Freitag, 20. Mai 2016

Auslosung

Die Glücksfee hat seine Arbeit getan
 und folgende Gewinner ermittelt:

Sophia Triller
Desiree Jakobs 
Herzlichen Glückwunsch! 
(bitte schickt eure Adresse per email an kath7@gmx.de)

Zwei habe ich noch...

Bevor es zur Auslosung kommt (das Päckchen ist angekommen, aber leider liegt es noch im Paketshop) habe ich noch zwei weitere Bilder für euch.
Ich freue mich darüber, dass einige schöne Bilder zusammengekommen sind und danke euch, dass ihr so spontan mitgemacht habt.

Natürlich bewirken Luftballons an einem Tag oder, wie hier, ein paar Tage lang, nicht, dass sämtliche Homo-,Trans- oder Biphobie auf der Welt verschwindet ... Trotzdem sind sie ein, in jedem Jahr wiederkehrendes Zeichen, das längst nicht mehr ignoriert werden kann. Vor allem auch mit den realen Flashmobs kann man Menschen erreichen und dazu bringen, über ihre innere Haltung nachzudenken und vielleicht auch zu erkennen, dass es für diese Art der Ablehnung keinen Grund gibt.
Auch wenn der Spruch längst abgedroschen sein mag, aber für die eigene Sexualität, Haut-oder Augenfarbe kann niemand etwas, dafür, sich wie ein Arschloch zu benehmen schon...
Niemand ist vor Vorurteilen gefeit und oft ist es das Fremde oder Unbekannte, das einem unheimlich oder gar bedrohlich erscheint. Wenn man sich jedoch gedanklich oder im Idealfall von Mensch zu Mensch damit beschäftigt, merkt man meist schnell, dass es zumeist keine Bedrohung gibt. Schon gar nicht für das eigene Leben. Ich finde es immer wieder spannend, wenn sich solche Vorurteile in Luft auflösen, wenn der Aha-Effekt einsetzt und man zulässt, dass die Welt ein Stück bunter wird.
Vielleicht hat es etwas mit dem Schreiben zu tun, aber ich bin neugierig und offen für das Leben anderer Menschen (ohne jemals in die Intimsphäre übergebührlich einzudringen) und es macht mir unheimlich viel Spaß, meinen eigenen Horizont zu erweitern. Natürlich muss ich keinesfalls alles toll finden, aber ich kann andere Lebenskonzepte akzeptieren. Oft nimmt man auch ein Stück für sein eigenes Leben daraus mit.
Offen bleiben, Spaß haben, das Leben in seiner Vielfalt genießen und sich immer wieder bewusst machen, dass man eben nur diesen einen Versuch hat.
Weshalb sollte man ihn vergeuden, anstatt das Beste daraus zu machen?

Hier kommen die letzten beiden Bilder:

Desiree Jakobs:

Petra:




Mittwoch, 18. Mai 2016

So viele bunte Luftballons

Seit gestern tummeln sich im Internet, vor allem auf Facebook viele tolle Luftballonbilder. Ich freue mich sehr über den wundervollen Anblick.
Drei Bilder haben mich ebenfalls erreicht, die ich euch natürlich nicht vorenthalten möchte.

Sophia Triller:

Brimel:
 und Kerstin Dagga:

und auf dem Blog von Savannah Lichtenwald habe ich auch ein viele tolle Luftballons entdeckt. Schaut dort gern mal vorbei.



Dienstag, 17. Mai 2016

Luftballons zum IDAHOT

Willkommen zum IDAHOT 2016!
Zum Glück bin ich nicht allein mit meinen virtuellen Luftballons.
Zwei Bilder haben mich erreicht und ich freue mich, dass sich jemand spontan Zeit für diese kleine Aktion genommen hat. Sie läuft im Übrigen noch bis zum Freitag. Wenn ihr mir noch ein Bild schicken wollt, könnt ihr das gern machen.
Schade, dass bisher niemand von den Autoren-bloggern mitmacht, denn ich finde, diese Art von Vernetzung bringt nicht nur viel Spaß, sondern sorgt auch immer wieder dafür, dass wir von Lesern, die uns bisher noch nicht gekannt haben, entdeckt werden. Aber vermutlich bin ich auch irgendwie ein bisschen allein mit meiner Liebe für den blog und allem was dazu gehört.

