Samstag, 30. April 2016

Bloggeburtstag Tag 6


Für die letzten beiden Tage meiner Geburtstagswoche hatte ich ursprünglich etwas anderes geplant. Aber wer bin ich, dass meine Pläne funktionieren? Genau, sowas passiert mir nur höchst selten und schon gar nicht über einen längeren Zeitraum.

Heute ist Walpurgisnacht. An dieser Stelle sollte eigentlich eine kleine Geschichte erscheinen, aber am Ende war die Zeit doch knapper, als gehofft. Vielleicht erscheint sie irgendwann demnächst, jetzt tummelt sich der Anfang zwischen all den anderen angefangenen Ideen auf meinem Laptop.
Da liegt schon eine Menge Material herum, aber ich bin mir sicher, dass für jede Geschichte der richtige Zeitpunkt irgendwann kommt.

Das, was stattdessen hier erscheint, hat irgendwie auch etwas Hexiges ... vielleicht sogar Teuflisches: Ich dachte mir, ich schreib auch mal etwas zum Thema:
Rezensionen, Reviews und Kommentare
In letzter Zeit kocht das Thema an allen Ecken und Enden hoch. Wir alle haben den Eindruck, dass es wirklich immer weniger Feedback gibt, sowohl im Kauf- als auch im Onlinebereich. Natürlich mache ich mir als Autorin ebenfalls Gedanken darüber, aber ... und hier kommt vermutlich die Hexe in mir hoch ... sie sind sie ein wenig anders, als das, was ich meist dazu gelesen habe.

Grundsätzlich geht es mir natürlich wie jedem Autor/Schriftsteller/Schreiberling. Feedback ist die Luft zum Leben. Eine Geschichte oder ein Buch zu schreiben und es zu veröffentlichen ist immer wieder eine große und aufregende Angelegenheit. Diese Aufregung löst sich erst dann ein wenig, wenn die ersten Rückmeldungen der Leser kommen. Im Idealfall verwandelt sie sich in Euphorie, über die andere Alternative will ich lieber nicht nachdenken.

Eure Kommentare sind ein Teil  meiner Kreativität und Motivation. So wie jeder andere auch, freue ich mich über Sterne, Herzen, Daumen oder was es da noch gibt. Ich bin dankbar für jede Wortmeldung und natürlich muss ich auch mit Kritik leben. Nicht jedem kann jede Geschichte gefallen. Dann heißt es eben: "Aufstehen, Krone richten und weiterschreiben! (manchmal auch einen Schnaps trinken, ein bisschen Trost suchen oder auch mal bitterlich heulen)

Was mir allerdings wirklich gar nicht gefällt, sind diese ganze Vorschriften wie und in welcher Form ein Feedback geschrieben werden sollte.
Ehrlich gesagt, finde ich es sogar richtig furchtbar, dass irgendjemand festlegen will, wie so eine Meinung geschrieben werden sollte. Ich bin mir ziemlich sicher, dass diese "Richtlinien und Hinweise", im Idealfall noch von Autoren als Hilfe verfasst, genau dazu führen, dass immer weniger Leser sich trauen, ein paar Worte zu schreiben.
Ich bekomme so oft Rückmeldungen per Chat oder email, in denen mir Leser schreiben, wie gut ihnen ein Buch gefallen hat, aber sie sich nicht gut genug schreibend fühlen, um das auch bei Amazon oder in anderen Portalen zu veröffentlichen. Das finde ich wirklich traurig und deshalb sage ich an dieser Stelle ganz deutlich: Für mich gibt es nur eine Regel und die besagt, dass man Anstand bewahren und nicht übergriffig werden sollte.

Vermutlich liegt es an dem irreführenden Begriff "Rezension" bei Amazon. Hier geht es doch in erster Linie um eine Bewertung, darum seine Meinung zu einem Produkt oder einem Buch aufzuschreiben. Sicherlich haben blogger oder echte Rezensisten einen höheren Anspruch und geben sich auch viel Mühe, ausführlich über ein Buch zu schreiben. Das hat aber nichts damit zu tun, dass ein Leser seine Meinung zu einem Buch äußert.
Ich brauche keine ausführliche Inhaltsangabe. Niemand muss jeden einzelnen Charakter meiner Bücher analysieren, jede Verhaltensweise auf Glaubwürdigkeit überprüfen, recherchieren, ob der Baum, unter dem der erste Kuss stattfand, auch wirklich genau an dieser Stelle steht. Ich finde es nicht nötig, darüber einen langen Beitrag zu schreiben, wie mein Schreibstil ist oder es es nötig ist, in der "ich-Form" zu schreiben. Kein Leser muss sich darüber Gedanken machen, ob ich ein Thema größer, zu groß, intensiver oder oberflächlicher hätte behandeln sollen. Cover, Klappentext, Schwanzgröße ....

