Donnerstag, 8. Dezember 2016

Das achte Türchen

Heute wird gebacken.
Genau genommen wird wohl eher gebastelt, denn diese Muffins sind mehr fürs Auge, als für den Gaumen. Ich finde es immer wieder spannend, was man alles mit Fondant machen kann. Die großen Tortenbäcker*Innen haben meine volle Bewunderung, auch wenn ich gestehen muss, dass ich Fondant eigentlich nicht wirklich lecker finde. Viel zu süß, egal wie dünn man es ausrollt.
Aber eine wunderbare Spielerei ist es auf jeden Fall.

Hinter diesem Kalendertürchen verbirgt sich nicht nur eine Backidee, die vermutlich in erster Linie Kinder begeistern wird, sondern auch ein kleiner Bericht über meinen Ausflug am letzten Sonntag nach Berlin, denn beides gehört quasi zusammen (die Muffins habe ich mitgenommen)

In diesem Jahr war ich wieder beim Adventskaffeetrinken mit den Schwestern der perpetuellen Indulgenz. Ein bisschen in Abordnung als HSN-Girl, aber auch für die Spendenanthologie von Max von Rüßt zu Taufenstein. Die Schwestern haben geladen und ich habe die Chance genutzt, noch ein letztes Mal in diesem Jahr nach Berlin zu fahren und die Zeit mit lieben Autorinnen und Freunden zu verbringen.

Etwas für das Kuchenbüffett beizusteuern, wenn man mit dem Bus in die große Stadt fährt, ist nicht so einfach. Torten waren keine Option, also habe ich mich für Muffins entschieden. Eigentlich dachte ich bis dahin noch, dass die kleinen Dinger auch schnell gebacken sind. Meine Männer mögen sie ja sehr ...
Die Muffins ansich waren kein Problem, aber mein Ehrgeiz sie weihnachtlich zu gestalten, forderte mich dagegen echt heraus. Ich habe so eine schöne Idee im Internet gefunden und wollte es unbedingt selbst probieren. Okay, ich bin so gar keine Künstlerin und meine Geduld habe ich mit dieser Aktion auch ziemlich strapaziert. Letztendlich sahen sie aber gar nicht so schlecht aus. Sogar mit Goldpulver für den festlichen Glanz.
Zuerst habe ich den Fondant hellblau eingefärbt und Kreise in der Größe der Muffins ausgestochen. Danach ging die lustige Schneemannbastelei los. Als alle Männer zufrieden und komplett waren, kamen sie vorsichtig auf die Muffins, die ich vorher noch mit einer dünnen Schichte Schokoladenganache bestrichen habe.
Ich erwähne besser nicht, wie lange ich dafür gebraucht habe, deshalb ging meine rote Version auch ein bisschen schneller. Hier habe ich einfach nur Zuckerstangen geformt und ein paar grüne Tupfen noch verteilt.
Mit dem Goldpulver hat alles so schön geglitzert. Das sieht man allerdings auf den Bildern kaum. Wie gesagt, der Aufwand ist groß und es ist in jedem Fall eher eine Spielerei.
Die Weihnachtsfeier mit den Schwestern war ein echtes Highlight. Ich mag diese besondere Stimmung. Obendrein ist es auch ein gutes Gefühl, zu sehen wie die Spenden an verschiedene Institutionen und Vereine ausgeschüttet werden. Zu wissen, dass ein Teil des Geldes die Einnahmen aus Büchern sind, an denen ich mitgeschrieben habe, motiviert mich unglaublich.
Deshalb hoffe ich sehr, dass Max im neuen Jahr wieder zu neuen Anthologien aufruft. Natürlich gilt an dieser Stelle auch all den Käufern und Lesern mein Dank, denn ohne euch wäre das alles überhaupt gar nicht möglich.
Ich finde die Arbeit der Schwestern großartig und und unterstütze sie immer wieder gern. 
Und hier habe ich noch ein paar Impressionen von der Feier:




Kommentare:

  1. Guten morgen,
    die bunten Plätzchen sehen ja toll aus.
    Leider habe ich beim Verzieren nicht so ein gutes Händchen. Ich bin immer nur froh, dass sie dann schmecken
    In diesem Sinne.
    Ich wünsche Dir einen schönen Donnerstag.
    LG Sandra

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  2. Hallo cool die sehen klasse aus. Hab auch schon viel mit Fondat gemacht
    Lg Ines

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