Freitag, 15. Dezember 2017

Das 15. Türchen

Freitag! Es geht weiter mit meiner Minigeschichte rund um den Weltaidstag.
Ich wünsche euch einen schönen Start in das dritte Adventswochenende!
Ich gehe heute Abend noch zu einer Weihnachtsfeier, wo ich mit meiner Tanzgruppe einen Auftritt habe. Das macht mich schon jetzt ganz aufgeregt und hibbelig.

Donnerstag, 14. Dezember 2017

Das 14. Türchen

Das heutige Türchen steht unter dem Motto "lost in space".
Ich bin ja ein recht chaotischer Schreiber. All die Autoren, die Idee für Idee abarbeiten, sich womöglich sogar so etwas wie einen Jahresveröffentlichungsplan setzen, haben tatsächlich meine volle Bewunderung.
Obwohl ich weiß, dass das bei mir nicht funktioniert, versuche ich es in jedem Jahr aufs Neue und stelle beim Blick auf den vermeintlichen Plan immer wieder fest, dass ich kaum etwas davon schaffe, dafür aber ganz viele andere Dinge gemacht habe, von denen ich gar nicht wusste, dass ich sie machen wollte. Ein einziges Chaos, aber irgendwie ist es wohl auch etwas, womit ich klar kommen muss. Vermutlich schafft man es auf diese Weise nicht zum supererfolgreichen Autoren, aber meistens bin ich ganz zufrieden.
Neben den Plänen gibt es auch noch die angefangenen Geschichten. Ich rede hier nicht von "Verschlossene Türen" oder "GefühlsChaos2" oder Tobis Geschichte ... sondern all die Ideen, die mich irgendwann man heimgesucht haben, unbedingt aufgeschrieben werden wollten und dann im Nirvana verschwunden sind.
Wenn ich all die angefangene Skripte tatsächlich zuende bringen würde, bräuchte ich vermutlich in den nächsten zwei Jahren keine neuen Ideen. Vielleicht sogar länger. Ganz zu schweigen von all dem, was noch zusätzlich in meinem Kopf herumkreist und ebenfalls darauf drängt aufgeschrieben zu werden.
Hin und wieder überkommt mich die Neugier und ich öffne den Ordner mit den diversen Geschichten. Es gibt einige, da weiß ich gar nicht mehr, was ich schreiben wollte. Manche umfassen kaum eine halbe Seite, andere bringen es auf stolze 20.000 Wörter oder sogar mehr. Da frage ich mich dann immer, weshalb ich nicht weitergekommen bin, denn schließlich ist es doch schon fast eine komplette Story. Hin und wieder passiert es auch, dass ich auf eine Geschichte stoße, Feuer fange und sie unbedingt fertig schreiben will. Dann lasse ich augenblicklich alles andere liegen. Ich weiß, dass diese chaotische Art zu schreiben nicht gut ist. Manchmal frustriert sie vielleicht auch die Leser, die auf eine ganz andere Story von mir warten. Das tut mir leid, aber ich kann es nicht ändern. Das habe ich nämlich auch schon versucht. Leider führt diese Art von selbstauferlebtem Zwang dazu, dass in meinem Kopf erst recht alles durcheinandergeht und ich am Ende gar nichts schreibe, sondern mich mit irgendwelchem sinnlosen Müll ablenke.
Inzwischen glaube ich fest daran, dass jede Geschichte ihre Zeit hat und dass ich das nicht erzwingen kann. Manche brauchen länger, bei anderen dauert es von der Idee bis zur Veröffentlichung nur wenige Wochen. Hin und wieder gibt es eine dringende Ablenkung, oder eine Abzweigung, die ich vorher nicht gesehen oder erkannt habe. Manchmal geht es erstaunlich straight. Und natürlich wünsche ich mir nach jedem Projekt, dass gewissermaßen perfekt lief, dass es immer so bleiben möge. Aber eigentlich mag ich auch dieses Chaos, Schreiben unter Druck, Protagonisten, die sich vordrängeln und es eilig haben, aber auch Geschichten, die lange ruhen und dann  plötzlich in aller Klarheit da sind. Eben mein ganz persönliches Chaos.
Worauf warten wir? Einmal abgesehen von den oben genannten Geschichten, wären da immer noch zwei Teile "Alles Liebe" Meine Güte, die ursprünglich kleine Valentinstagsaktion dauert jetzt schon eine Ewigkeit. Die Plots stehen schon lange und ich hoffe, dass im nächsten Jahr eine weitere Geschichte dazukommt.
Dannn gibt es so wundersame Titel wie "Weihnachten1", "Weihnachten2", "Weihnachten3", sogar zwei Dateien, die "Porno" heißen, eine Datei mit dem Namen "Einfach nur Liebe", eine Wandlergeschichte mit einem nicht ganz so häufigen Tier, tatsächlich habe ich mal eine BDSM- angehauchte Geschichte angefangen. Zum MargeritenEngel und WhiskyTeufel will sich auch noch ein dritter Teil gesellen, der quasi alles abrundet.
Es sieht alsos so aus, als wenn es auch zukünftig einige Bücher von mir geben wird. Ganz zu schweigen von all den Ideen, die ich bisher noch gar nicht kenne.
An dieser Stelle danke ich allen Lesern für die Treue und Geduld, für die wunderbare Motivation und für ihre Unterstützung. Ich liebe diesen Job und dass ich ihn ausüben kann, verdanke ich euch.  

Apropos Chaos: Am 17.12. 2017 habe ich eine kleine und gemütliche Lesung im Strudelhof in Magdeburg. Extra für diese Lesung habe ich ein weihnachtliches Märchen geschrieben. Es ist noch ganz frisch, war eigentlich nicht so richtig geplant, aber ich hoffe, es wird den Leuten gefallen. Ich werde die Geschichte in der nächsten Woche veröffentlichen. Vielleicht ist ja jemand zufällig am Sonntag in Magdeburg und hat Lust auf die Lesung und auf ein bisschen Weihnachtsstimmung. Ich würde mich auf jeden Fall riesig freuen!

***
Mia und ihre Männer haben sich sehr gefreut, dass das Interview so gut bei euch angekommen ist. 
Hier kommt der Gewinner des USB-Sticks:

Helen Thaysen 
Herzlichen Glückwunsch!
bitte schick deine Adresse an kath74@gmx. de


Mittwoch, 13. Dezember 2017

Das 13. Türchen

Die Halbzeit ist bereits überschritten und ich freue mich, dass einige diesem Kalender folgen und hoffe sehr, dass ihr Spaß damit habt.


Heute habe ich meinen Blog erneut "verliehen".
Freut euch auf Mia Grieg, die mit zwei ihrer Protagonisten ein bisschen über die Weihnachtszeit plaudert und damit eine kleine Serie von Interviews eröffnet. 
Obendrein könnt ihr auch noch die Geschichte als ebook auf einem USB-Stick gewinnen. Ich freue mich sehr, dass Mia Grieg diesen tollen Gewinn zur Verfügung gestellt hat.

Wie immer könnt ihr mit einem Kommentar an der Verlosung teilnehmen. Auf dem USB-Stick befinden sich drei Bücher. Wer über Weihnachten also noch eine große Menge Lesestoff sucht, sollte sich diesen Stick nicht entgehen lassen.
 Viel Glück!

Und nun wünsche ich euch viel Vergnügen mit dem Interview!

Heute treffen wir uns in einem gemütlichen Café mitten in der Stadt mit Gregor Heilmann, der Hauptfigur aus „Licht am Ende des Tunnels“. Er hat seinen Mann Martin zu dem Gespräch mitgebracht.