Versteht mich nicht falsch. Es ist toll, wenn ich Rezensionen lese, bei denen ich das Gefühl habe, der Leser hat länger dafür gebraucht, als ich für das ganze Buch. Natürlich ist es super, wenn es Leute gibt, die sich dermaßen lange und intensiv mit meinen Werken beschäftigen... aber ehrlich, das sollte nicht der Standard oder die Meßlatte sein.
Wir leben in einer zumeist schnelllebigen und stressigen Zeit. Wer sich Zeit zum Lesen nimmt, sollte sich nicht genötigt fühlen, hinterher einen fünfseitigen Aufsatz zu verfassen, der sowohl inhaltlich als auch schreibtechnisch den Anforderungen eines Deutschprofessors gerecht wird.
Nein, für mich geht es um ein Feedback. Ich freue mich, über ein: Das Buch hat mir gefallen oder Ich hatte ein wunderbares Lesevergnügen oder ...
Wer es schafft, mehr als fünf Sätze zu schreiben, hat meinen absoluten Respekt verdient.
Und die negative Seite? Ich persönlich lebe tatsächlich nach dem Motto: Hast du nichts Nettes zu sagen, dann schweig.
Das erwarte ich allerdings nicht von meinen Lesern. Es ist nun mal so, dass manche Geschichten nicht gefallen und vielleicht ist man so enttäuscht davon, dass man es eben loswerden möchte. Es ist schön, wenn man dabei den Respekt nicht aus den Augen verliert.
Als Autor sollte ich mit einem Das Buch ist scheiße leben lernen. Allerdings ist es in diesem Fall schon ganz angenehm, wenn da noch ein zweiter oder dritter Satz dazukommen würde. Natürlich ändert das nichts mehr an der fertigen Geschichte, aber vielleicht gibt es ja einen Anhaltspunkt für zukünftige Bücher. Auch das Schreiben ist ein stetiger Lernprozess und jede Kritik ist hilfreich, um besser zu werden.
Hm, jetzt habe ich das Gefühl, selbst eine Anleitung geschrieben zu haben.
Eigentlich möchte ich an dieser Stelle jedoch die Leser nur ermutigen, dass es niemals um eine hochqualifizierte und ausgefeilte Rezension geht, sondern um eine persönliche Meinung, um ein Gefühl, das man mit dem Autor teilen möchte, vielleicht auch um ein Dankeschön dafür, dass man für ein paar Stunden der Wirklichkeit entfliehen und ein bisschen träumen durfte.



Freitag, 29. April 2016

Bloggeburtstag Tag 5

Es ist beinahe geschafft.
Heute ist Freitag und am Freitag wurde es über einige Wochen sehr süß. Eigentlich war es nur als eine lose Rubrik gedacht, in der ich immer mal wieder etwas veröffentliche, was ich gebacken oder im Internet entdeckt habe. Dann kam die Idee für eine Kuchengeschichte dazu. Es war eine echte Herausforderung zu jedem Kapitel einen regenbogenbunten Kuchen zu backen oder eine Süßigkeit herzustellen, aber es hat natürlich auch Spaß gemacht.
Ich hinterfrage besser nicht, weshalb ich jedes Mal wieder in Verzückung gerate, wenn ich den Teig färbe oder wenn der fertige Kuchen aus dem Backofen kommt. Eine Geschichte habe ich heute nicht für euch (es gab ja erst eine und morgen ist Walpurgisnacht *Hexengekicher* )
Dafür habe ich mich aber noch ein vorerst letztes Mal in die Küche gestellt und es richtig bunt werden lassen.
Ich habe gleich zwei verschiedene Kuchen ausprobiert.

Die Minigugelhupfe sind nicht besonders schwer, dafür aber, wie ich finde, wirklich niedlich ... ich musste sie heute morgen schon vor den Angriffen meiner Söhne verteidigen.

