Montag, 17. April 2017

Fröhliche Ostern Teil 4

Und schon ist Ostermontag und das lange Osterwochenende fast vorbei. Ich hoffe, ich konnte euch mit dem Anfang meiner kleinen Geschichte ein wenig unterhalten. Heute kommt das letzte Kapitel, aber ich bin zuversichtlich, dass ihr nicht lange auf die komplette Story warten müsst.

Das heutige Osterei enthält nun den letzten Print "Schatten und Liebe". Auch hier werde ich mir in den nächsten Wochen Gedanken über eine Neuauflage machen.
An dieser Stelle hoffe ich jedoch, dass jemand dem Büchlein ein Zuhause geben möchte.
Wie immer befördert euch ein kleiner Kommentar bis Mitternacht in den Lostopf.
Viel Glück!
Dieses Osterei enthält: Schatten und Liebe, ein Button, ein Lesezeichen, ein Magnet "Willst du ein Eis?" und eine Karte
Und hier ist die Gewinnerin vom Ostersonntag: 
 Manuela Furtmeier

 Herzlichen Glückwunsch! 

Ich wünsche Euch einen schönen Tag und viel Spaß mit dem letzten Kapitel meiner Leseprobe "Wer Ostern mit den Eiern spielt"

 
4.
„Und nun?“ Sev sieht mich erwartungsvoll an. Seine Frage reißt mich aus einer Art Trance. Erst jetzt bemerke ich, dass wir bereits vor meinem Auto stehen. An den Rückweg vom Strand kann ich mich kaum erinnern. Ich war so sehr in meinen Gedanken gefangen und habe versucht zu begreifen, was mit mir passiert. Leider finde ich keine Antwort und das macht mir gerade richtig fertig. Am liebsten würde ich verschwinden, dieses alberne Abenteuer beenden. Es war doch von Anfang an eine bescheuerte Idee. Gleichzeitig fürchte ich mich davor, auch nur eine einzige Sekunde zu verpassen. Es ist, als würde ich mich selbst erkennen, eine Seite an mir entdecken, von der ich gar nicht wusste, dass sie existiert. Damit meine ich weniger diese seltsame Anziehung zwischen Sev und mir, sondern … Ich habe den Eindruck, seit langer Zeit frei zu atmen. Als ich von Zuhause weggezogen bin, hatte ich in den ersten Wochen ein ähnliches Gefühl. Allerdings ist es im Laufe der Zeit verloren gegangen. Fahrig streiche ich mir durch die Haare. 

„Justus?“, ruft Sev und kommt auf mich zu. „Wir sollten uns überlegen, wie wir die Nacht verbringen. Mir ist saukalt.“
„Ja“, sage ich unsicher. Ich zittere ebenfalls am ganzen Körper. Immerhin ist der Wind hier zwischen den Häusern nicht mehr so heftig, aber jetzt, wo die Sonne untergegangen ist, ist es echt unangenehm. Ich betrachte meinen Wagen und bezweifle, dass wir beide dort übernachten können.
„Hast du vielleicht eine Idee?“, frage ich schließlich und sehe mich ein wenig hilflos um.
„Hotel?“, fragt er. „Ich wollte schon immer eine Neptun verbringen.“
„Vermutlich kann man dort kein Zimmer für eine Nacht bekommen“, wende ich unentschlossen ein. „Vom Preis ganz zu schweigen.“
„Wir könnten es versuchen“, sagt Sev und scheint wild entschlossen. Ich bin nicht wirklich überzeugt, aber ich stimme zu. Er überwindet die ohnehin nur winzige Distanz zwischen uns, legt eine Hand auf meine Wange und haucht mir einen Kuss auf den Mund. „Ich weiß echt nicht, was du mit mir machst, aber ich bin bereit es herauszufinden.“ 