  1. Erzählt uns etwas über euch. Wer seid ihr? Wie lange kennt ihr euch schon? Was macht ihr so?
Gregor (schaut mürrisch, während er seinen Kaffee umrührt):
Was gibt es da schon zu erzählen?
Martin (lacht):
Wie ihr seht, ist mein Mann äußerst gesprächig. Dabei hat er als Kommissar bei der Mordkommission einen spannenden Beruf, über den es sicher immer viel zu erzählen gäbe.
Gregor:
Ich bin froh, wenn ich nicht an Leichen und den Abschaum der Gesellschaft denken muss. Auf Details bist du doch auch erst scharf, seit du als Psychologe auch manchmal für unser Dezernat arbeitest.
Martin:
Auf diese Weise haben wir bei dem einen oder anderen Fall schon zusammen gearbeitet, das stimmt. Aber im Gegensatz zu dir habe ich mich schon immer für deine Arbeit interessiert. Besonders dann, wenn die Fälle dich sehr beschäftigt haben. Auch wenn du es dir wünschtest, kannst du die Arbeit nämlich leider nicht an der Bürotür zurücklassen. Was im psychologischen Sinn auch nicht normal wäre.
Gregor:
Jetzt hör auf, mich zu analysieren. Du weißt, wie sehr ich das hasse.
Martin (lacht erneut, während er seinem Mann beruhigend über den Arm streicht
Okay, okay. Das interessiert sicher auch niemanden wirklich. Ich komme lieber zurück zu den Fragen. Über unsere Berufe haben wir schon berichtet. Ich arbeite hauptsächlich mit Kinder- und Jugendlichen zusammen. Manchmal unterstütze ich auch die Polizei, wenn sie bei Fällen Rat brauchen. Gregor und ich haben uns vor fast zehn Jahren getroffen. (Er kichert, bevor er fortfährt) Allein das ist schon ein Wunder, da mein Mann ohne Motivation von außen sehr selten das Haus verlässt, wenn es nicht dienstlich ist. Zum Glück wusste ich nicht genau, worauf ich mich einlasse, wenn ich mich in einen Polizisten verliebe. Noch dazu in einen, der verdammt gut in seinem Job ist. Geregelte Arbeitszeiten bleiben ein Traum und manchmal ist es nicht einfach, ungestörte Zeit zu zweit miteinander zu verbringen. Dummerweise hat der sture Kerl mich vom ersten Moment an fasziniert, so dass ich meine ganze Energie darauf verwendet habe, ihn von mir zu überzeugen.
Gregor (knurrend):
Sehr schmeichelhaft hört sich das Bild, das du von mir zeichnest, nicht gerade an. Außerdem fand ich dich auch gleich scharf.
Martin (mit einem breiten Grinsen im Gesicht):
Mag sein, aber von festen Partnerschaften hieltest du zunächst wenig. Aber auch ich kann stur und ausdauernd sein.
Gregor (legt seine Hand auf die seines Partners und verschränkt die Finger miteinander):
Ausdauer ist immer gut, selbst Sturheit kann es sein. Als ich Idiot mit einem Seitensprung fast unsere Ehe aufs Spiel gesetzt habe, ist mir erst bewusst geworden, wie sehr ich dich brauche. Zum Glück hast du mir am Ende doch verzeihen können und wir haben unser gemeinsames Leben wieder in die Spur gebracht. Ohne dich ist mein Leben nämlich weit weniger wert.
Martin (errötend):
Übertreib nicht, Gregor. Wir sind einfach ein gutes Team. Seit wir schneller miteinander reden, wenn uns etwas an dem anderen stört, ist alles gut. Früher war dein einziges Kommunikationsmittel der Sex. Das ist zwar körperlich befriedigend, kann die Leere im Kopf aber nicht ausfüllen.

Bevor das Gespräch noch zu einer Therapiesitzung wird, schalte ich mich wieder ein. Schließlich sind wir besonders an der Einstellung der beiden Männer zu dieser Jahreszeit interessiert.

  1. Auf was freut ihr euch am meisten, wenn der Winter naht? Oder könnt ihr der kalten Jahreszeit nur wenig abgewinnen?
Gregor und Martin unisono:
Der Sommer ist mehr unsere Jahreszeit. Im Winter verlässt man das Haus im Dunklen und kehrt im Dunklen wieder heim. Meist fehlt einfach Sonne und Licht, um aus der tristen Grundstimmung herauszukommen.

  1. Stehen Plätzchenbacken, Glühweintrinken und Weihnachtsmarktbesuche auch auf eurem Adventsplan? Verratet ihr uns ein Lieblingsplätzchenrezept?
Gregor zeigt auf seinen Mann:
Das ist wohl eher dein Thema.
Martin:
Ich liebe Weihnachten seit meiner Kindheit. Es ist schade, dass die Vorweihnachtszeit im Laufe der Jahre viel von dem Zauber verliert, den sie hatte, als man klein war. Als Junge konnte ich es kaum erwarten, dass endlich die vierte Kerze am Adventskranz angezündet wurde. Schließlich wusste ich, dass dann Heiligabend nicht lange hin war und der Weihnachtsmann endlich kam. An den habe ich ziemlich lange geglaubt, bis mir irgendwann doch seltsam vorkam, dass mein Onkel Udo immer genau dann nicht da war, wenn der Weihnachtsmann an der Tür läutete und die Geschenke brachte. Fortan war ich um eine Illusion ärmer, aber die Geschenke haben mich jedes Jahr darüber hinweggetröstet. Noch heute schmücke ich unsere Wohnung zum Ärger meines Mannes mit Lichterketten und kleinen Accessoires wie Engeln, Sternen, Elchen und kleinen Weihnachtsmännern. Sobald die Weihnachtsmärkte in der Stadt öffnen, schleppe ich Gregor dorthin. Der Glühwein ist wohl das einzige, was ihm die Besuche erträglich macht.
Gregor:
In der heutigen Zeit kann man gerade auf Weihnachtsmärkten nicht sicher vor terroristischen Anschlägen sein. Erinnerst du dich, dass wir ursprünglich genau an dem Tag hingehen wollten, als der LKW in die Menge fuhr? Manchmal ist es auch gut, wenn die Arbeit dazwischen kommt und man keine Zeit für so etwas hat.
Martin:
Das ist ein schreckliches Thema, was wir hier nicht weiter vertiefen sollten. Ich glaube, dass mein Schicksal vorbestimmt ist. Niemand kann sich vor allen Gefahren schützen, ohne den Spaß am Leben zu verlieren. Wenn in dem großen dicken Buch steht, dass ich zur falschen Zeit am falschen Ort sein soll, dann ist es so. Ich glaube aber fest an mein Glück. Lass uns lieber zurück zum Thema kommen. Meine Mutter backt die besten Plätzchen der Welt. Wir bekommen jedes Jahr eine riesige Schale. Zum Glück haben wir unterschiedliche Favoriten und kommen uns so selten in die Quere. Ich liebe die Haselnussbusserl, bei denen gemahlene Haselnüsse leicht angebraten werden, mit Eischnee und etwas Mondamin vermischt und mit einer ganzen Nuss belegt auf einer Oblate gebacken werden. Das ist so lecker! Gregor hingegen vertilgt zuerst sämtliche Schwarzweiß-Kekse, also teils mit Kakao vermischte Mürbeteigplätzchen.