Teig einfärben: 

In die nagelneue Form füllen:

Fertig ist der Regenbogen:

und noch ein bisschen dekoriert:

Meine zweite Backidee war ein bisschen aufwendiger. Eigentlich wollte ich ein Zitronenbrot ausprobieren. Im Netz sah das alles ziemlich lecker aus. Ich fand es auch recht spannend, weil es mal kein Kuchen und damit kein süßes Rezept war. Leider funktionierte es bei mir überhaupt nicht. Der Teig war furchtbar klebig und so sauer und ekelhaft, dass ich ihn ohne mit der Wimper zu zucken in den Mülleimer geworfen habe. Im Nachhinein frage ich mich, ob das Rezept, so wie es dort stand, schon jemals gebacken worden ist. Mir kommt es auf jeden Fall seltsam vor.

Von nicht süß zurück zu süß. Hier ist mein Hefeteigzopf... Ist ja auch irgendwie ein Brot ... zum Frühstück oder zum Nachmittag mit Marmelade oder Nutella.

Eines kann ich euch an dieser Stelle gleich sagen: Einen Hefeteig einzufärben ist unglaublich anstrengend. Wie man sieht, habe ich auch nach einiger Zeit aufgegeben. Es färbt zwar noch ein wenig von allein nach, aber das war wirklich kein Vergnügen.
 den Teig zu langen Rollen aufdrehen und das obere Ende zusammendrücken
und flechten. Auch hier habe ich mich ein bisschen schwierig angestellt und brauchte am Ende die Hilfe von einige youtube- Anleitungen. Mein eigentliche Idee hat irgendwie nicht so richtig funktioniert, aber ich finde, das ist auch ein ziemlich hübsches Flechtmuster.
 fertig gebacken:
 und angeschnitten:
Hmmm, saulecker!

Ich wünsche euch einen schönen und sonnigen Freitag. Wir treffen uns, so ihr wollt, morgen hier wieder. Guckt doch auch gern noch mal in den gestrigen Beitrag und nutzt die Chance eurem Lieblingscharakter ein oder mehrere Fragen zu stellen: Bloggeburtstag Tag 4

Donnerstag, 28. April 2016

Bloggeburtstag Tag 4

Für den heutigen Tag habe ich mir etwas Besonderes ausgedacht. Okay, es ist jetzt nicht komplett neu, aber ich glaube, bei mir gab es bisher so eine Aktion noch nicht.

Ihr fragt, meine Protagonisten antworten!

Heute und morgen könnt ihr sie mit Fragen bombardieren, all das erkunden, was ihr schon immer über Oliver, Hendrik, Tobi, Markus, Julian, Mark, Jo, Michael, Kevin, Bengt, Rik, Hannes, Farid, Justus, Mathis, Kadir, Alex und all die anderen wissen wollt.
Schreibt bitte, an wen sich die Frage richtet, sodass ich sie auch an den richtigen Mann weiterleiten kann.
Das könnt ihr gern auch per email tun (kath74@gmx.de), falls ihr Probleme mit der Kommentarfunktion habt.
Die Antworten bekommt ihr dann am Sonntag.

Sollte euer Interesse größer sein, werde ich eventuell mehrere Posts daraus machen, vielleicht sogar eine neue Rubrik: Frag deinen Lieblingsprota!
Aber zuerst versuchen wir es mal in einem kleinen Rahmen. Die Jungs und ich sind schon sehr gespannt.

Wenn ich mir die Liste der Namen ansehe (und das sind ja längst nicht alle), dann finde ich es schon beeindruckend, was im Laufe der Zeit an Geschichten zusammengekommen ist. Ich bin ja eine bekennende Kurzschreiberin, obwohl es mich schon reizt, wenigstens einmal ein richtig dickes Buch herauszubringen.

Hin und wieder wurde ich gefragt, wer denn mein liebster Protagonist sei.
Ich finde es unheimlich schwer, eine Antwort darauf zu finden. Natürlich sind die, mit denen ich die meiste Zeit verbracht habe, mir auch besonders nah.
Tobi und Markus begleiten mich, seitdem ich die ersten schwulen Schreibversuche gemacht habe. Ich glaube, ich kenne niemanden so gut, wie die beiden. Vermutlich gibt es auch kaum ein Jahr, in dem ich nicht irgendeinen Moment aus ihrem Leben festgehalten habe.
Ich freue mich so unglaublich darüber, dass es ihre Geschichte nun endlich zwischen zwei Buchdeckel bzw. in ebook-Form geschafft hat. Es wäre also gelogen, wenn ich behaupten würde, dass sie keine besondere Stellung in meinem Leben hätten. Trotzdem haben mich auch viele anderen Charaktere sehr berührt.