Sev knabbert an meiner Unterlippe. Ich kann das leise Wimmern nicht unterdrücken, spüre, wie meine Knie nachgeben und halte mich instinktiv an ihm fest. Ich möchte ihn anschauen, aber meine Lider sind schwer wie Blei und fallen einfach zu. Ich komme mir seltsam vor, fremd und unsicher. Bisher war doch immer ich derjenige, der die Initiative ergriffen hat. Also bei den Frauen … Ich habe Janine vor der Bar zum ersten Mal geküsst. Ihre Lippen waren süß von den Cocktails, die sie getrunken hat. Jetzt werde ich geküsst. Der Mund eines Mannes, der mit mir spielt, mich verstört und Stromstöße durch meinen gesamten Körper jagt. Die Kälte wird von einer ungeheuren Hitze abgelöst. Erregung flutet meinen Unterleib, sorgt dafür, dass mein Schwanz sich regt. Ich weiche zurück, öffne die Augen und schaue Sev an. Dessen Gesicht ist so dicht vor mir, dass die Konturen verschwimmen. Dafür spüre ich seinen Atem auf meiner Haut und habe das dringende Bedürfnis, noch einmal seinen Geschmack zu testen. Sehnsüchtig drücke ich meine Lippen auf seine und höre wie er leise seufzt. Ich bin unfähig einen klaren Gedanken zu fassen, dränge mich so dicht wie möglich an ihn. Jetzt ist es Sev, der den Kuss unterbricht. Jetzt hält er mein Gesicht mit beiden Händen fest, zwingt mich ihn anzusehen.
Scham steigt in mir auf, verdrängt das gute Gefühl. Ich habe einen Mann geküsst, schon wieder … Was mache ich hier nur?
Seine Daumen streichen über meine Wange. Ich senke den Blick, möchte vor seiner Nähe fliehen, aber ich kann mich nicht bewegen. 

„Sieh mich an“, bittet Sev. Am liebsten möchte ich den Kopf schütteln, aber irgendwie ist da auch eine Spur Trotz in mir. Ich will mich nicht dafür schämen, dass ich ihn küssen wollte. Es ist egal, dass wir uns erst seit wenigen Stunden kennen. Selbst die Möglichkeit, dass wir uns nach diesem Wochenende nicht wiedersehen, hält mich nicht davon ab, mehr von diesen Küssen zu wollen. Also erwidere ich seinen Blick, sehe, wie sich seine Mundwinkel zu einem Lächeln heben. 

„Scheint, als würdest du deine Grenzen neu ausloten“, sagt er leise. Ich schlucke schwer, presse die Lippen fest zusammen. „Es stört mich nicht, aber ich hoffe sehr, dass dir die Konsequenzen auch bewusst sind.“
„Was meinst du?“, frage ich mühsam beherrscht.
„Deine Küsse und dein Körper zeigen mir, dass du mehr willst. Glaub mir, ich will das auch. Du bist mir schon aufgefallen, als du aus dem Auto gestiegen bist. Irgendwie hast du mich … keine Ahnung … ich hab dir hinterhergesehen und für einen Augenblick war der Streit mit Sandro vollkommen vergessen.“
„Wirklich?“, frage ich verwirrt, während mein Herz abermals einige Takte schneller schlägt.
„Hm“ Sev macht ein zerknirschtes Gesicht. „Das war wohl auch der Grund, weshalb sich Sandro ins Auto gesetzt hat und ohne mich losgefahren ist. Eben behauptet er noch, ich würde ihm nicht genug Aufmerksamkeit schenken und in der nächsten Sekunde starre ich einem fremden Kerl hinterher und kann mich von dessen Anblick kaum losreißen.“ Er lächelt mich schief an.
„Ich schätze, das kam nicht so gut bei ihm an, hm?“ Ich verspüre tatsächlich so etwas wie ein schlechtes Gewissen.
„Nein, ganz und gar nicht“, sagt er und verstärkt damit das Gefühl.
„Und … also … passiert dir so etwas öfter?“
„Willst du wissen, ob ich schon mal auf der Autobahn ausgesetzt worden bin?“, fragt Sev mit einem breiten Grinsen.
„Na ja, eher ...“
„Nein“, raunt er mir zu. „Natürlich nehme ich attraktive Kerle wahr, aber eigentlich bin ich eher weniger ein Romantiker, der auf diese Art von Anziehung auf den ersten Blick glaubt.“
„Das bin ich auch nicht“, sage ich erleichtert.
„Vielleicht sollten wir uns das Gegenteil beweisen“, sinniert Sev und schon wieder ist da dieser herausfordernde Blick, der meine Puls schlagartig in die Höhe treibt. 