  1. Gibt es Dinge oder ein bestimmtes Ritual, auf das ihr in der Vorweihnachtszeit nicht verzichten möchtet?
Gregor schüttelt den Kopf, doch Martin antwortet sofort ohne weiteres Nachdenken:
Wir haben immer einen Adventskranz mit roten Kerzen. Überhaupt brennen in der Vorweihnachtszeit immer Kerzen bei uns. Auch wenn wir den Heiligabend bei meinen Eltern feiern, so haben wir doch einen eigenen Weihnachtsbaum, der traditionell bis zum 6.Januar stehen bleibt. Glühwein und Kekse gehören dazu und am Heiligabend der Besuch der Mitternachtsmesse.
Gregor:
Vor der ich mich leider meist nicht drücken kann.
Martin:
Er will nur nicht zugeben, dass er die Stimmung in der Kirche eigentlich ganz schön findet.
Gregor:
Ich kann mit diesem ganzen christlichen Zeug nicht viel anfangen. Wenn es einen Gott gäbe, würde er dann wirklich all die schrecklichen Dinge geschehen lassen, die ich jeden Tag sehen muss? (Er lenkt ein.) Über die Jahre habe ich mich jedoch so sehr daran gewöhnt, dass es mir fehlen würde. Ich mag die Lichter, die Musik und vor allem den Glanz auf euren Gesichtern. Du stehst deiner Mutter da in nichts nach, während dein Vater mit Sicherheit auch nur wegen des häuslichen Friedens mitgeht. Ich habe mich nur noch nicht getraut, ihn mal zu fragen.

  1. Echter Weihnachtsbaum oder Plastiktanne? Bunte oder einfarbige Dekoration?
Martin:
Auf jeden Fall eine echte Tanne. Meine Schwester hat seit Jahren einen Plastikbaum, weil ihr Mann allergisch auf den Tannenduft reagiert. Der sieht jedes Jahr gleich perfekt aus, doch für mich macht gerade das Schiefe und Unperfekte den Reiz aus. Wir haben oft Bäume, die etwas schief gewachsen sind. Allzu bunte Dekorationen erinnern mich immer an amerikanische Weihnachten. Ich halte es da lieber sehr traditionell, meist mit rotem Schmuck. Seit unsere Freunde Kinder haben, hängen wir mit Stolz auch die selbstgebastelten Sterne und Figuren an unseren Baum.
Gregor:
Bloß kein Lametta, das finde ich wirklich grässlich.
Martin:
Mag ich auch nicht besonders. Lieber ganz viele kleine Lichter, die den Baum erstrahlen lassen. Als ich klein war, kann ich mich sogar noch an den Weihnachtsbaum mit echten Kerzen erinnern. Aber als einmal der Teppich einen riesigen Brandfleck bekommen hat, ist meine Familie dann auch zu Lichterketten übergegangen. Heute haben wir oft kleine Kinder zu Besuch, da wäre mir das viel zu gefährlich.

  1. Wie verbringt ihr die Weihnachtstage? Kuschelig oder lieber als großes Fest mit Familie und Freunden?
Gregor:
Heiligabend verbringen wir traditionell immer bei meinen Schwiegereltern. Mein Vater ist schon lange tot und der Kontakt zu meiner Mutter und dem Rest der Familie eher sporadisch. Zum Glück hat Martins Familie mich von Anfang an ohne Vorbehalte in ihrem Kreis aufgenommen. Hier spüre ich mehr familiären Zusammenhalt als ich in meiner eigenen Familie je gespürt habe. Meine Kindheitserinnerungen an Weihnachten sind auch nicht die besten. (Er macht eine Pause, bevor er dann doch fortfährt.) An mindestens einem Feiertag muss ich meist arbeiten, doch den anderen verbringen wir am liebsten zuhause. Wenn es zeitlich klappt, laden wir Freunde zu einem gemütlichen Abend mit Raclette und Wein ein, bei dem die Kinder noch einmal beschert werden und wir das Jahr noch einmal Revue passieren lassen.
Martin:
Wenn man mit einem Polizisten zusammen ist, muss man damit leben, auch Feiertage manchmal allein verbringen zu müssen. Gerade an Weihnachten haben die Kollegen mit Kindern eher ein Anrecht auf Freizeit. Das ist auch gut so. Wir machen es uns so schön wie möglich und genießen die Zeit sehr, egal ob allein oder mit Freunden zusammen. Nur am Heiligabend würde mir etwas fehlen, wenn ich nicht mit meiner Familie zusammen sein könnte.

Vielen Dank! 
Vergesst nicht einen Kommentar zu hinterlassen, um an der Verlosung teilzunehmen! 
Das Buch könnt ihr Hier kaufen! 
Oder besucht die Autorenseite von Mia Grieg auf Amazon: Mia Grieg




Dienstag, 12. Dezember 2017

Das 12. Türchen

Hinter dem heutigen Türchen verbirgt sich noch einmal ein Schnipsel einer alten Weihnachtsgeschichte aus dem Jahr 2011.
Ich glaube, es war die erste Weihnachtsblogaktion, die ich gestartet habe.
Ich mag dieses "Mitmachding" ja unglaublich gern. Lustige Herausforderungen und Schreiben nach Vorgaben sind Aufgaben, denen ich mich immer wieder mal stelle.
Es ist spannend, natürlich auch anstrengend, aber vor allem interessant, weil die Vorstellungen meistens ganz anders sind, als die Umsetzung.
Damals ging es darum, das Alphabet mit weihnachtlichen Wörtern zu füllen. Ich habe daraus eine Geschichte mit 24 Kapitel gemacht, die die entsprechenden Worte beeinhaltete. Sie dienten auch gleich als Überschriften. Also so was wie C wie Clementinen. M wie Marzipanherzen oder Z wie Zucker und Zimt.
Wenig kreativ heißt die Geschichte "Quer durchs Alphabet ins Glück". Unter dem Label QdAiG findet ihr die Kapitel.

Ihr kennt mich ... schon oft habe ich darüber nachgedacht, die Story aus der Versenkung zu holen, sie zu überarbeiten und ein richtiges Buch daraus zu machen. Dann musste ich feststellen, dass ich die Originaldatei nicht mehr finden kann. Bisher habe ich es noch nicht geschafft, die einzelnen Kapitel aus dem blog herunterzuladen ujnd wieder zu einer Geschichte zusammenzufügen.
Na ja, vielleicht schaffe ich es noch irgendwann.
Wer die Story lesen will, braucht also ein bisschen Geduld, muss sich unter dem Label erst einmal bis zum ersten Kapitel zurückarbeiten und dann wieder vorwärts ... Vermutlich wird es kein richtiges Vergnügen. Trotzdem habe ich einen kleinen Ausschnitt aus dem ersten Kapitel für euch:

Anissterne und Alkohol

„Mach schon, Anton! Wir kommen noch zu spät!“,  nörgelt Jenny und ich beschleunige seufzend meine Schritte.
„Wie riecht es denn hier?“, frage ich und ziehe die Luft geräuschvoll ein. Das ist nicht mehr der muffige Schulgeruch, das riecht nach …
„Toll, was? So weihnachtlich!“, antwortet sie schwärmerisch.
„Weihnachtlich?“, erwidere ich nachdenklich. Nein, dieser Geruch erinnert mich nicht an Weihnachten, sondern an  die Vorweihnachtsparty, viel zu viel Alkohol, Totalabsturz und die Flucht aus einer fremden Wohnung, in der ich mich, einmal abgesehen von einer graugetigerten Katze allein befand. Auch nach fast zwei Wochen kann ich mich nicht erinnern, mit wem ich da mitgegangen bin und Micha weiß es auch nicht. Der war nämlich genau so besoffen … 
Da lag nur ein Zettel auf dem Nachtisch, das derjenige zur Arbeit muss, er die Nacht sehr genossen hat und ich die Tür hinter mir zuziehen soll. 
So sehr ich mich auch bemühe, da ist einfach nichts . Ein großes schwarzes Loch, das all meine Erinnerungen verschluckt hat. Nur eines war klar. Wir hatten Sex. Sex, der wohl nicht gerade zärtlich abgelaufen war, denn mein Hintern tat auch zwei Tage später noch weh und so empfindlich bin ich eigentlich nicht …
 Ach, verdammt, wie komme ich denn an diesem Ort auf Sexgedanken? Richtig! Dieser Geruch! Da kommen keine weihnachtlichen Assoziationen, es riecht nach Ouzo … Mir wird schlecht! Himmel, das Zeug hat mich so besoffen gemacht und jetzt verursacht es eine unglaubliche Übelkeit.
„Jenny, mir ist schlecht!“, rufe ich und hoffe einen Moment lang, dass ich vielleicht doch noch um das Basteln herumkomme.
„Schlecht? Wieso ist dir denn schlecht? Wenn das ein Trick ist, um dich zu drücken, dann ist das wirklich erbärmlich von dir!“
„Es riecht nach Ouzo … davon hatte ich auf der letzten Party eindeutig zu viel!“, jammere ich und sehe sie mitleidheischend an.
„Die Party, auf der du in einem fremden Bett aufgewacht bist und keinerlei Erinnerungen mehr hast?“, fragt sie und sieht mich grinsend an. Ich kann nur nicken und Jenny fängt an zu lachen.
„Keine Sorge, hier gibt es keinen Ouzo. Das riecht nach Anis!“ Soll mich das etwas aufbauen?
Nun stehen wir vor der Tür und können gedämpfte Stimmen und Weihnachtsmusik hören.
„Bereit?“, fragt sie lachend und ich zucke mit den Schultern. Was soll ich dazu auch sagen? Ich habe eh keine Chance, denn schon öffnet sie die Tür und etliche Augenpaare sind auf uns gerichtet. Das ist mir allerdings egal, denn der Anisgeruch nimmt noch um einiges zu und für einen Moment habe ich wirklich das Gefühl mich übergeben zu müssen. Das fängt ja ganz großartig an! Wie soll ich mit diesem flauen Gefühl im Magen nur den Abend überleben? Aber zum Nachdenken bleibt  mir keine Zeit, denn Jenny hat meine Hand ergriffen und zieht mich in den Raum. Wir grüßen nach rechts und links, lassen uns dann an einem der Tische nieder, an dem noch zwei Plätze frei sind. Auf dem Tisch stehen verschiedene Kisten und in einer sind die Anissterne … direkt vor meiner Nase. Ich schiebe sie angewidert ein Stück von mir weg. In den anderen Kisten sind Zapfen, Bucheckern und noch allerlei anderes Zeug.
„Schön, dass ihr auch kommen konntet“, werden wir von einem Mann angesprochen. Jenny reicht ihm lächelnd die Hand. „Das machen wir doch gern!“ Ihre Stimme hat einen einschmeichelnden Tonfall angenommen und sie lächelt … irgendwie künstlich. Dann wendet sie sich an mich, immer noch mit diesem komischen Lächeln im Gesicht: „Das ist übrigens Brunos Vater, Anton Schreiber. Anton, das ist Brunos Lehrer für Gestalten und Deutsch, Frank Lehmann.“ Ich reiche ihm automatisch die Hand und zucke dann zurück als sich unsere Blicke treffen. Er mustert mich … irgendwie erstaunt ...  Scheint einen Moment um seine Fassung zu kämpfen und auch ich verspüre so ein merkwürdiges Gefühl in mir … als ...als würden wir uns kennen. Aber als sich unsere Hände lösen, ist das Gefühl wieder verschwunden.
 „Freut mich, dich kennenzulernen! Bruno hat schon viel von dir erzählt“, sagt er und erst jetzt fällt mir auf, dass er eine ziemlich angenehme Stimme hat. Ich sehe ihn fragend an, lächle einfach nur, denn im Moment fällt mir nichts Adäquates ein. Aus irgendeinem Grund ist mein Kopf leer oder vielleicht auch nur von dem Anisgeruch ganz vernebelt.
„Also gut, dann wollen wir mal anfangen ...“, sagt er und klatscht in die Hände. Die Gespräche rund um uns hören auf und es herrschte augenblicklich ein gespanntes Schweigen.
Als er an mir vorbei geht, löst sein Parfüm zusammen mit dem Geruch der Anissterne ein eigenartiges Kribbeln aus...
 
 ***
Hier ist der Link zum ersten Kapitel Quer durchs Alphabet ins Glück
Es ist vermutlich jedoch leichter mit dem Label QdAiG alle Kapitel zu finden.  


Montag, 11. Dezember 2017

Das elfte Türchen

Heute gibt es noch einen kleinen Bericht von mir. Es ist ja schon beinahe so etwas wie eine Tradition, dass ich euch von der Schullesung erzähle. Deshalb werde ich auch in diesem Jahr nicht darauf verzichten.
Heute vor einer Woche habe ich mich wieder auf den Weg ins Gymnasium gemacht. Wie immer war ich furchtbar aufgeregt und konnte in der Nacht davor kaum schlafen.
Auch wenn es bereits meine vierte Schullesung war, kann von Routine keine Rede sein. Es ist schließlich nur einmal im Jahr und es sind immer andere Schüler. Es gibt also nichts, worauf ich mich gewissermaßen einstellen kann. Das macht es natürlich auch ganz besonders und eben heftig spannend.
Aber auch in diesem Jahr lief es super gut und hat viel Spaß gemacht.
Zu behaupten, dass die Aufregung verfliegt, sobald in anfange, wäre gelogen. Gerade die erste Lesung stresst mich immer heftig. Da treibt mir die Nervosität den Schweiß aus den Poren und mein sorgsam gestaltetes Make up geht zum Teufel.
Es ist ja nicht allein das Vorlesen. Ich erzähle im Vorfeld immer ein bisschen über den Weltaidstag, über HIV und Aids, Schutz, Ansteckung ... eben alles was dazu gehört und was ich weiß.
Letztendlich ist alles rund um Sexualität nicht ganz einfach für Jugendliche in diesem Alter. Jetzt weiß ich das sogar noch besser, denn meine eigenen Söhne sind ebenso jung. Trotzdem mache ich das auch gern und finde die Reaktionen, auch wenn sie meist verhalten sind, immer wieder spannend. Es ist natürlich toll, wenn die Jugendlichen mit mir reden, aber ich erwarte es nicht grundsätzlich. Ich hoffe einfach darauf, dass sie mir ein bisschen zuhören und vielleicht das ein oder andere begreifen und für sich selbst mitnehmen. Das ist sozusagen der einzige Anspruch, den ich habe.
Vier Lesungen sind in jedem Fall anstrengend. Vier mal das gleiche erzählen, dieselben Textstellen vorlesen, die gleichen Fragen stellen und Erklärungen geben. Bei der letzten Einheit fallen dann auch gewisse Ausfallerscheinungen auf *lach*
Einmal abgesehen von den Schülern, hatte ich in diesem Jahr ein besonderes Erlebnis mit einer Lehrerin. Wir haben uns nach der Lesung ein bisschen unterhalten und sie fragte, wie oft ich diese Lesung denn halte. Als ich ihr sagte, dass ich das genau einmal im Jahr mache, war sie sichtlich verblüfft und sagte mir, dass ich sehr professionell wirke und die Klasse gut im Griff gehabt hätte. Das wiederum hat mich erstaunt, denn ich mache ja eigentlich gar nichts und bin nur froh, wenn alle einigermaßen still sind. Sie meinte, die Jugendlichen hätten interessiert zugehört und das schaffen manche Pädagogen mit jahrerlanger Berufserfahrung nicht ...
Puhh, von dieser Sekunde an bin ich einige Zentimeter über dem Boden geschwebt und bekam auch ein leicht debiles Grinsen nicht mehr aus dem Gesicht.
Eigentlich habe ich es ja nicht so mit dem Gelobtwerden und darüber berichten, aber ich ... ich habe mich echt riesig gefreut und es hat mich verdammt glücklich gemacht. Natürlich bekomme ich immer mal ein Feedback, aber das war so direkt und unmittelbar und kam so unerwartet ... Vermutlich schwebe ich immer noch ein Stück.
Auf jeden Fall ist der Vorsatz, ein neues Jugendbuch zu schreiben, wieder sehr akut geworden. Die Idee schwirrt mir ja schon beinahe ein Jahr im Kopf herum, aber da fehlt immer noch so ein kleines Stück, um sie auch umzusetzen. Ich hoffe, 2018 wird es mir gelingen.
Es war trotz aller Anstrengung ein großartiger Tag und ich freue mich, dass ich immer wieder an den Veranstaltungen zum Weltaidstag am Gymnasium teilnehmen darf. 
****