Was bedeutet IDAHOT? Es ist der internationale Tag gegen Homophobie und Transphobie. Seit 2015 ist auch die Biphobie darin enthalten und einige fügen ebenfalls Interphobie hinzu.
Dieser Tag erinnert ursprünglich daran, dass erst im Jahr 1990 die Weltgesundheitsorganisation Homosexualität aus dem Diagnoseschlüssel für Krankheiten gestrichen hat.
Es geht um Akzeptanz, darum das Bewusstsein dafür zu schärfen, wie viel Ausgrenzung und Anfeindung es immer noch gibt. Und damit meine ich nicht nur die Länder, in denen Homosexualität und Transsexualität unter Strafe stehen und die Menschen dort in ständiger Angst leben.
Manchmal kann ich kaum begreifen, dass es heute noch so nötig ist, sich deutlich zu positionieren und gegen Homophobie anzukämpfen. Allerdings scheint es mir gerade wieder wichtiger denn je zu sein. Es ist erst wenige Wochen her, als ich mitten in ein Gespräch geriet, das ich bis heute kaum verarbeiten kann und das mich wirklich nachhaltig erschüttert hat. Ich begreife nicht, worin die Bedrohung liegen soll, verstehe nicht, weshalb es irgendeinen Grund geben sollte, jemand wegen seiner höchst persönlichen Sexualität zu verurteilen. Wir haben schließlich alle nur das eine Leben und niemand bekommt eine zweite Chance oder eine besondere Auszeichnung dafür, weil er sich verstellt oder angepasst hat, anstatt seinen Gefühlen und Wünschen die Möglichkeit zu geben, für ein erfülltes und glückliches Dasein zu sorgen.
Ich lasse meine virtuellen Luftballons also mit dem Wunsch steigen, dass das Leben bunt bleibt und Vielfalt zur Norm wird. Ich wünsche mir für meine Kinder eine Welt voller Farben und Entscheidungen, die losgelöst von der Engstirnigkeit der anderen, aus dem Herzen und dem Verstand kommen können.



Zusammen mit meinen steigen auch Luftballons von
Brigitte Böhm
und von
Sandra Schmitt
in die Weiten des Internets.

Vielleicht habt ihr ja auch noch Lust darauf, ein Bild zu gestalten oder selbst aufzunehmen und es mir zuzuschicken. Bis zum Freitag könnt ihr noch mitmachen.
Ansonsten wünsche ich euch allen einen schönen IDAHOT, vielleicht nehmt ihr ja sogar an einem realen Rainbow-Flash teil und schickt eure Botschaft in den Himmel.



Samstag, 14. Mai 2016

IDAHOT 2016

Seit ein paar Tagen habe ich darüber nachgedacht, ob oder was ich am Dienstag, den 17. Mai auf meinem Blog machen könnte. Meine erste Idee, eine besondere Tasse zu verlosen, scheiterte allerdings an der Umsetzung, denn es war schon ein bisschen spät und die Tasse wäre nicht vor Ende nächster Woche bei mir angekommen (da kommt mal wieder die Chaotin in mir durch) Auf Facebook wurde mir dann eine Erinnerung an den Tag vor zwei Jahren angezeigt, als wir zusammen Luftballons auf diesem blog haben steigen lassen. Ihr habt mir so viele tolle Bilder geschickt. Das hat echt super viel Spaß gemacht.
Im Grunde ist es total kurzfristig und vermutlich bereits (so wie bei der Tasse) viel zu spät für eine große Aktion, aber manchmal funktioniert auch Spontanität und deshalb habe ich mir überlegt, dass so eine Bilderaktion doch eigentlich ganz schön ist. Obendrein finde ich Vernetzung immer wieder spannend. Vielleicht habt ihr wirklich Lust mitzumachen, dann habe ich mir hier folgende Möglichkeiten überlegt. Und wegen des engen Zeitraums, würde ich sagen, wir beginnen am Dienstag, lassen uns aber Zeit bis zum Freitag, den 20.Mai.
  • schickt mir ein Bild mit Luftballons. Das lange Pfingswochenende bietet sich doch geradezu dafür an. Natürlich geht auch ein Bild aus einer Datenbank, aber bitte auf die Urheberrechte dabei achten.
  • vielleicht lasst ihr auch auf einem kleinen Video Luftballons steigen (das wäre echt toll)
  • habt ihr einen eigenen Blog oder eine Webseite? Dann schreibt einen kleinen Beitrag und/oder postet ein Bild und schickt mir den Link. Ich stelle ihn dann bei mir online und wir sorgen dafür, dass die Leser ein bisschen durchs Internet hüpfen können und dabei den einen oder anderen blog entdecken. 
Das ist natürlich nur ein Versuch, der obendrein wirklich kurzfristig ist. Ich würde mich freuen, wenn ein paar Leute mitmachen und wir gemeinsam die virtuelle Welt für einen Augenblick bunter machen.
Und weil ich gerade selbst von meiner Spontanität überrascht bin, werde ich jetzt die Tasse und ein paar Kugelschreiber bestellen und sie als kleines Goodie unter allen, die bis zum Freitag mitgemacht haben, verlosen.
Und hier ist ein kleines Vorschaubild auf die, wie nicht anders bei mir zu erwarten, farbenfrohe Tasse:



Mittwoch, 11. Mai 2016

Da steht doch noch etwas aus....