Ich hatte viel Spaß dabei, Kevin und Michael zusammenzubringen, auch wenn ich zwischendurch nicht ganz sicher war, ob es mir gelingen wird.
Ich habe Jakobs Bemühungen, Fabian endlich näher zu kommen, sehr genossen und mit den beiden gelitten.
Und natürlich war es mir ein besonderes Vergnügen, Mathis und Justus auf diese besondere Reise zu schicken. Noch heute hat die Originaldatei den Namen "verrückt".
Letztendlich ist es vermutlich wie mit den eigenen Kindern. Ich liebe sie gleichermaßen, mal mehr und mal weniger...
Jetzt warten wir jedoch erst einmal alle ganz neugierig auf eure Fragen.

EDIT: Das Schöne daran, so eine Woche beinahe komplett vorzubereiten und einzustellen ist ja, dass man sich um nichts mehr kümmern muss. Das Schlechte, dass man dabei vergisst, dass irgendwo die Gewinnauslosung bekannt gegeben werden sollte... Das geht natürlich im Vorfeld nicht. Gestern habe ich es tatsächlich vergessen, aber heute reiche die beiden Gewinner nach. 

"Willst du ein Eis" geht an: zwackl
"Wenn es Liebe ist" geht an: Sabrina Schnuerer

Herzlichen Glückwunsch! 
(schickt mir bitte eure Adressen per email an kath74@gmx.de)


Mittwoch, 27. April 2016

Bloggeburtstag Tag 3

Heute ist Mittwoch. Vielleicht erinnert sich jemand noch an meine Mittwochsaktion.
Eine Weile ist es schon her, als ich jeden Mittwoch Zuckerwatte in Form einer kleinen Geschichte gepostet habe.
Ein paar von diesen OneShots gibt es noch, aus einigen haben ich mein erstes Buch in Eigenregie gemacht, die "Liebesschlösser".
Darüber hinaus gibt es noch eine stattliche Anzahl an Geschichten, die ich zurückgezogen habe, weil ich mir nicht sicher war, ob sie den Richtlinien entsprochen haben. Da ging es nämlich  ziemlich deutlich zur Sache und blogger hat ja in dieser Hinsicht einige Male die Regeln verschärft.
Ich habe jedoch schon eine kleine Idee, was mit der einen oder anderen Geschichte passieren könnte.

Die Zuckerwatte am Mittwoch hat viel Spaß gemacht, obwohl ich am Ende doch ein paar Schwierigkeiten hatte, die Geschichten pünktlich fertig zu bekommen. Manche Idee blieb unvollendet und bei anderen war die Idee viel zu groß für einen kurzen Einblick.

Am meisten habe ich mich mit einem passenden Bild herumgequält. Ich erinnere mich noch genau daran. Ich hatte keine Ahnung von Bildlizenzen oder wie ich ein ansprechendes Design hinbekommen sollte. Ehrlich gesagt, kannte ich auch niemanden, der sich damit auskennt.
Ich weiß, das Bild war nicht besonders ... schön *lach*, aber es hat seinen Zweck erfüllt.
Natürlich lasse ich es heute noch einmal aufleben und hoffe, ihr habt Spaß an dieser kleinen Mittwochsgeschichte.

Dienstag, 26. April 2016

Happy Birthday, crazykath

Am 26.April 2011 um 21.58 Uhr ging der erste Post online.
Ehrlich gesagt hatte ich weder ein Konzept noch eine Idee, was ich mit meinem blog anstellen soll.
Ich glaube, damals haben etliche Autoren einen blog eingerichtet und ich habe es eben auch gemacht.
Schon einen Namen zu finden, fand ich furchtbar anstrengend (und er ist dann auch besonders grauenhaft geworden *lach*). Vermutlich ist es längst an der Zeit, ein bisschen Seriosität zu zeigen und den blog auf eine neue Adresse zu legen, aber irgendwie ist das auch ein Teil von mir. Davon abgesehen, dass ich es wohl nie in die Liga der seriösen Autoren schaffen werde, also bleibt es bei crazykath. Karo Stein steht schließlich ziemlich deutlich im Banner.

Zugebenermaßen habe ich auch fünf Jahre später kein richtiges Konzept, aber dafür immer noch jede Menge Enthusiasmus. Es gibt nur eine Vorgabe, die ich gern jeden Monat erreichen möchte und das sind vier Posts, also mindestens einen pro Woche. Natürlich gibt es hin und wieder Fehlschläge, weil einfach nicht immer etwas passiert, was es wert ist, aufgeschrieben zu werden. Dafür gleicht sich meine kleine Statistik dann wieder mit diversen Aktionen aus, die über mehrere Tage laufen.

