Donnerstag, 31. Dezember 2015

Bye, bye 2015


Ich weiß nicht wie oft ich in diesem Jahr einen Post mit der Feststellung, dass die Zeit wahnsinnig schnell vergeht begonnen habe, aber da ich nun zurückblickend schreibe, fällt es mir ganz besonders auf.
Am letzten Tag des Jahres gibt es auch von mir eine kleine Zusammenfassung. 
Ich finde es schön, wenn man sich auf diese Weise noch einmal mit den vergangenen zwölf Monaten beschäftigt. Deshalb habe ich mir auch wieder ein Fotoalbum mit den Höhepunkten meines Autorendaseins gebastelt.
Das war nun mein zweites Jahr als freie Schriftstellerin. 
Buchtechnisch ist es eindeutig besser gelaufen. 
Wer einen Blick nach links riskiert, kann dort noch einmal sehen, was ich so im Laufe des Jahres geschrieben habe. 
Neben dem Verlagsbuch, habe ich mich auch zum ersten Mal in ein neues Genre gewagt und dazu noch mit einer absolut verrückten Idee. „Flammenerbe“ ist in jeder Hinsicht ein besonderes Buch für mich. Es hat unglaublich viel Spaß gemacht, aber ich hatte auch richtig Angst vor der Veröffentlichung und den Reaktionen. Erstaunlicherweise waren sie überwiegend positiv und ich wurde auf Ramonas blog sogar zum Buch des Monats gewählt. Das ist schon irgendwie irre und hat mich natürlich auch stolz und glücklich gemacht. 
Vielleicht gibt es irgendwann mal wieder ein bisschen Fantasy von mir … das neue Jahr ist schließlich in diesem Moment noch lang.
Dazu kommen noch Kurzgeschichten für verschiedene Anthologien der HomoSchmuddelNudel, der Kuschelgang und für „Love is Love“.
Auf dem blog gab es einige freie Geschichten. Zum Valentinstag gab es eine Kurzgeschichte nach euren Vorgaben. Dann hatte ich ein paar Minigeschichten im Sommer für euch.
Im September habe ich eine kleine Geschichte angefangen, bei der sich alles um Kuchen drehte. Dazu habe ich jede Menge regenbogenbunte Rezepte ausprobiert. Backen und Schreiben ist eine ziemlich coole Kombi. Ich hatte echt viel Spaß und habe mich auf jeden Freitag gefreut.
Zur Weihnachtszeit gab es mal wieder einen Adventskalender. Zusammen mit Sissi Kaipurgay, Caro Sodar, France Carol und Mia Grieg habe ich einen Kalender gebastelt, der voll mit Geschichten und kleinen Geschenken war. Ich denke, wir haben euch und uns auf diese Weise die Weihnachtszeit angenehm versüßt.
Ich war also nicht untätig, auch wenn ich längst nicht alles geschafft habe, was ich mir vorgenommen hatte. Dazu gehört vor allem meine Miniserie, in der bisher leider erst ein Buch erschienen ist. Ich hoffe, die anderen drei Geschichten erblicken im kommenden Jahr das Licht der Welt. 
Infolge von Übermut oder übermäßiger Motivation habe ich einen zweiten Teil von „GefühlsChaos“ angefangen und natürlich noch längst nicht beendet. Damit habe ich jetzt zwei Geschichten auf fanfiktion, die auf ihre Fortsetzung beziehungsweise Vollendung warten. Das ist ärgerlich, nicht nur für die Leser.
Dafür hat ein anderes Projekt wirklich Fahrt aufgenommen. „Willst du ein Eis“ wird im neuen Jahr erscheinen. Ein Teil davon ist bereits in Korrektur, einen Coverentwurf habe ich auch schon und es liegen nur noch wenige Seiten Überarbeitung vor mir. Ich denke, es könnte bereits im Januar soweit sein. Ich bin sehr gespannt und neugierig und hoffe, die überarbeitete Version wird euch gefallen. Ich muss allerdings ehrlich zugeben, dass ich es wahnsinnig anstrengend fand und mehr als einmal am liebsten alles hingeworfen hätte. Vermutlich bin ich besser darin, eine neue Geschichte zu schreiben.

