Montag, 31. August 2015

Neuer Lesestoff

Der Montag fängt mit zwei wirklich schönen Neuigkeiten an.
Zum einen gibt es seit gestern das neue Buch der HomoSchmuddelNudeln. Zum dritten Mal haben sich in diesem Jahr Autoren zusammengefunden, die gemeinsam für einen guten Zweck schreiben. Der Erlös dieses Buch geht wieder komplett an den Orden der Schwestern der perpetuellen Indulgenz Berlin. Ich freue mich, ein Teil dieses Buches sein zu dürfen, auch wenn ich ein paar Schwierigkeiten mit dem Thema der Anthologie hatte. "Herbst, Handicap und heiße Herzen" heißt das Buch. Ich habe mich ans Handicap gewagt und brauchte dafür drei Anläufe, um eine Geschichte in entsprechender Länge abzuliefern. Versuch eins wird demnächst als eigenständige und unabhängige Geschichte zu kaufen sein. Was ich mit der anderen Idee mache, weiß ich im Moment noch nicht so genau.
Meine Geschichte heißt "Picknick mit Mr. Right" Hier lernt ihr Karl-Louis kennen, der nicht nur ein Problem mit seinem Namen hat, sondern auch seine Idealvorstellung von einem Mr.Right ein wenig umstellen muss. Manchmal kann man sich einfach nicht aussuchen, wann und bei wem die Liebe plötzlich alles über den Haufen wirft.
und hier könnt ihr es unter anderem kaufen: Amazon

Den anderen neuen Lesestoff gibt es in Form einer neuen Geschichte auf Fanfiktion.de. Seit einer Weile bin ich dort favorisierter Autor von mehr als 1000 Lesern. Das ist echt unglaublich und macht mich wahnsinnig stolz. Obendrein habe ich es am Freitag geschafft, die 500 likes für meine Autorenseite bei Facebook zu überschreiten. Auch darüber freue ich mich riesig. Deshalb gibt es, neben einem kleinen Gewinnspiel im Laufe der Woche auch eine kleine Geschichte. Die Protagonisten werden die meisten kennen. Einige Male wurde der Wunsch schon an mich herangetragen, dass ich doch mal wieder ein paar Einblicke in das Leben von Oliver, Hendrik und Lukas geben sollte. Euer Wunsch wird hiermit erfüllt und ich hoffe, ihr habt viel Spaß mit den Männern.
und hier ist der Link zur Geschichte.

So fängt die Woche doch wirklich gut an, oder?



Freitag, 28. August 2015

Sweet Friday

Hier kommt der zweite Teil meiner kleinen Geschichte "Mamorkuchen". Ich hoffe, ich konnte euch mit dem ersten Kapitel ein bisschen neugierig auf meinen süßen Max machen.
Obendrein, mehr oder weniger passend zum Kapitel gibt es heute wieder etwas zum Naschen.
Diesmal nicht regenbogenbunt, sondern ... dem Original nachempfunden, auch wenn ich künstlerisch wirklich nicht besonders talentiert bin. Dafür hatte ich ziemlich viel Spaß beim Dekorieren.

Diese Farben habe ich benötigt: 
 vor dem Backen:

nach dem Dekorieren:

Ich muss ja gestehen, es war irgendwie ein seltsames Gefühl, den weißen Zuckerguß zu verteilen.
Die Plätzchen haben auf jeden Fall geschmeckt. Ich hoffe, demjenigen, der demnächst eine kleine Post bekommt, wird es ebenso ergehen.
Und nun gibt es noch ein bisschen was zum Schmökern. Viel Spaß mit dem zweiten Teil und ein wunderschönes, süßes Wochenende.