Keine Sorge, ich fange nicht schon wieder mit Statistiken an, aber wenn man mal rechts unter Themen schaut, dann sieht man da schon eine beachtliche Anzahl an tags. Die meisten drehen sich natürlich rund um meine Bücher, um Messen, ums Schreiben und Lesen (insbesondere die großartigen Erfahrungen mit eigenen Lesungen).
Hin und wieder zeige ich eines meiner Hobbys, wie die kleinen Monster, die ich eine Zeit lang genäht habe:
oder die Häkeltiere:
oder ein bisschen Urlaub
oder dieses wirklich seltsame Konzert, zu dem mich eine Freundin geschleppt hat:

Es gibt einige Posts, die sehr emotional waren. Themen, die mich glücklich, berührt, betroffen oder wirklich traurig gemacht haben. So ist er eben, mein blog ... ein wilde Mischung und Teil meines Lebens.

Heute möchte ich jedoch mit euch feiern. Zu einem Geburtstag gehören natürlich auch ein paar Geschenke. Für gewöhnlich bekommt sie der Jubilar, aber wir drehen den Spieß einfach um.
Unter allen, die heute bis 21.58 Uhr einen Kommentar hinterlassen, lose ich diese beiden Buchsets aus.


Viel Glück!


Montag, 25. April 2016

Bloggeburtstag

Ich möchte mit euch feiern. 
Mein Blog wird fünf Jahre alt! 

Deshalb gibt es in dieser Woche jeden Tag einen Beitrag rund um diesen Blog.
Ich lasse drei "alte" Rubriken noch einmal auferstehen und werfe mit euch einen Blick auf die vergangenen Jahre.
Morgen, zum eigentlichen Geburtstag gibt es ein kleines Geschenk.
Ich hoffe, ihr habt Lust hier ein bisschen zu schmökern.

Für heute werfe ich ein paar Statistiken in den Raum. Es ist ja spannend, was man auf seinem blog alles erkunden kann.
Von den klassischen Dingen, wie die Anzahl der Seitenaufrufe (stolze 244.247), über die Anzahl der Posts (399 mit diesem hier), bis zum Publikum (die meisten kommen natürlich aus Deutschland, dicht gefolgt von Österreich und auf Platz 3 dann die USA ... ich bin erstaunt).
Lustig sind oft die Suchbegriffe, mit denen die Leute sich auf meinen Blog verirren. Ich hätte mir ein paar davon im Laufe der Zeit wirklich notieren sollen, aber mit solchen Anfragen wie: Der Lusttropfen des Knaben, er nahm meinen Penis oder Knabe Orgasmus (was soll das mit dem Knaben????) ... kommt man echt irgendwann auf meinen blog. Die Verknüpfungen sind mir ein Rätsel, aber dieser Teil der Statistik hat mich schon oft zum Lachen gebracht.
Ich habe knapp 1200 Kommentare zu meinen Einträgen von euch bekommen. Habt Dank dafür! Bisher wurde ich noch nie von Spamkommentaren belästigt und musste auch noch nie Beleidigungen oder gemeine Bemerkungen löschen. Für dieses friedliche Miteinander und die Freude, die ihr mir hier immer wieder bereitet, danke ich euch ebenfalls.
Ich weiß, dass die Kommentarfunktion von blogger manchmal zum Haareraufen ist, umso mehr freue ich mich darüber, dass ihr mich nicht ganz allein lasst. 

Dieser Blog hat etliche Male sein Aussehen gewechselt. Das ist etwas, was mir viel Spaß macht, auch wenn ich dabei vermutlich kaum semiprofessionell bin. Ich habe gebastelt und ausprobiert und nicht immer war das Ergebnis wirklich überzeugend. Trotzdem hat es mich nicht davon abgebracht, es erneut zu versuchen und mir auf anderen blogs Inspirationen zu holen.

Erinnert ihr euch noch hieran? Mit ihm hat irgendwie alles angefangen.






oder an diese Banner?

oder an den ersten Adventskalender?

Apropos Adventskalender ... auf meinem blog gab es einige Aktionen, die mir verdammt viel Spaß gemacht haben. Weihnachten, Ostern und zum Valentinstag war hier immer etwas los. Ich habe für euch gebacken und gebastelt, es gab Zuckerwattegeschichten, viele bunte Luftballons und Berichte von Ereignissen, die mir als Autorin unglaublich viel bedeuteten.
Ich hoffe, dass es noch ein paar Jahre so weitergeht.