Niemand erinnert mich und im Stress der letzten Tage und nun schon Wochen habe ich es einfach vergessen...
Meine Güte, da krieche ich aber, mich schämend unter den Schreibtisch hervor und verlose an dieser Stelle schnell die drei kleinen Fanpäckchen, die ich zum Abschluss meiner Geburtstagswoche angekündigt hatte.

An Annika Paul gehen die WhiskyTeufel-Goodies

Jungbrunnen darf sich über die Goodies zum Flammenerbe freuen und

Angie Dziedzic erhält die Goodies zu positiv verliebt. 

Herzlichen Glückwunsch!
(bitte schickt eure Adressen an kath74@gmx.de) 


Samstag, 7. Mai 2016

Max von Rüßt zu Taufenstein

Heute möchte ich euch ein ganz besonderes Buch vorstellen.
Vor einiger Zeit haben sich vier Autoren zusammengefunden, um für einen gemeinnützigen Zweck zu schreiben.
Unter dem Namen Max von Rüßt zu Taufenstein ist nun das erste ebook erschienen.
"Wenn es vorbei ist" ... das sind vier Gay Romance Geschichten, in denen es um Ende und Anfang, um Neubeginn, neue Erkenntnisse oder auch das Neuentdecken einer alten Liebe geht. Männer finden und verlieren sich, erkennen sich, müssen vollkommen andere Wege gehen oder einfach alles hinter sich lassen. Natürlich kommt in keiner Geschichte die Liebe zu kurz und auch das Happy End, was wir alle ganz besonders an Romanzen lieben, vernachlässigt niemand.
Ich freue mich, zusammen mit Caro Sodar, Mia Grieg und Sitala Helki an diesem Buch geschrieben zu haben.
Max von Rüßt zu Taufenstein freut sich, die Einnahmen daraus an den Orden der Schwestern der perpetuellen Indulgenz zu spenden und und wir alle zusammen würden uns sehr freuen, wenn eine schöne Summe zusammenkommt.
Vielleicht habt ihr Lust auf Kurzgeschichten, die durchaus auch ein bisschen ernster und nachdenklicher sind, aber dabei niemals den Optimismus und natürlich den Glauben an die Liebe verlieren.
Wenn ihr mögt, dann könnt ihr Max auf Facebook oder bookrix besuchen, wo er euch über zukünftige Projekte informiert und hin und wieder ein bisschen Insiderwissen preisgibt.
Das ebook gibt es unter anderem bei Amazon


Sonntag, 1. Mai 2016

Bloggeburtstag Tag 7

Geschafft!
Ich danke allen, die mich die ganze Woche über begleitet haben. Ich hoffe, ihr hattet Spaß auf meinem blog.
Jetzt wird es wieder ruhiger. Der Mai wird hoffentlich ein bisschen schreibintensiver.
Genau heute vor einem Jahr habe ich mit dem "Flammenerbe" angefangen. Damals war ich mir nicht einmal sicher, ob ich das Buch überhaupt jemals herausbringen würde. Ich erinnere mich, dass ich mich nicht einmal getraut habe, den Anfang meiner Betaleserin zu schicken, geschweige denn, ihr von der Idee zu erzählen.
Ohne hier echte Pläne kundzutun (die ja bei mir bekanntlich auf wackligen Beinen stehen), deute ich jedoch vorsichtig an, dass auch in diesem Jahr der Mai im Zeichen urbaner Fantasy steht. Es wird allerdings noch ein bisschen dauern, bis ich dazu mehr verkünden werde. Darüber hinaus ist es auch nicht das einzige Projekt.

Aber gut: Für heute stand/steht ja etwas anderes auf dem Plan. Leider hat diese Aktion nicht so funktioniert, wie ich es mir gedacht oder gewünscht habe. Das ist allerdings kein Grund für Depressionen. Ich bin ja eigentlich selbst niemand, der mit den Protagonisten (weder den eigenen noch von anderen Autoren ins Bett geht) Da ich allerdings eine Rückmeldung hatte, werde ich sie natürlich auch gern beantworten. Danke an Piccolo, dass du hier mitgemacht hast.

Hannes, Farid, Oliver und Hendrik:
Wann kann man wieder etwas neues von euch lesen? Eure Geschichten sind ja längst noch nicht zu Ende erzählt.

