Freitag, 15. April 2016

Quedlinburger Bücherfrühling

Zum zweiten Mal durfte ich im Rahmen des Quedlinburger Bücherfrühlings im KUZ Reichenstraße am vergangenen Mittwoch lesen.
Diese Veranstaltung war in mancherlei Hinsicht besonders.
Das Buch "Willst du ein Eis?" war erst etwas mehr als eine Woche auf dem Markt. Der Print bzw. das Taschenbuch gingen erst am Wochenende davor an den Start.
Die Bücher, die ich direkt bestellt habe, kamen am Mittwoch Mittag bei mir an. So knapp und doch irgendwie so typisch für mich. Chaos und Spannung bis zur letzten Minute.
Ebenfalls neu war, dass ich am Mittwoch Besuch bekam. Extra für die Lesung war eine Freundin aus Jena zu mir gekommen. Unser Treffen hat mich den ganzen Tag wunderbar davon abgelenkt, die Textstellen, die ich vorher ausgesucht habe, noch hunderte Male zu ändern.
Stattdessen haben wir uns einen schönen und entspannten Tag in der Stadt gemacht.
Gemeinsam sind wir dann ins Kulturzentrum gefahren (da war ich allerdings nicht mehr besonders entspannt, sondern wie immer recht nervös).
Dort wartete bereits eine echte und umwerfende Überraschung auf mich, die mich total glücklich gemacht hat: Meine liebe Kollegin Caro Sodar war zusammen mit Gard Moneo (in Zivil) angereist, um an meiner Lesung teilzunehmen.
Ohne Caros ständige Motivation und das wundervolle Cover hätte es das Buch wohl nie nach Amazon geschafft. Von daher ist es auch ein bisschen ihr Baby, aber ich war und bin ich es immer noch, total überwältigt davon, dass die beiden diesen Weg auf sich genommen haben.

Natürlich habe ich mich auch über die anderen Zuhörer sehr gefreut. Ich finde es einfach immer wieder faszinierend und wunderbar, wenn sich Leute zusammenfinden, die sich für Bücher beziehungsweise Liebesgeschichten interessieren. Das macht so einen unglaublichen Spaß.
Für mich ist die Zeit total schnell vergangen und natürlich habe ich viel mehr aus dem "Eis" gelesen, als ich ursprünglich geplant hatte.
Als eine Art Kontrastprogramm dazu hatte ich noch "Die Arme ausbreiten und fliegen" dabei. Kontrast nur im Sinne von: ein klein wenig ernster und nicht so durch und durch romantisch.
Am Ende waren es zwei Stunden Unterhaltung, die mir und hoffentlich auch den Gästen viel Spaß gemacht haben.
Diese Lesung hat mich wieder ein Stück mehr darin bestärkt, irgendwann mal eine Lesereise zu machen.
Vielen Dank für die liebevolle Organisation, die Unterstützung und den Enthusiasmus, der mich immer wieder überwältigt.
 

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