 

Samstag, 23. April 2016

Zum Welttag des Buches

Überraschung! Wie in jedem Jahr trifft es mich einigermaßen unvorbereitet und doch soll dieser Tag auf meinem Blog nicht in Vergessenheit geraten.
"Ich schenk dir eine Geschichte" ist der Untertitel dieses besonderen Tages, an denen eine Menge blogger, Buchhändler und Autoren den Spaß an Büchern, Geschichten und allgemein am Lesen wieder in das Bewusstsein der Menschen bringen wollen. Eine Aufgabe, die ich goßartig und wichtig finde.

Ich kann mir ein Leben ohne Bücher, egal ob gedruckt oder digital gar nicht vorstellen. Ohne meinen Reader gehe ich kaum aus dem Haus und über den monatlichen "Verzehr" von Büchern will ich weder eine Statistik führen, noch mir Gedanken machen.
Obwohl mich oft eine latente Müdigkeit plagt, schaffe ich es problemlos eine ganze Nacht durchzulesen, wenn mich ein Buch fesselt. Ich gehöre zu denen, die schnell zum Ende kommen wollen, sich dann ärgern, dass es SO schnell zu Ende gegangen ist und dann anfangen mehr oder weniger quer zu lesen. Ich liebe es, mir besondere Stellen herauszusuchen und sie wieder und wieder zu lesen.

Es gibt Bücher, die mich beeindrucken. Es gibt welche, die meine Seele berühren und einige, die dafür sorgen, dass ich mein eigenes "Talent" in Frage stelle.

Ich lese und schreibe gern und freue mich, dass so viele Leute an meinen Geschichte Anteil nehmen.
Hin und wieder stoße ich jedoch für mich selbst an Grenzen. So habe ich in der letzten Woche eine Kurzgeschichte geschrieben, die mich emotional aufgewühlt hat. Ich glaube, sie ist ziemlich gut geworden, aber ich bin mir nicht sicher, ob sie wirklich für eine Anthologie geeignet ist.
Zum ersten Mal frage ich mich, wie viel eigene Erfahrung in so einer Geschichte sein sollte. Sie ist ja schließlich nicht autobiographisch, sondern eigentlich eher zur Unterhaltung gedacht. Ich hätte auch niemals vermutet, dass ich das Bedürfnis haben würde, so ein persönliches Thema zu verarbeiten. Es fühlt sich nicht falsch an. Ich mag auch, was ich geschrieben habe, aber ich frage mich, ob es wirklich nötig ist, den Lesern eine Geschichte dieser Art vorzusetzen...

Natürlich fließen in jede meiner Geschichten auch persönliche Erfahrungen ein. Tobi als Floorballtrainier hat ein sehr reales Vorbild. Von Kadir brauche ich wohl gar nicht erst anzufangen. Das Indianerfest, das Julian in der Kita feiert, ist inspiriert durch eine Menge Bilder aus Kitazeiten meiner Söhne. Die Walpurgisfeier, auf der Janosch endlich seinem Teufel näher kommt, ist ebenfalls Teil meines Erfahrungsschatzes (nicht mit dem Teufel)

Als Autor findet man viele inspirierende Dinge, wenn man sein Umfeld beobachtet. All die lustigen Sprüche über Autoren und deren Bedürfnis, verschiedene reale Erlebnisse oder Menschen in ihren Geschichten zu verarbeiten, entsprechen durchaus der Wirklichkeit.
Manchmal ist es genau die Szene, die noch gefehlt hat. Manchmal der Aufhänger für ein ganzes Buch und hin und wieder schreibt man sich auf diese Art einfach frei.
Ich weiß, dass es nicht nur schöne und fluffige Geschichten geben kann, aber ehrlich gesagt, lese ich die anderen selbst gar nicht gern. Weshalb will ich so etwas überhaupt den Lesern zumuten? Nur weil ich diese Art auch irgendwie beherrsche?
Ein paar Tage Zeit bis zum offiziellen Abgabetermin habe ich noch ...

Aber davon abgesehen, ist heute ja ein wunderbarer Feiertag.
Schnappt euch ein Buch und genießt eine Geschichte, ganz so, wie ihr es mögt: lustig, traurig, voller Fantasie und Magie, voller Liebe oder Erotik.

Lasst uns diese wunderbare Symbiose feiern, wie sie nur zwischen Lesern und Autoren besteht! 