Achtung P16slash

Samstag, 22. August 2015

In der Klosterschule

In diesem Jahr war es für mich irgendwie verhext.
Egal auf welchen CSD ich wollte, immer gab es eine Familienfeierlichkeit, auf der ich nicht fehlen durfte, vielleicht auch nicht fehlen wollte. Dabei wäre ich doch so gern bei den wirklich großen Paraden dabei gewesen ...
Immerhin hatte ich in Rostock ein besonderes Erlebnis und bin sogar Teil des Zuges durch die Stadt gewesen.
Heute ist der CSD in Magdeburg. Das ist ja nur ein Katzensprung entfernt, aber wie immer ist heute auch Geburtstag und ich bin ein Familienmensch und ... ach, es gibt keine passenden Ausrede, außer vielleicht real live.
Als ich mir das Programm zur Prideweek durchgelesen habe, verharrte ich einen Moment länger bei der Klosterschule mit den Schwestern vom Orden der Perpetuellen Indulgenz Berlin. Ich bin ja durchaus neugierig und das klang nach Spaß. Über Sex, HIV, sexuell übertragbare Krankheiten und alles rund um Liebe und ... ähm Sex kann man ja nie aufgeklärt genug sein.
Nach einigen Zweifeln und Unsicherheiten, ob ich da wirklich hinfahren soll, so ganz allein und überhaupt, habe ich mich ins Auto gesetzt und bin los. Mein Navi hat mich erstaunlich gut zum Ort des Geschehens gebracht, aber dann überfiel mich erneut eine gewisse Panik. Einmal abgesehen von den Schwestern kannte ich schließlich niemand und ich hatte ja keine Ahnung, was auf mich zukam. Aber ich bin tapfer weiter und glücklicherweise saß Schwester Francine inmitten einer Gruppe junger Männer vor der Tür. Zwar in Zivil, sodass sie mich eher erkannte, als umgekehrt, aber immerhin fühlte ich mich gleich ein bisschen sicherer.
Es gab ein paar Verzögerungen, aber dann ging es los und der Anblick des Raumes, in dem die Klosterschule stattfand, brachte mich zum Grinsen und Schlucken gleichermaßen. Dass wir alle im Kreis sitzen würden, damit hatte ich nicht gerechnet. Mir war ein bisschen mulmig.
Das verstärkte sich noch bei der Begrüßungsrunde, in der ein schwarzer Dildo von Hand zu Hand ging, jeder ein Gummi darüberstülpte und es natürlich auch wieder abgezogen hat und dabei kurz ein paar Worte zur eigenen Person sagte. Hatte ich schon erwähnt, dass ich zusammen mit einer anderen Frau die Frauenquote bei den Gästen repräsentiert habe?
Den "Redestab" habe ich überstanden und auch das Zusammenstellen der Themen, über die wir reden wollten. Dazu konnte jeder Zettel beschriften, die eingesammelt und sortiert wurden.
In der ersten Pause habe ich, weil ich es einfach nicht lassen kann, diverses Infomaterial eingesammelt.
Und dann begann eine illustere Unterhaltung, durch die Schwester Suzette führte, rund um die Worte, die sich auf den Zetteln befanden. Am Ende wurde jedes Thema in "safe", "safer", "unsafe" und "schön" unterteilt und an die Wand geklebt. Ich gestehe, dass die meisten Themen für mich kein Problem waren, aber den Unterschied zwischen safe und safer kannte ich nicht, ebenso wie bei polygam und polyamourös. Ich kann also mit Fug und Recht behaupten, dass ich etwas gelernt habe und mir auch ein paar Dinge, die mir bisher vielleicht nur halbwegs klar waren, ein bisschen deutlicher geworden sind.
Aber neben all dem wunderbaren und so deutlich ausgesprochenem Wissen, hat mich die Atmosphäre am meisten beeindruckt. Es war locker, lustig, unterhaltsam. Ich habe mich wohlgefühlt, Input aufgesaugt und mich wunderbar amüsiert. Die Zeit ist so unglaublich schnell vergangen.
Mehr Einzelheiten verrate ich an dieser Stelle nicht, aber ich kann jedem nur empfehlen, wenn ihr die Möglichkeit habt, an einer Klosterschule mit den Schwestern teilzunehmen, dann nutzt sie. Hatte man erst den Dödel in der Hand, ist der Rest ein Kinderspiel.