Und hier kommt der Gewinner des USB-Sticks mit den Geschichten von Sitala Helki: 

Ketin 
Herzlichen Glückwunsch!

Außerdem habe ich mein Buch "Willst du ein Eis?" noch einmal neu verlost, da sich die Gewinnerin bisher nicht gemeldet hat: 

Constanze Schmidt
Herzlichen Glückwunsch!
Bitte schickt eure Adressen an kath74@gmx.de



Sonntag, 10. Dezember 2017

Das zehnte Türchen

Und schon ist der zweite Advent! Unglaublich, noch zwei Wochen bis Heiligabend.
Ich wünsche euch einen wunderbaren Sonntag mit Kerzenschein und Plätzchen.
Dazu gibt es den zweiten Teil von Sitala Helki´s Geschichte "Auf Umwegen"
Außerdem hat die Autorin mir einen ganz besonderen Gewinn für euch zur Verfügung gestellt.
Unter allen, die einen Kommentar unter diesen Post schreiben, verlose ich (wir) einen USB-Stick mit drei großartigen Büchern.

Ich wünsche euch ganz viel Glück und natürlich auch viel Spaß beim Lesen!

Samstag, 9. Dezember 2017

Das neunte Türchen

Das Wochenende gehört meiner lieben Autorenkollegin Sitala Helki.
Schaut doch gern mal auf ihrer Autorenseite vorbei (den Link findet ihr in der linken Spalte) und/oder meldet euch für ihren Newsletter an.
Ich freue mich, dass sie mich mit dem Kalender unterstützt und eine ganz bezaubernde Geschichte für euch geschrieben hat.
Viel Spaß mit dem ersten Teil!

Freitag, 8. Dezember 2017

Das 8. Türchen

Die erste Woche des Adventskalenders ist geschafft. Obwohl ich in diesem Jahr angefangen habe, ohne zu wissen, wie und ob es mir überhaupt gelingt, sämtliche Tage zu füllen, habe ich mittlerweile ein gutes Gefühl.
Ein bisschen Hilfe habe ich schließlich auch und darüber freue ich mich ganz besonders.

Unter meiner gestrigen Postkartenaktion habe ich sechs Kommentare gefunden. 
Ihr bekommt alle eine Karte, wenn ihr mir eure Adresse schickt (kath74@gmx.de) 
Die Gewinnerin des ramponierten Eis- Buches hat sich noch nicht gemeldet. Bitte schick mir deine Adresse bis zum Wochenende, ansonsten verlose ich das Buch neu. 

Hinter dem heutigen Türchen hat sich der zweite Teil meiner kleinen Weihnachts- Weltaidstagsgeschichte versteckt.
Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen und einen guten Start ins Wochenende!

Donnerstag, 7. Dezember 2017

Das 7. Türchen

Weihnachtspost! 

Schreibt ihr noch Weihnachtskarten? 
Ich gebe zu, dass ich früher viel mehr Weihnachtspost verschickt habe. In Zeiten von whatsapp und email bin ich allerdings ziemlich faul geworden. Dabei habe ich immer gern Karten verschickt und geschrieben. Meist sogar selbst gebastelt. 
Eigentlich ist es doch ein schönes Ritual, sich die Zeit zu nehmen, eine Karte zu gestalten und sie mit Grüßen zu versehen und an einen lieben Menschen zu schicken. Dazu eine Tasse Tee oder Kakao oder Kaffee, ein paar Weihnachtsplätzchen und nette Musik.
Ich mag das, weil es ein bisschen old school ist, aber vor allem die stressigen Tage entschleunigt. 


Deshalb gibt es heute Weihnachtspost von mir für euch. 
Ich verschicke 5 Karten. 
Wenn ihr Weihnachspost von mir bekommen wollt, dann schreibt mir heute einen Kommentar.
 


Mittwoch, 6. Dezember 2017

Das sechste Türchen

Ich wünsche euch allen einen frohen Nikolaustag und hoffe, eure Schuhe waren heute morgen nicht nur mit Luft gefüllt.
In meiner Familie kommt traditionell in jeden Schuh eine Kleinigkeit.
Es gibt Jahre, da sind wir ziemlich gut, was Geschenkideen anbelangt und es gibt welche (wie dieses) da fällt uns nicht wirklich etwas ein.
Ich weiß, dass viele Menschen auf Geschenke verzichten, weil es für unnötig halten.  
Wir haben doch alles, wir müssen uns nichts schenken. Wir können uns alles, was wir brauchen, einfach kaufen ... Diese Sätze höre ich oft und im Grunde treffen sie auch bei uns zu. Trotzdem sind wir ... und vermutlich wirkt es sogar albern oder befremdlich, aber wir wollen, dass da was in unseren Schuhen steckt und wir wollen auch zu Weihnachten ein Geschenk auspacken.
Und weil es so wunderbar kitschig, romantisch und vermutlich wirklich albern ist, haben wir uns in diesem Jahr gegenseitig einen Weihnachtstee und ein paar Süßigkeiten in die Schuhe gesteckt. Zur Zeit trinken wir total gern Tee. Wir haben jeweils eine Sorte gekauft, die wir gern mal ausprobieren wollen. Obwohl wir gestern Abend beim Befüllen kein bisschen heimlich waren, sondern quasi nebeneinander und gleichzeitig, den Tee in den Schuh des anderen gesteckt haben, haben wir uns heute morgen trotzdem irgendwie gefreut. Es ist einfach die Stimmung und der Spaß ... in einer Zeit, die für uns tatsächlich zu den hektischsten des Jahres gehört. Früh morgens einfach mal fünf Minuten kuscheln, sich darauf freuen, dass heute Abend gleich der erste Tee gekostet wird und ein bisschen den Zauber der Weihnachtszeit spüren. Verrückt, aber jeder braucht schließlich ein paar Rituale.