Mit einem unsicheren Okay stimme ich zu und bekomme einen viel zu flüchtigen Kuss. Nachdem wir die Decke und die Getränke zurück ins Auto gepackt haben, wühle ich nach zwei wärmeren Oberteilen in meiner Tasche. Immerhin habe ich meine zwei Lieblingshoodies mitgenommen, die wir zufrieden überziehen. Das Gepäck lassen wir erst einmal im Auto. Stattdessen schnappen wir uns einen der Osterhasen und vernichten ihn auf dem Weg. So viel Schokolade habe ich seit langer Zeit nicht mehr gegessen. Eigentlich wäre mir auch eher nach einer richtigen Mahlzeit. Vielleicht sollte wir nachher eines der Restaurants aufsuchen, an denen wir auf dem Weg zum Hotel vorbeilaufen.
Schon von weitem ist der riesige Kasten gut sichtbar. Ich habe noch immer Zweifel daran, dass wir es schaffen, dort ein Zimmer zu bekommen. Trotzdem macht sich gleichzeitig eine gewisse Vorfreude breit. Die Vorstellung von weit oben über die Ostsee schauen zu können, gefällt mir ungemein. Ich drücke den Rücken durch, als wir in die große Empfangshalle treten. Erst als wir an der Rezeption stehen, lässt Sev mich los. Wir werden freundlich, aber auch mit einem seltsamen Unterton begrüßt. 

„Wir brauchen für eine Nacht ein Zimmer“, sagt Sev und schenkt der Frau auf der anderen Seite des Tresens ein umwerfendes Lächeln.
„Für eine Nacht?“, erkundigt sie sich und beginnt auf der Tastatur zu tippen. „Es ist Ostern und wir sind so gut wie ausgebucht.“
„Aber vielleicht findet sich ja doch noch etwas für uns?“, fragt er und beugt sich ein wenig über das dunkle Holz.
„Wir hätten noch eine Juniorsuite, aber ...“
„Perfekt“, unterbricht er sie und klatscht freudig in die Hände. „Was sagst du?“, wendet er sich an mich.
„Können wir uns das leisten?“, erkundige ich mich leise. Nicht leise genug, denn die Frau schaut auf und nennt uns einen Preis, bei dem sich mein Magen umdreht. Sev allerdings scheint weniger beeindruckt zu sein. Ich habe keine Ahnung, ob er so ein guter Pokerspieler ist oder ob es ihn tatsächlich nicht stört.
„Ich bin dafür“, sagt er schließlich. „Wir nehme die Juniorsuite für eine Nacht.“
„Das freut mich“, erwidert die Empfangsdame professionell. „Dann müssten sie das hier bitte ausfüllen. Wie wollen sie zahlen?“
„Kreditkarte“, sagt Sev schlicht, während er die Anmeldeunterlagen ausfüllt und sie mir dann zuschiebt, damit ich mich ebenfalls eintragen kann. 

Neugierig schaue ich auf seinen Nachnamen und das Alter. 36, damit habe ich ja einigermaßen richtig geschätzt. Elf Jahre befinden sich zwischen uns. Elf Jahre, in denen er vermutlich stets wusste, dass er schwul ist. Machen mich ein paar Küsse überhaupt schwul? Vielleicht bisexuell … vielleicht auch … ich habe keine Ahnung, ob es noch mehr Möglichkeiten gibt und im Moment fällt es mir auch verdammt schwer, darüber nachzudenken. Immerhin beziehen wir gleich eine Juniorsuite, auch wenn ich keine Ahnung habe, was die Bezeichnung genau bedeutet. 

„Die Suite hat ein Doppelbett“, sagt die Frau mit einem seltsamen Lächeln. „Ich hoffe, sie kommen damit zurecht.“
Ich spüre, wie mein Gesicht sich verfärbt, während Sev sich offenbar über ihren Kommentar amüsiert. 

Abermals verschränkt er unsere Finger miteinander und zieht mich in Richtung der Aufzüge. Dann dreht er sich jedoch noch einmal um, küsst meine Hand und ruft lachend „Es wird perfekt sein.“ Einen Augenblick möchte ich vor Scham im Boden versinken, dann drehe ich jedoch ebenfalls um und grinse die Frau breit an. Nun ist sie es, auf dessen Gesicht rote Flecke erscheinen. 