Und für alle, die nur wenig Zeit haben oder vielleicht einen kleinen Happen zwischen zwei großen Büchern suchen: 


Freitag, 15. April 2016

Quedlinburger Bücherfrühling

Zum zweiten Mal durfte ich im Rahmen des Quedlinburger Bücherfrühlings im KUZ Reichenstraße am vergangenen Mittwoch lesen.
Diese Veranstaltung war in mancherlei Hinsicht besonders.
Das Buch "Willst du ein Eis?" war erst etwas mehr als eine Woche auf dem Markt. Der Print bzw. das Taschenbuch gingen erst am Wochenende davor an den Start.
Die Bücher, die ich direkt bestellt habe, kamen am Mittwoch Mittag bei mir an. So knapp und doch irgendwie so typisch für mich. Chaos und Spannung bis zur letzten Minute.
Ebenfalls neu war, dass ich am Mittwoch Besuch bekam. Extra für die Lesung war eine Freundin aus Jena zu mir gekommen. Unser Treffen hat mich den ganzen Tag wunderbar davon abgelenkt, die Textstellen, die ich vorher ausgesucht habe, noch hunderte Male zu ändern.
Stattdessen haben wir uns einen schönen und entspannten Tag in der Stadt gemacht.
Gemeinsam sind wir dann ins Kulturzentrum gefahren (da war ich allerdings nicht mehr besonders entspannt, sondern wie immer recht nervös).
Dort wartete bereits eine echte und umwerfende Überraschung auf mich, die mich total glücklich gemacht hat: Meine liebe Kollegin Caro Sodar war zusammen mit Gard Moneo (in Zivil) angereist, um an meiner Lesung teilzunehmen.
Ohne Caros ständige Motivation und das wundervolle Cover hätte es das Buch wohl nie nach Amazon geschafft. Von daher ist es auch ein bisschen ihr Baby, aber ich war und bin ich es immer noch, total überwältigt davon, dass die beiden diesen Weg auf sich genommen haben.

Natürlich habe ich mich auch über die anderen Zuhörer sehr gefreut. Ich finde es einfach immer wieder faszinierend und wunderbar, wenn sich Leute zusammenfinden, die sich für Bücher beziehungsweise Liebesgeschichten interessieren. Das macht so einen unglaublichen Spaß.
Für mich ist die Zeit total schnell vergangen und natürlich habe ich viel mehr aus dem "Eis" gelesen, als ich ursprünglich geplant hatte.
Als eine Art Kontrastprogramm dazu hatte ich noch "Die Arme ausbreiten und fliegen" dabei. Kontrast nur im Sinne von: ein klein wenig ernster und nicht so durch und durch romantisch.
Am Ende waren es zwei Stunden Unterhaltung, die mir und hoffentlich auch den Gästen viel Spaß gemacht haben.
Diese Lesung hat mich wieder ein Stück mehr darin bestärkt, irgendwann mal eine Lesereise zu machen.
Vielen Dank für die liebevolle Organisation, die Unterstützung und den Enthusiasmus, der mich immer wieder überwältigt.
 

Montag, 11. April 2016

Happy Weekend

Manchmal gibt es so etwas wirklich: Ein fröhliches Wochenende, ganz fernab von der Werbung für Lebensmitteldiscounter.
Noch immer bin ich ein bisschen geflasht davon, dass mir eben jenes auf so unglaubliche Art und Weise Zuteil wurde.

Zugeben, das ebook lief bereits am Montag wunderbar an, allerdings hat mich das Taschenbuch geärgert, denn es wollte einfach nicht bei Amazon in den Verkauf gehen. Dann war es jedoch soweit und am Samstag hielt ich das erste Buch in den Händen. Ich finde das ist immer wieder ein großartiges und unfassbares Gefühl. Noch unglaublicher war allerdings, dass ich quasi zeitgleich den ersten Platz in den schwulen Kategorien belegte: Nummer eins! Wahnsinn!
Das Grinsen klebte mir von da an permanent im Gesicht. Es gab eigentlich nichts, was mich noch aus der Fassung bringen konnte. Einmal abgesehen von den Verkaufszahlen, die mit dieser Platzierung einhergingen. Doppelwahnsinn und ein riesiges Dankeschön!

Ich bin erstaunt, aber wirklich glücklich und verneige mich in tiefer Demut vor all den Käufern und Lesern und vor allem vor denjenigen, die mir die ganze Zeit in den Ohren gelegen haben, damit ich diese Geschichte endlich als ebook und Taschenbuch herausbringe.

Happy Weekend! Die vierte Rezi für "Willst du ein Eis?, die fünfte für "Wenn es Liebe ist" und die 34. für "positiv verliebt". Drei Rezensionen an einem Wochenende, das ist schon sehr stattlich.