Und das ist gewissermaßen das Stichwort für das heutige Türchen. Es ist durchaus schon ein Ritual, dass ich in der Weihnachtszeit in irgendeiner Form eine Weihnachtsgeschichte schreibe. Im Laufe der Jahre haben sich bereits einige angesammelt und ich würde euch gern in diesem Kalender ein paar Ausschnitte daraus vorstellen.
Ich glaube, die folgende Geschichte ist eine meiner ersten. Sie stammt aus dem Jahr 2011.
Eigentlich wollte ich sie schon längst überarbeiten, auch mal in die große Amazonwelt hinauslassen, aber Überarbeitung ist so ein schwieriges Thema für mich ... Trotzdem mag ich die Geschichte von Thomas und Jeremy immer noch sehr. Ein echtes Weihnachtsmärchen mit zwei wunderbaren und so verschiedenen Männern.

Das Geschenk
 Auszug aus Kapitel 3

Während alle in die Autos steigen, machen wir uns zu Fuß los. Nur wenige Häuser später sind wir schon auf freiem Feld. Es dämmert bereits, aber der Schnee glitzert so schön, dass ich mich gar nicht daran satt sehen kann. Auch Jeremy scheint ganz in Gedanken versunken und geht still neben mir her. Die Hände in seinen Jackentaschen vergraben, den Kopf eingezogen. Es ist wirklich ziemlich kalt. Ich lege meinen Arm um ihn. „Frierst du?“
„Es geht schon. Das Laufen tut wirklich gut. Ich dachte, ich würde gleich platzen, so satt bin ich.“
„Ich weiß genau, was du meinst“, antworte ich lachend. Er grinst, dann bückt er sich, nimmt einen handvoll Schnee und ehe ich es überhaupt registriere bewirft er mich damit. Erschrocken über die unglaubliche Kälte, die mich gleich bis auf die Haut trifft, keuche ich auf. Er lacht laut und rennt weg.
„Na warte!“, rufe ich ihm hinterher und setze ich mich in Bewegung. Immer wieder dreht er sich im Laufen um und grinst mich an. Das ist ein Fehler, denn offensichtlich hat er den Schneehaufen rechts am Weg nicht bemerkt und schon liegt er mittendrin.
Mit wenigen Schritten bin ich bei ihm und dann über ihm. Zuerst will ich mich eigentlich für die Schneedusche revanchieren, aber dann halte ich inne und sehe ihn an. Er liegt da im Schnee, die Wangen von der Kälte gerötet, die Lippen glänzen dunkelrot. Blaue Augen sehen mich aufmerksam an. Seine Haare sind von einer schwarzen Strickmütze bedeckt. Ich lasse die Hand mit dem Schnee wieder sinken, beuge mich stattdessen über ihn.
„Du bist so wunderschön. Ein richtiger Schneeengel.“
Er lacht und zieht mich zu sich runter. Sanft berühren sich unsere Lippen, aber schon bald wird der Kuss fordernder. Ich streiche mit der Zunge über seine Lippen und er öffnet sie ein Stück, damit ich hineinschlüpfen kann. Sanft nehme ich seinem Mund in Besitz, stupse seine Zunge an. Er stöhnt leise und presst sich an mich. Ich kann einfach nicht genug von ihm bekommen. Jeden Winkel seines Mundes möchte ich erkunden, gierig von seinen süßen Lippen kosten. Erst das leichte Zittern unter mir, lässt mich den Kuss lösen.
„Verdammt, es ist einfach zu kalt für solche Sachen“, sage ich und erhebe mich. Ich reiche ihm die Hand. „Komm, du bist ganz nass. Lass uns lieber zurückgehen.“
Ich ergreife seine Hand und lasse sie auch nicht mehr los, bis wir wieder vor dem Haus von Sabine stehen.

Lesen könnt ihr die Geschichte auf fanfiktion. de: Das Geschenk


Dienstag, 5. Dezember 2017

Das fünfte Türchen

Heute gibt es einen Gastbeitrag von Caro Sodar. 
Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen und/oder Nachbacken.

Und hier kommt der Gewinner vom 1. Advent. 
Markus und Tobi freuen sich darauf, Anna B. kennenzulernen. 
Bitte schick deine Adresse an kath74@gmx.de

Montag, 4. Dezember 2017

Das vierte Türchen


Während ich heute bei der großen Schullesung zum Weltaidstag bin, habe ich noch einen kleinen Bericht über die Fahrt nach Kassel für euch.
Ich glaube, das war das erste Mal, dass ich so etwas wie ein "Lesereisefeeling" hatte. Das ist es, von dem ich irgendwie noch immer träume. Eine echte Lesereise, von einer Stadt zur nächsten, am liebsten einmal quer durch Deutschland. Vermutlich wird es ein Traum bleiben, aber Kassel hat mir zumindest einen kleinen Eindruck verschafft.

Ich habe mich also ganz allein auf den Weg gemacht. Obwohl ich im Grunde gar kein Gepäck gebraucht hätte, war meine Tasche voll mit Büchern und Werbematerial und deshalb auch recht schwer. Während der Fahrt habe ich noch einmal die Stellen markiert, die ich lesen möchte und im Kopf einen gewissen Ablaufplan entwickelt. Auch wenn ich schon einige Male aus "Positiv verliebt" gelesen habe, so ist es doch immer wieder aufregend und neu. Mein erstes Buchbaby mit HIV, diese besondere Geschichte, an der ich hänge und in der so viel Herzblut und Liebe steckt. Ich schätze, es wird wohl immer Bücher geben, mit denen man sich auf ganz besondere Weise verbunden fühlt, Fabian und Jakob gehören auf jeden Fall dazu.
Nach knapp vier Stunden Fahrt und einer kleinen Verspätung kam ich endlich auf dem Bahnhof in Kassel an und meine Aufregung sprang quasi direkt von null auf hundert. Das änderte sich jedoch ebenso schnell wieder, weil ich so herzlich empfangen wurde und der Sympathiefunke sofort übergesprungen ist. Deshalb danke ich Conny an dieser Stelle noch einmal für die wunderbare Zeit in Kassel.

Das Café Hahn, in dem die Lesung stattfand, hat mich ebenso herzlich empfangen. Ein wundeschönes, gemütliches und charmantes Café. Spätestens in diesem Moment habe ich mich so richtig auf die Lesung gefreut und darauf gehofft, dass auch einige Zuhörer erscheinen.
Das ist wohl immer das größte Problem bei Lesungen. Die meisten Menschen sind leider nicht wirklich daran interesssiert. Nicht nur bei mir ... Ich habe schon Lesungen von ganz anderen, viel bedeutenderen Autoren erlebt, die nur schwach besucht waren.
Aber an diesem Abend gab es Zuhörer. Auch wenn man immer behaupten kann, es könnten mehr sein, war ich durchaus zufrieden. Das Publikum war bunt gemischt, die Stimmung gut und ich habe mich auf dem bequemen Sofa wohlgefühlt.
Es ist toll, wenn man merkt, dass man die Zuhörer mitnimmt, dass sie dabei sind und auch auf den Text reagieren. Lustig und vielleicht anfänglich auch ein bisschen irritierend war ein Mann, der immer wieder gelacht hat, auch wenn ich persönlich die Stellen gar nicht so lustig empfand. In der Pause erklärte er mir dann jedoch, dass der Text genau seine Empfindungen und gewissermaßen auch sein Verhalten wenn er verliebt ist, wiedergespiegelt hat. ER konnte es kaum glauben. Und dann noch von einer Frau! Ich konnte mir an dieser Stelle ein breites Grinsen nicht verkneifen.
Ich glaube, es war eine gute Lesung.
"Erfrischend und unterhaltsam", sagte eine Frau am Ende zu mir.