„Spinner“, knurre ich.
„Abenteurer“, erwidert Sev mit einem Zwinkern.
Wir fahren nach oben. Sev öffnet die Tür mit der Schlüsselkarte und macht dann eine einladende Geste. Neugierig gehe ich voran und kann kaum glauben, was mich im Inneren erwartet.
„Beeindruckt?“, fragt er grinsend.
„Bestellst du auch Champagner und Erdbeeren?“, frage ich kichernd.
„Nur wenn du vor der Hotelleitung nicht behauptest, dass du mein Neffe bist.“
Lachend drehe ich mich zu ihm um, überwinde die Distanz und schlinge meine Arme um seinen Hals. „Bist du etwa ein Einzelkind?“
„Ja, zufälligerweise verbindet mich das mit Edward Louis. Das und die grauen Haarsträhnen.“
„Mir fehlen allerdings ein paar eindeutige Körpermerkmale“, behaupte ich und deute mit dem Kopf zwischen uns.
„Ich finde, du bist perfekt“, nuschelt er und beugt sich ein Stück nach vorn. „Ich habe keine Ahnung, wer du bist Justus Wagner, aber ich bin bereit es herauszufinden. Noch nie hat mich ein Mann dermaßen in seinen Bann geschlagen.“
„Immerhin bin ich kein Stricher“, sage ich, um noch einmal auf Pretty Woman einzugehen, aber vor allem, weil ich nicht weiß wie ich auf seine Worte reagieren soll.
„Vermutlich wäre es mir vollkommen egal“, erwidert Sev mit einem Unterton, der Panik in mir heraufbeschwört. In diesem Moment wird er deutlich bewusst, dass wir zusammen übernachten werden. Ich habe keine Ahnung, was er von mir erwartet, noch weniger davon, wozu ich überhaupt bereit bin.
„Es gibt einen Balkon“, sage ich schließlich, um ich von den unbehaglichen Gedanken abzulenken und deute hinter mich. „Lass uns rausgehen.“ 

Diesmal schnappe ich nach seiner Hand und ziehe ihn durch den Raum. Ich öffne die Tür und wir treten nacheinander hinaus. Der kalte Wind empfängt uns erneut. Am liebsten möchte ich zurückweichen, aber hinter mir ist Sev, der jetzt seine Arme um meinen Bauch und sein Kinn auf meine Schulter legt. Instinktiv drücke ich mich näher an ihn. Schweigend schauen wir hinaus in die Dunkelheit. Das Wasser wirkt beinahe schwarz. Die Wellen spülen dunkelgraue Schaumkronen an Land. Der Leuchtturm an der Mole hebt sich groß und dunkel gegen den Himmel ab. In regelmäßigen Abständen wirft er einen Lichtstrahl über die Oberfläche. 

Unter uns ist die Promenade beleuchtet. Noch immer sind relativ viele Menschen unterwegs. Ich kann nicht glauben, dass ich wirklich hier stehe. Hinter mir ein wildfremder Mann, der mir gleichzeitig so viel näher zu sein scheint, als die meisten Leute meiner Umgebung. Ich spüre, dass ich ihm vertraue, was mich noch mehr verwirrt. Seine Hände gleiten über meinen Bauch nach unten. Er schlüpft unter den Rand meines Hoodies und berührt schließlich nackte Haut. Automatisch halte ich die Luft an, bekomme eine Gänsehaut und bin mir, trotz der Kälte sicher, jeden Moment zu verglühen. 

„Schätze, ich könnte doch zum Romantiker mutieren“, raunt Sev mit zu und knabbert an meinem Ohrläppchen. Das hat bisher noch nie jemand bei mir gemacht, aber ich habe Janine oft auf diese Art zum Beben gebracht. Das gleiche Beben, das ich nun auch fühle. Was für eine Rolle nehme ich plötzlich ein? Unwirsch löse ich mich von Sev und gehe vor zum Geländer. Ich schaue nach unten, dann wieder hinaus aufs Meer, hoffe, das das Rauschen meine Zweifel übertönt.
„Ich habe Hunger. Was ist mit dir?“ Sev stellt sich neben mich.
„Ein bisschen“, gebe ich zu, auch wenn das Loch in meinem Bauch deutlich größer ist. „Allerdings fände ich auch eine Dusche ziemlich gut. Wobei wir vielleicht doch noch meine Tasche holen sollten und die Einkaufstüte wegen deiner Zahnbürste...“ Ich halte atemlos inne. 

„Alles in Ordnung?“
„Ich bin wohl ein bisschen überwältigt von unserer Juniorsuite“, behaupte ich grinsend. „Und von dem Abenteuer im Allgemeinen. Normalerweise würde ich jetzt an einem langen Tisch mit meinen Eltern und all meinen Verwandten sitzen und mir mindestens einmal angehört haben, wie sehr ich mein Leben im Gegensatz zu den anderen, verschwende.“
„Ich könnte dir sagen, wie toll ich es finde, dass wir uns begegnet sind und du so mutig dieses Wagnis eingegangen bist.“
„Das ist schon ein bisschen verrückt“, erwidere ich zufrieden.
„Vielleicht, aber möglicherweise ist es auch Schicksal.“
„Du meinst, es gibt einen Grund, weshalb wir ...“ 