Und da Glück offensichtlich noch mehr Glück anzieht, bin ich am Samstag in den Abendstunden auch noch zu einem kleinen Garten gekommen. Eigentlich wollten ich ja nur mal gucken, ob in der bevorzugten Gartensparte etwas frei ist. Dann wollte ich noch lange, lange, lange überlegen, denn ich halte mich nicht für besonders begabt in diesen Dingen. Trotzdem wünsche ich mir schon ein paar Jahre so ein Stück Land, vom dem ich hoffe, dass es in mir schlummernde Talente weckt.
Okay, wir durften uns einen Garten angucken und die Aussicht gefiel mir trotz der immensen Arbeit ziemlich gut. So gut, dass ich am Sonntagvormittag noch einmal mit dem Rad hingefahren bin und ehe ich mich versah... war ich stolze Besitzerin eines Gartens. Von dem Grinsen in meinem Gesicht werden sich wohl die entsprechenden Muskeln noch eine Weile nicht erholen.

Schon verrückt, irgendwie ... und auch ein bisschen beängstigend, denn wer weiß hinter welcher Ecke eine plötzliche Gemeinheit lauert. Allerdings kann mir dieses Happy Weekend niemand mehr wegnehmen... und so lächle ich auch heute, am Montag noch freudig vor mich hin, denn die erste Ladung Taschenbücher ist angekommen und auch meine regenbogenbunten Goodies.
Am Mittwoch habe ich eine Lesung und auch sie entlockt mir bereits jetzt ein freudiges Kichern.


Donnerstag, 7. April 2016

Lesung zum Quedlinburger Bücherfrühling


Zum zweiten Mal darf ich im Rahmen des Quedlinburger Bücherfrühlings eine Lesung in meiner Heimatstadt halten. Ich finde das echt großartig und unglaublich und freue mich riesig darüber.

Als ich vor ein paar Wochen den Flyer mit den Veranstaltungen in den Händen hielt, konnte ich es gar nicht glauben. Ich war auf der ersten Seite, neben Wolfgang Hohlbein und unter Axel Hacke ... meine Güte, das ist ja doch ein wenig übertrieben.
Natürlich war ich auch ein bisschen stolz, vor allem, weil die Veranstalter (und hiermit schicke ich schon jetzt ein riesiges Dankeschön durch den virtuellen Raum) so überzeugt von mir sind und sich mindestens so sehr wie ich auf die Lesung freuen.

Ich werde am 13.April um 19 Uhr im KUZ Reichenstraße in Quedlinburg aus den beiden Büchern "Willst du ein Eis?" und die "Arme ausbreiten und fliegen" lesen.
Wie immer bin ich schon jetzt sehr gespannt und aufgeregt. 
Ich freue mich auf einen schönen und gemütlichen Abend. Wer zufällig in der Nähe ist oder keinen weiten Weg nach Quedlinburg hat, ist hiermit herzlich eingeladen.


Montag, 4. April 2016

Willst du ein Eis?

Es war der vierte oder fünfte oder ... gefühlt tausendste Versuch, die Geschichte herauszubringen. Vermutlich gibt es keine logische Erklärung dafür, weshalb ich immer wieder abgebrochen habe. Auch diesmal war ich mehr als einmal versucht, aufzuhören und die Geschichte dort zu lassen, wo alles angefangen hat. Allerdings gab es nun Leute, die mir sozusagen keine Ruhe gelassen haben.... die immer wieder nachgefragt und motiviert haben, die mich mit Coverideen geködert und mit Eis gelockt haben... Und irgendwie ist es nun tatsächlich vollbracht.

"Willst du ein Eis?", meine erste "große" Story, ist nun überarbeitet (aber nicht im Verlauf verändert) bei Amazon angekommen. Die Geschichte gibt es als ebook und print. Wer gern ein signiertes Buch haben möchte, kann mich anschreiben (Ich habe auch schöne Signierkarten dazu).
Ich freue mich, bin aufgeregt und neugierig und habe auch ein wenig Angst. So geht es mir eigentlich bei jedem neuen Buch, diesmal ist es jedoch von allem ein wenig mehr. Es geht schließlich nicht nur darum, ob euch die Geschichte gefällt, sondern auch, ob die Überarbeitung gelungen ist und nicht zu viel von dem ursprünglichen Gefühl wegnimmt.

Ich wünsche euch auf jeden Fall ganz viel Spaß mit der Story und hoffe, ihr schließt Tobi ebenso in euer Herz, wie ich es schon vor langer Zeit getan habe. 

Hier könnt ihr das Buch kaufen: Willst du ein Eis?