Nach der Lesung haben mir Conny, Lukas und eine weitere Frau (leider habe ich den Namen vergessen, weil ich ein wirklich furchtbares Namensgedächtnis habe) noch ein bisschen von Kassels Innenstadt gezeigt. Wir waren zusammen essen, bevor sie mich schließlich in meinem Hotel ablieferten. Es war ein unterhaltsamer Abend, der mir viel Spaß gemacht hat.
An dieser Stelle bedanke ich mich noch einmal ganz herzlich für die Einladung beim CSD Kassel e.V., die wunderbare Betreuung durch Conny, das Sponsoring der Engel-Apotheke und natürlich auch beim Café Hahn für den schönen Leseort und die Bewirtung.
Außerdem habe ich jetzt Theo, den diesjährigen Bär der Aidshilfe. Jetzt ist mein bisher einziges Aidshilfebärchen nicht mehr so allein. 

Bis der Bus mich am Mittwoch wieder nach Hause gebracht hat, war ich noch ein bisschen Shoppen und habe festgestellt, dass Kassel durchaus eine zweite Reise wert ist. Vielleicht ergibt sich noch mal eine Möglichkeit.

Hatte ich in diesem Post eigentlich erwähnt wie gern ich lese? Trotz aller Aufregung und Panik im Vorfeld, ist es für mich beinahe noch schöner als das Schreiben, vor Leuten zu sitzen und ihnen von aus meinen Büchern vorzulesen.


Sonntag, 3. Dezember 2017

1. Advent


Heute ist der erste Advent und ich hinke bei meinem Kalender noch immer etwas hinterher.
Nicht nur da .... meine Wohnung ist noch immer nicht geschmückt. Für das Adventsfrühstück habe ich schnell die letzten Reste der Herbstdeko entfernt, eine Kerze auf den Tisch gestellt und ein paar Fröbelsterne verteilt. Zum Glück ist mein großer Sohn schon seit einer Woche im Sternbastelfieber, sodass ich da bereits eine große Auswahl habe.

Heute hat es bei uns sogar geschneit. Die ersten Schneeflocken entlocken mir immer wieder diese kindliche Vorfreude. Wenn die Wiese vor dem Haus allmählich weiß wird, ebenso wie die Dächer der anderen Häuser ... da fühle ich tatsächlich so einen Hauch von Weihnachtzeit.
Außerdem war ich gestern zu einem kleinen Hoffest in einem echten Weihnachtswunderland eingeladen. Ich finde es toll, wenn es Leute gibt, die mit solcher Hingabe und Inbrunst ihr Grundstück zum Leuchten bringen. Hunderte Lichterketten, diverse Figuren und eine leuchtende Eisenbahn. Wahnsinnig romantisch und wunderschön.

Apropos Romantisch und wunderschön: Ich habe heute ein weiteres Geschenk für euch: Markus und Tobi haben die Messe nicht gut überstanden und einen wirklich unschönen Knick auf dem vorderen Cover davongetragen. Nun suchen sie ein neues Zuhause und ich hoffe, dass sich jemand von euch für das "arme" Buch begeistern kann.
erstaunlicherweise sieht man es auf dem Bild nicht, aber der Knick geht quer über das Vanilleeis :)))

Schreibt mir einen Kommentar, wenn ihr die beiden vor der Altpapiertonne retten möchtet. Tobi guckt mich ganz entsetzt an und auch Markus ist nicht begeistert von der Vorstellung, dass sie dort landen könnten.
Im Übrigen habe ich gerade festgestellt, dass es gar keine weihnachtliche Szene mit den beiden gibt. Oder kennt ihr eine und ich habe sie nur schon wieder vergessen? Wenn ja, dann erinnert mich gern daran. Mir fällt echt nichts ein. Vielleicht sollte das ja mal geändert werden, oder was meint ihr?
Den Gewinner verkünde ich erst am Dienstag.


Die Messegoodies hat Bella Soul gewonnen!
Herzlichen Glückwunsch!
schick bitte deine Adresse an kath74@gmx.de


Samstag, 2. Dezember 2017

Das war die Buch Berlin 2017


Hier kommt die, wahrscheinlich (vielleicht auch hoffentlich) letzte Zusammenfassung zur Buch Berlin. Eigentlich wollte ich den kleinen Bericht schon eher schreiben, aber ich war müde und erschöpft, hatte das Gefühl, nach all dem Input, den Gesprächen, den vielen Menschen und der wunderbaren Zeit in Berlin, in ein Loch zu stürzen.
Es gab in diesem Jahr bereits so viele Berichte über die Messe, dass ich gar nicht weiß, was ich noch schreiben soll. Ich könnte euch einfach auf die anderen Autoren hinweisen, die ganz wunderbar die Stimmung eingefangen haben. Doch da ist so viel in meinem Kopf, das unbedingt aufgeschrieben werden sollte...
Also mache ich es und verstecke diese kleine Zusammenfassung hinter dem zweiten Türchen.
Wer es bis zum Ende schafft (oder einfach nach unten scrollt) wird noch ein Gewinnspiel entdecken.

Es waren tolle und aufregende Tage. Die Buch Berlin besticht durch ihren ganz besonderen Charme, irgendwo zwischen Trödelmarkt und echter Messe, mit ganz viel Herzblut und Enthusiasmus, sowohl bei der Messeleitung, als auch bei den Austellern.
Für mich war es das erste Mal als Aussteller. Natürlich stand ich mit der Kuschelgang schon einige Male auf Messen an einem Stand, aber das war irgendwie anders. Diesmal gab es mehr Verantwortung und einiges mehr an Entscheidungen.
Ich war aufgeregt und gleichzeitig erstaunlich gelassen. Vermutlich war das schlimmste für mich, durch Berlin zu fahren, aber als ich dann das Auto in der Tiefgarage abstellen konnte, konnte mich gewissermaßen nichts mehr erschüttern. Ich lächelte, als nach meinem dritten Besuch am Einlass die Frau zu mir sagte, dass sie unsere Unterlagen wohl vergessen hat auszudrucken. Also habe ich unsere Namensschildchen von Hand geschrieben. Zum Glück hatte Caro uns viel Hübschere erstellt.
Beim Standaufbau waren wir am Anfang ein bisschen hilflos, aber wir hatten einen tollen Aufbauhelfer, der uns wieder in die Spur gebracht hat. Am Ende konnte sich unser Stand wirklich sehen lassen. Da pochte das Herz schon voller Stolz.

Es ist das besondere Feeling, jenseits vom Verkaufen, das die Messe so besonders macht. All die Leser und anderen Autoren, mit denen man immer wieder ins Gespräch kommt. Quatschen, lachen, genießen und noch mehr reden. Obwohl ich wirklich überhaupt kein Verkaufstalent habe, war es großartig.
Manchmal habe ich auch einfach nur ganz still auf meinem Stuhl gesessen und das Gewusel um mich herum genossen. Das Stimmengewirr, die Düfte oder vielmehr Gerüche ...
Es war wirklich eine angenehme und entspannte Zeit mit Caro Sodar, Mia Grieg und Sitala Helki. Ich glaube, wir waren ein ziemlich gutes Team. Darüber hinaus hatten wir auch tolle Nachbarn. Nebenan die Männer und Frauen vom Weltenschmiedeverlag, gegenüber M.S.Kelts. Wir haben uns immer mal zugewunken und uns natürlich auch gegenseitig besucht.
Ich werde an dieser Stelle nicht jeden Verlag oder Autor benennen, mit dem ich mich auf der Messe unterhalten habe. Ich glaube, ich war bei nahezu jedem aus unseren Genre der mich kennt, und sei es auch nur für ein kurzes "Hallo".

