oh Mann“, flüstert Rudi und presst die Lippen fest zusammen. Die schönen dunkelroten, noch immer deutlich geschwollenen Lippen.

„Und“, sagt sie und deutet mit den Finger abwechselnd auf uns beide. „Die eindeutigste Spur habt ihr heute gelegt.“ Sie sieht mich triumphierend an, allerdings begreife ich nicht, was sie sieht. Ich denke an die Sache mit der Katze und die Hoffnung, dass das hier genauso positiv endet, breitet sich in mir aus. Ich habe keinen Zweifel mehr daran, dass meine Mutter längst Bescheid weiß.
„Ich schätze, als Mutter sollte man so etwas nicht sagen, aber da du den Mund ja nicht aufbekommst: Ihr beide seht aus, wie zwei durchgefickte Karnickel. Ich hatte Sorge, ob ihr es überhaupt bis in die Küche schafft.“

Jetzt wird sie ebenfalls knallrot. Die Stille, die in diesem Augenblick über uns einbricht, drückt mir die Luft aus den Lungen. Ich kann das Blut in meinen Ohren rauschen hören. Immerhin sitzen wir alle drei mit hochroten Gesichtern am Tisch.
„Ich liebe Rudi“, sage ich schließlich. Die Worte hallen durch den Raum.
„Das weiß ich doch“, sagt sie, was sich ein bisschen wie ein Déjà vu anfühlt. „Und ich freue mich für euch beide. Ihr seid ein schönes Paar. Außerdem bin ich froh, dass ihr offensichtlich verantwortungsvoll seid und Kondome benutzt.“
„Mama, wir haben ...“
„Halt“, ruft sie. „Ich glaube, ich muss nicht alles wissen. Das ist ohnehin schon peinlich genug.“ Sie steht auf und geht zum Kühlschrank. „Wer will Nachtisch?“

Ich kann nicht glauben, dass es so einfach war. All die Gedanken und die Furcht, dass sie es nicht akzeptieren würde, die Frage, was ich dann mache und ob ich es mit Rudi auch allein schaffe. Ich weiß, dass wir erwachsen sind und problemlos auf eigenen Füßen stehen könnten, aber die Vorstellung, dass sie nicht mehr mit mir redet, hat mich um den Verstand gebracht. Vollkommen unnötig.
„Idiot“, raunt Rudi mir zu und greift nach meiner Hand. Er zieht sie zu sich heran und haucht Küsse auf die Fingerspitzen. Es kribbelt überall.

„Ich habe zur Feier des Tages und ich meine damit nicht nur deinen Geburtstag, eine Torte.“ Meine Mutter stellt sie auf den Tisch. Dunkle Schokolade und ein Herz aus regenbogenbunten Liebesperlen. Mit weißer Schrift steht „Happy Coming Out Day“ darauf.

Sie sieht uns lachend an und ich möchte vor Glück zerspringen. Ich beuge mich zur Seite, lege eine Hand in Rudis Nacken und ziehe ihn zu mir. Gierig presse ich meinen Mund auf seinen. Meine Mutter klatscht begeistert und schluchzt gleichzeitig. Es ist ein bisschen peinlich, aber ich bin mir sicher, dass es der beste Geburtstag aller Zeit ist.

Ende



Kommentare:

  1. Hallo Karo,

    das war doch ein sehr schönes Coming Out. *gg*
    Wenn das nur immer so gut ausgehen würde.

    Danke für diese kleine Geschichte! :)

    Liebe Grüße,
    Sabrina

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  2. Hallo Karo, ich hab's leider erst heut gesehen und gelesen. Eine tolle kleine Story und es wäre wirklich zu wünschen, dass es immer so harmonisch läuft. Danke dir. LG J.

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