Neben den Buchprojekten gab es natürlich auch reale Highlights. Da war die Buchmesse in Leipzig. Zum ersten Mal hatte die Kuschelgang einen eigenen Stand, zusammen mit dem Main-Verlag und Chris P. Rolls. Wir waren alle ziemlich aufgeregt, aber es waren tolle Messetage. Bei uns war immer was los und wir haben viele Leser und Autoren getroffen. 
Eine Signierstunde vom Cursed-Verlag hatte ich auch wieder. Wie im Jahr davor war ich furchtbar aufgeregt und nervös. Die Tatsache, dass ich zum zweiten Mal dabei war, hat mich nicht entspannter werden lassen. Die Stunde verging schnell und ich kann mich kaum an jemand erinnern, der dort in der Schlange stand. 2016 habe ich voraussichtlich einen weiteren Versuch, mal sehen, ob es dann für mich besser wird. Wie immer gilt: Sprecht die Autorin an und verwickelt sie in ein Gespräch! Von allein wird das bei ihr nämlich nichts.
Ich habe in diesem Jahr vier Lesungen bestritten. Die erste in meinem Heimatort im Rahmen einer Veranstaltungsreihe, die den Frühling umspannt. Ich war so aufgeregt, denn dort saßen nicht nur Freunde und Bekannte, sondern auch ein Teil meiner Familie. Ich glaube, ich habe es ganz gut hinbekommen und es sieht auch so aus, als wenn ich im nächsten Jahr erneut mit einer Lesung dabei bin.
Im April folgte ich der Einladung der Aidshilfe Goslar. Auch diese Lesung war wunderbar. Zum ersten Mal bin ich dort in Kontakt mit der Presse getreten und habe mich beinahe einseitig in der Goslarschen Zeitung wiedergefunden. Ich muss ehrlich zugeben, dass dieser Artikel für rote Ohren gesorgt hat... und ich wohl noch ein bisschen den Umgang mit Journalisten üben muss.
Im September durfte auch ich die Erfahrung machen, wie es ist, wenn zu einer Lesung niemand kommt. Okay, es stimmt nicht ganz, denn ich hatte zumindest eine Zuhörerin, neben dem Organisator und meinem Mann. Zu behaupten, dass es nicht enttäuschend ist, wäre gelogen, allerdings hat es mich auch nicht wirklich aus der Bahn geworfen. Ich lese gern und wenn mich jemand hören und sehen will, dann stelle ich meine Bücher vor, egal wieviele Gäste dabei sind.
Die größte Lesung war im Rahmen des Weltaidstages am Gymnasium in meiner Stadt. Vier mal neunzig Minuten … das war anstrengend, aber auch unglaublich toll.
Vermutlich das größte Highlight war die BuchBerlin Ende November. So viele Autoren und Freunde zu treffen, das ist einfach unglaublich. Vier anstrengende Tage voller Spaß, aber auch mit Erkenntnissen, die zu schmerzhaften Entscheidungen geführt haben. Ich danke allen, die dabei waren, die sich mit mir getroffen und unterhalten haben und die mich zum Lachen und Nachdenken gebracht haben, für diese wunderbare Zeit. Ich hoffe, solche Treffen gibt es im neuen Jahr öfter.
Für mich persönlich stellt der CSD in Rostock einen ganz besonderen Höhepunkt dar. Eigentlich war ich schon froh, dass ich meine Männer im Urlaub überreden konnte, mit mir zum CSD zu fahren, aber dann durfte ich sogar am Umzug teilnehmen und das zusammen mit meinem Sohn. Ich bin da echt ganz unglaublich stolz auf ihn und ich glaube, wir hatten ziemlich viel Spaß beim Fahnenschleppen.
Überhaupt bin ich stolz und dankbar für meine Männer, die mich so wunderbar unterstützen. Mein Mann ist mit mir zu jeder Lesung gefahren. Die Jungs ertragen ihre, manchmal ein wenig verrückte Mutter, mit stoischer Geduld.
In privater Hinsicht, war es ein ruhiges und eher ausgeglichenes Jahr. Wir waren einige Male im Urlaub und hatten ein paar schöne Ausflüge. Jetzt wird es jedoch ein wenig turbulenter, denn wir ziehen gleich Anfang des Jahres um. Im Moment steht der Weihnachtsbaum im Chaos. Halbleere Schränke und Kisten, wohin man nur schaut. Wir befinden uns ständig in irgendwelchen Einrichtungshäusern, weil ich eine neue Küche brauche, aber keine finde. Dazu noch Tapeten und Gardinen... aber ich freue mich auf die neue Wohnung, in der wir hoffentlich alle ein bisschen mehr Platz haben werden.
Zum Ende des Jahres habe ich noch ein paar Entscheidungen getroffen, die mir nicht leichtgefallen sind. Allerdings wusste ich schon eine ganze Weile, dass es keine Alternative gibt. Ich bin eigentlich niemand, dem solche Dinge leicht fallen. Ganz im Gegenteil, ich ordne mich lieber unter und ertrage … aber nun war ich an einem Punkt, wo ich damit nicht mehr leben wollte. Der Teilzeitvlogger schrieb vor ein paar Tagen:„Lasse alten Ballast hinter mir und bin selbst die Veränderung in meinem Leben, die ich mir lange gewünscht habe.“ Das trifft es ziemlich gut.
In diesem Sinne freue ich mich auf das neue Jahr. Auf neue Projekte, alte Bekannte und liebe Freunde und auf Herausforderungen.

Ich habe festgestellt, dass ich noch fünf Magnetkalender habe. Diese würde ich gern noch schnell verlosen, denn aufheben macht ja keinen Sinn. 
Wie immer hüpft jeder in den Lostopf, der einen kleinen Kommentar hinterlässt. 
Am Samstag, den 2.1. lose ich dann aus. 

Ich wünsche euch einen guten Rutsch 
und 
uns allen ein tolles Jahr 2016!


Kommentare:

  1. Hallo Karo,

    ich wünsche Dir einen guten Rutsch... Liebe und Gesundheit im neuen Jahr...das du Vorsätze einhalten, Vorgenommenes umsetzen kannst... und mir als Leser wünsche ich noch viele weitere wunderbare Storys von dir...auch wenn es mit Wartezeit verbunden ist...*lach*

    LG, Gela

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  2. Liebe Karo , ich wünsche Dir und Deinen Männern einen Guten Rutsch ins neue Jahr und hoffe das wir es bald schaffen uns mal wieder zu treffen .
    LG von Kerstin und meinen 3 Männern

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  3. Liebe Karo ich wünsche dir einen guten Rutsch und möge die Muse dich auch im neuen Jahr kräftig küssen.
    Gruß Kathrin

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  4. Liebe Karo ich wünsche dir einen guten Rutsch und möge die Muse dich auch im neuen Jahr kräftig küssen.
    Gruß Kathrin

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  5. Liebe Karo für dich und deine lieben einen guten rutsch ins neue jahr ...lg martina grimpe

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  6. Hallo Karo!

    ich wünsche Dir auch alles Gute für das neue Jahr. :)

    Liebe Grüße,
    Sabrina

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  7. Oh die sind klasse. Würde gut in meine Sammlung passen. Wünsche allen einen guten Rutsch ins neue Jahr. Liebe Grüße Ines

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