Beinahe noch mehr als die Tage mag ich die Abende im Hotel. Einfach in die Lobby gehen, sich irgendwo dazusetzen, einen Cocktail bestellen und Spaß haben. An dieser Stelle danke ich ganz besonders Nele Betra und Marcel Duval (insbesondere für die Drinks) für die wunderbare und unterhaltsame Zeit.Natürlich auch Sabrina Ja, Marco Harnisch und all die anderen, die sich an unserem Tisch befanden. Es war mir ein echtes Vergnügen.
Nicht zu vergessen, das Essen mit den Cursed-Mädels. Ich habe ja noch nie gesehen, wie Spaghetti flambiert werden, aber der Duft war köstlich. Danach gab es noch einen Mitternachtscocktail mit dem Dead Soft Verlag.
Und natürlich das Essen mit meinen Standmitstreitern... Das Fleisch war unglaublich gut.
Jetzt ist es doch so lang geworden und ich habe das Gefühl, dass ich längst nicht alles aufgeschrieben habe. Wenn sich jemand an dieser Stelle vermisst, dann sollte er sich jetzt angesprochen fühlen. Ich trage alle in meinem Herzen, auch wenn nicht jeder Gedanke die Tastatur erreicht.
Es gab so viele witzige, besondere, liebenswerte und einzigartige Momente, dass ich mit Sicherheit noch eine Weile davon zehren werde.



Um die Freude mit euch zu teilen, gibt es heute ein Messegewinnspiel. 
Schreibt mir einen kurzen oder langen Kommentar unter diesen Post und hüpft in den Lostopf. 
Viel Glück! 

dieses Set beinhaltet: ein Türhänger, ein Sticker, ein Leseprobenheft und Visitenkarten von Sitala Helki, Caro Sodar, Mia Grieg und mir


Freitag, 1. Dezember 2017

1. Dezember- Weltaidstag


Willkommen zum diesjährigen Adventskalender auf meinem blog. 
Es wird wieder eine regenbogenbunte Mischung geben. 
Ich habe mir auch ein bisschen Verstärkung in Form von Gastbeiträgen geholt und bin sehr gespannt darauf, ob und wie euch der Kalender gefallen wird. 

Hinter dem ersten Türchen verbirgt sich auch in diesem Jahr der Weltaidstag.
Positiv zusammenleben, keine Ausgrenzung, keine Stigmatisierung ... Das sind Wünsche und Hoffnungen, die umgesetzt und gelebt werden sollten.
Die Realität sieht jedoch noch deutlich anders aus:

  • 11% würden mit HIV-Positiven nicht zusammen Fußball spielen,
  • 14% sich nicht in der selbigen Arztpraxis behandeln lassen,
  • 15% einem Positiven keine Umarmung geben,
  • 16% würden sich schämen, wenn jemand HIV-positiv in der eigenen Familie ist,
  • 21% nicht die selbigen Sportgeräte im Fitnessstudio benutzen,
  • 27% würden nicht die selbe Toilette benutzen,
  • 31% möchten möglichst nicht mit dem Thema HIV /AIDS in Berührung kommen,
  • 33% sind der Meinung: "Haben selbst Schuld",
  • 34% nicht das selbe Geschirr verwenden,
  • 52% wissen nicht, das HIV heute eine chronische behandelbare Infektion ist,
  • 55% würden keinen HIV-Positiven küssen,
  • 56% denken, über HIV-Positive wird allgemein schlecht geredet,
  • 71% wissen nicht, das mit der gegenwärtigen HIV-Behandlung, der Sex ohne Kondom nicht mehr ansteckend ist,
  • 75% würden nicht mit jemanden Sex mit KONDOM haben, obwohl sie sich mögen und von der/m sie wissen, daß er/sie positiv ist.
(Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung - BZgA: Repräsentative Bevölkerungsbefragung anlässlich des Welt-AIDS-Tages 2017, 30.11.2017)

Auch wenn mein Beitrag vermutlich eher klein ist, so werde ich jedoch nicht müde, mit den Leuten über HIV und Aids zu reden und aufzuklären. Es gibt noch so viele Menschen, deren Bild von HIV und Aids sich seit den 90-iger Jahren des letzten Jahrhunderts nicht geändert hat. Vermutlich kennt nahezu jede den Film "Philadelphia". Die Bilder von Tom Hanks haben sich tief ins Gedächtnis gebrannt, doch das ist längst nicht mehr die einzige Realität. HIV-Positive Menschen haben dank der Medikamente eine nahezu normale Lebenserwartung. Sie übertragen, sobald das Virus im Blut unter der Nachweisgrenze ist, kein HIV mehr. Es hat sich so viel getan und trotzdem gibt es immer noch viel zu viele Menschen, die in Panik geraten, sobald sie erfahren, dass jemand HIV-positiv ist.

Positiv zusammenleben, keine Angst voreinander haben, sich informieren, Fragen stellen, gemeinsam glücklich sein, lachen und lieben ...

Bevor ich hier noch pathetisch werde, verbirgt sich hinter dem ersten Türchen auch noch etwas zum  (hoffentlich) Genießen. Ich habe eine kleine Geschichte für euch. Geplant sind vier Kapitel, aber meine Muse ist ja immer ein bisschen schwierig.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen, zeigt Schleife und habt einen schönen Tag!

Donnerstag, 23. November 2017

Die letzte Messeankündigung


Wie angekündigt, kommt heute noch ein letzter Vormessepost, bevor ich morgen mit meinem vollgepackten Auto nach Berlin fahre.
Über meine, mittlerweile schon deutlich spürbare Nervosität brauche ich vermutlich kaum ein Wort zu verlieren. Ich bin hibbelig, gespannt, aufgeregt, voller Vorfreude und voller Elan.
Ich hoffe, ich werde eine schöne und lustige Zeit haben, viele Leute treffen, nette Gespräche führen...

In diesem Jahr habe ich mir sogar eine Liste erstellt, was alles zu tun ist und ich kann voller Stolz sagen, dass sämtliche Punkte abgehakt sind.
 
Neben der allgemeinen Messenervosität gibt es auch noch eine ganz besondere, positive Aufregung. Die anwesenden Mädels Mia Grieg, Sitala Helki, Caro Sodar und ich, sowie der abwesende Mann Frederick Becker kommen nicht nur mit Büchern, sondern mit USB-Sticks, die mit ebooks gefüllt sind (okay, nicht komplett gefüllt ... na, ihr wisst schon)

Es gibt eine exklusive Mischung an Büchern, die jeder Autor selbst zusammengestellt hat. Da wir nicht wissen, wie gut euch die Idee gefällt, gibt es nur eine kleine Menge. Jeder Stick hat einen eigenen Flyer, den wir für euch auch gern signieren.
 
Auf meiner Facebookseite hatte ich vor einigen Tagen bereits angekündigt, dass es einen Sammelband der Verliebt-Reihe, inklusive einer Leseprobe des dritten und letzten Teils geben wird. 
Der Sammelband wird in dieser Form auch nicht in den Verkauf kommen, sondern ist tatsächlich nur für die Messe. Jeder, der sich den Stick kauft, bekommt von mir das ebook "Auffallend verliebt" gratis, das voraussichtlich Mitte Januar erscheint. Damit ist diese Reihe (die als solche gar nicht geplant war) beendet. Es ist beim Schreiben gerade ein bisschen wie Nachhausekommen.


Es gibt von mir auch Sticks mit Flammenerbe 1 und 2 und mit meinem neuen Kurzgeschichtensammelband, den es bisher auch noch nicht als ebook gibt.

Wir Autoren sind sehr gespannt, ob euch die Idee gefällt und hoffen, wir treffen uns alle ab Samstag auf der Messe..