Ich verharre, weil die Antwort mir auf einmal ganz klar und eindeutig erscheint. Natürlich ist unser Zusammentreffen ein Zufall, aber der Rest, vor allem, dass wir hier auf diesem Balkon stehen … daran ist nichts zufällig, Wir haben uns beide dafür entschieden, weil wir es wollten, weil wir irgendwie zusammen sein wollten. Ich drehe den Kopf zur Seite und sehe Sev an. Er erwidert den Blick, rutscht näher. Ich komme ihm entgegen. Unsere Münder prallen aufeinander, trennen sich, berühren sich zärtlicher. Sevs Hand greift in meine Haare, während ich mich an seiner Hüfte festhalte. Diesmal weicht er nicht zurück, als meine Zunge gegen seine Zähne stupst. Sie wird gierig empfangen, umspielt, zurückgedrängt. Hart schlägt mein Herz in der Brust, das Blut rauscht mit den Wellen der Ostsee um die Wette. Gierig suche ich Sevs Nähe, erkunde seinen Mund, spüre ihn mit allen Sinnen. Raue Bartstoppeln reiben über meine Haut, machen mir abermals bewusst, dass es ein Mann ist, den ich hier so innig küsse. Diesmal weiche ich jedoch nicht zurück. Ganz im Gegenteil. Ich will mehr, auch wenn ich keine Ahnung habe, wohin dieses Bedürfnis führen wird. 

Sev drängt mich gegen das Geländer und schließt mich fest in seine Arme. Ich spüre seine Härte und reibe mit meinem Schwanz darüber. Er stöhnt in meinen Mund und vertieft den Kuss. Ich hätte nicht gedacht, dass es sich jemals so anfühlen würde. Natürlich habe ich schon vorher geküsst. Es gehört schließlich dazu, aber noch nie, habe ich davon dermaßen weiche Knie bekommen. Ganz zu schweigen von meiner Körpermitte. Vermutlich komme ich in meiner Hose, wenn wir nicht damit aufhören. Plötzlich dreht mich Sev in seinen Armen um.

„Hat schon mal jemand auf dem Balkon einer Juniorsuite deinen Schwanz gewichst?“, fragt er mit rauer Stimme. Noch ehe ich darauf antworten kann, öffnet er mit einer Hand meine Hose und holt meinen Steifen heraus. Langsam fährt er über den Schaft und sorgt dafür, dass ich viel zu laut stöhne.
„Nein, noch nie“, antworte ich abgehackt und dränge mich seinen Fingern entgegen. Die kalte Luft wirkt elektrisierend auf meiner Haut. Ich drehe den Kopf zur Seite und sehe ihn zweifelnd an.
„Dann sollten wir das ändern“, sagt er leise, verschließt meinen Mund mit einem Kuss und sorgt mit seiner Hand dafür, dass ich alles um mich herum vergesse.



Kommentare:

  1. oh ha und nun wird es heiß und du läst uns mit dem Cliff hängen ... tzz
    einen schönen Ostermontag.
    lg Zwackl

    p.s. vielleicht ist der Osterhase mir ja heute gewogen.

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  2. Oh man...ich hab herzchen in den augen und bekomm sie nicht mehr weg...
    Uuund der cliff ist sooooo fies...hoffe du lässt uns damit nicht zu lange hängen?
    Lg, anne

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  3. puh der Cliff ist wirklich heftig. Ich hoffe du lässt uns mit dem Rest nicht soo lange hängen ;)

    LG Selma

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  4. Oh und jetzt müssen wir wieder warten..,,, seufz
    Schönen Ostermontag allen
    Lg Ines

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  5. EINEN schönen Ostermontag
    Ich hüpfe nochmal in den lostopf

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  6. Nanana ....Sev geht ganz schön ran...die beiden sind süß *-*

    Schönen Rest Ostersonntag ;-)

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  7. Sev sehr gut ran, aber Justus ist ja nicht wirklich abgeneigt :-)

    Ich freue mich schon sehr auf das Endergebnis und hoffe, es wird nicht zuuu lange dauern

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  8. Melanie Hellmann17. April 2017 um 20:59

    Wow, toll! Da will man unbedingt wissen, wie es weitergeht mit den beiden Süßen :-)

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  9. Ich freu mich schon auf EBook, aber der Cliffhanger ist nicht von schlechten Eltern...

    Vielen Dank für diese tolle Geschichte...

    Liebe Grüße SaSiVa
    (Und mit Anlauf ins Lostöpfchen gehüpft)

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