Hannes seufzt schwer: Ich verstehe gar nicht, weshalb sie sich ausgerechnet bei unserer Geschichte so anstellt. Wir haben ihr längst schon alles erzählt, es kann doch nicht so schwer sein, das mal eben aufzuschreiben.
Farid: Du weißt doch, dass sie da immer noch diese alten Blockaden hat. Denk doch nur, wie schwer es dir gefallen ist ...
Hannes: Klar, das verstehe ich ja, aber ehrlich, wir hocken hier seit einer Ewigkeit und ich finde, wir haben endlich auch ein Happy End verdient.
Farid: Immerhin haben wir uns doch... Alles andere ist doch egal.
Hannes: Findest du? Du weißt genau, dass wir noch längst nicht da sind, wo wir hingehören. Dein Bruder und Louis und ... Deniz ...
Farid: Vergiss den Idiot. Ich werde immer auf dich aufpassen. Und was meinen Bruder betrifft, ich glaube, wir sind auf einem guten Weg.
Hannes: Trotzdem ...
Beide starren die Autorin grimmig an. Sie presst die Lippen zusammen, grummelt leise vor sich hin und kann doch irgendwie nichts dagegen machen, dass die Worte einfach nicht fließen. Trotzdem geben sie die Hoffnung nicht auf.


Derweil scharrt Oliver in London mit den Füßen: Wann geht es weiter?
Hendrik: Ist doch gar nicht so schlecht, dann müssen wir uns ...
Oliver: Bitte, Hendrik. Du kannst nicht ewig weglaufen.
Hendrik (leise): Ich bin doch jetzt hier.
Oliver (zieht ihn in seine Arme): Das bist du und ich freue mich unglaublich darüber. Trotzdem ändert das nichts an dem Problem. Du zweifelst an unserer Liebe.
Hendrik: Nein, ich ... das würde ich niemals. Du bist mein Mann und ich ... ich bin einfach so schrecklich verwirrt.
Oliver: Und genau das sollte endlich mal aufgeschrieben werden...  (erneut erntet die Autorin einen grimmigen Blick)
Hendrik: Stimmt, es wird Zeit, dass wir die Sache hinter uns bringen.
Oliver: Wir werden so viel hinter uns bringen ... Dinge tun ...
Hendrik: Was meinst du?
An dieser Stelle holt die Autorin ein großes Pflaster hervor und klebt Olivers Mund zu. Hier wird nicht gespoilert. Dafür verspricht sie, dass es schon sehr bald weitergehen wird.

Daniel aus "positiv verliebt":
Ich würde mich freuen auch deine Geschichten lesen zu können, gerne auch als Buch. Kannst du uns vielleicht einen kleinen Vorgeschmack bzw. grobe Zusammenfassung geben worum es bei dir gehen würde? Ich weiß ja, dass deine Autorin da sehr unsicher ist was die Thematik angeht.
Daniel: Also ich würde da wirklich gern etwas verrraten, aber ich glaube, da bekomme ich Ärger (er grinst die Autorin fies an) Es ist ein Familienproblem, das mein Leben ziemlich durcheinanderwirbelt. Das ist ein bisschen schwierig und ich gerate dabei irgendwie in Panik, obwohl ich mich eigentlich immer für einen coolen Kerl gehalten habe. Dabei verprelle ich nicht nur meine Freunde sondern vor allem auch Lukas, der mir ... also irgendwie ... nein, da ist absolut nichts zwischen uns.
hier meldet sich die Autorin auch noch einmal zu Wort: Es geht um Religion, soviel verrate ich an dieser Stelle einfach mal und das ist es auch, was mich ein bisschen verunsichert, aber ich bin voller Hoffnung, dass die Geschichte in diesem Jahr noch herauskommt.


Karo Stein:
Warum werden eigentlich die Geschichten vom Blog nicht auch auf FF.de gepostet? Da würde man sie viel leichter wiederfinden.
Es gibt eigentlich keinen genauen Grund dafür. Die meisten kurzen Geschichten schreibe ich einfach für den blog. Sie gehören dahin. Manchmal vergesse ich es, dass ich sie auch auf fanfiktion posten könnte. Allerdings muss ich wohl auch zugeben, dass es mir wie einigen anderen Autoren geht. So richtig wohl fühle ich mich nicht mehr auf den Onlineportalen. Es verändert sich wohl alles mehr oder weniger.
Doch ich habe mir in der letzten Woche auch ein paar Gedanken über die Geschichten hier auf dem blog gemacht und mich entschlossen, dass ich einige davon zu einem ebook zusammenstellen werde. Ich hoffe, es erscheint im Mai oder Juni ... quasi als lockere Sommerlektüre.

Und damit ist die Geburtstagswoche beendet. Ich hoffe, ich habe den blog noch ein einige Jahre und finde immer wieder ein paar Ideen, die euch hier bei Laune halten.
Zum Abschluss habe ich mir überlegt, dass ich unter allen, die in dieser Woche Kommentare hinterlassen haben (natürlich einschließlich heute) diese drei Fanpäckchen verlose.

Viel Spaß und viel Glück!


Whiskyteufel: Lesezeichen, Sticker, Teebuch
Flammenerbe: Signierkarte, Sticker, Teebuch
positiv verliebt: Signierkarte, Sticker, Magnet