Freitag, 21. August 2015

Sweet Friday

Es gab schon eine ganze Weile keinen süßen Freitag mehr. Deshalb gibt es heute und in den nächsten Wochen die doppelte Dröhnung. Neben Bildern von meinen Backexperimenten, die natürlich allesamt irgendwie bunt sein werden, gibt es eine kleine Geschichte.
Einfach nur was zur Unterhaltung, für gute Laune und vielleicht für einen süßen Start ins Wochenende. Manchmal springt mich irgendwo ein einziger Satz an, der sich dann in meinem Kopf festsetzt und plötzlich entsteht eine Geschichte drumherum. Ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung wohin sie genau führen wird, die Länge kann ich auch nicht abschätzen, aber ich hoffe, ihr habt Lust ein bisschen mit mir zu experimentieren.
Mein heutiger Kuchen ist sozusagen ein Kuchen im Kuchen. Als ich die Bilder dazu zum ersten Mal im Internet gesehen haben, war ich sofort verzaubert. Zugeben, es ist ein Haufen Aufwand, aber manchmal lohnt es sich auch mal, ein bisschen mehr Zeit zu investieren. Es hat auf jeden Fall Spaß gemacht.
Regenbogenbunten Teig ordentlich durcheinander in eine Form füllen und backen:
Kurz quietschen, weil der Kuchen soooo toll bunt ist und Herzen ausstechen:
Die Herzen in den Tiefkühlschrank stellen und derweil den zweiten Teig vorbereiten. Diesmal ganz schlicht. Den Boden der Form mit Teig bedecken, die Herzen vorsichtig in die Mitte stellen (verkehrt herum) und mit dem restlichen Teig bedecken. Ab in den Ofen und dann:
vor Aufregunge nicht nachdenken. Das Fondant einfärben und irgendwie über den Kuchen schlingen... Habt ihr den Fehler schon bemerkt? *Seufz* An dieser Stelle gebe ich zu, dass ich keine Bäckerin bin. Obendrein bin ich furchtbar ungeduldig und vergesslich und überhaupt...
Der Schock war mittelschwer, als ich den Kuchen angeschnitten habe. Die Herzen! Ich wollte den Kuchen doch umdrehen, bevor ich ihn mit dem Fondant belege! Na ja, ich denke, das Prinzip ist klar und hübsch sieht er doch trotzdem aus. Die erste Kostprobe war allerdings irgendwie seltsam. Fondant ist echt nicht so richtig lecker. Vermutlich funktioniert es nur mit irgendeiner Art von Buttercreme darunter.
Also habe ich beherzt (sorry für das Wortspiel) nach dem großen Messer gegriffen und die obere Schicht abgeschnitten. An den Rändern konnte ich das süße Zuckerzeug abzupfen.

Jetzt konnte ich den Kuchen umdrehen und die Herzen waren richtig herum. Ich habe ihn mit bunter Glasur überzogen und finde, so sieht er auch hübsch aus. Schmeckt auf jeden Fall besser!

Und hier kommt das erste Kapitel einer kleinen Geschichte mit dem Namen "Marmorkuchen". Im Moment ist sie als reine bloggeschichte vorgesehen. Vielleicht stelle ich sie zu einem späteren Zeitpunkt auf fanfiktion und bookrix, aber das habe ich noch nicht entschieden. Ich würde mich also freuen, wenn ihr mir hier einen kleinen Kommentar hinterlasst.

Achtung! P16slash

Mittwoch, 12. August 2015

Chaos, nichts als Chaos

Vom Urlaub sind kaum noch mehr als ein paar sehr schöne Erinnerungen übrig, dafür hat mich ein heftiger und erstaunlicher Schreiballtag im Griff.
Ursprünglich hatte ich drei Kurzgeschichten für drei verschiedene Anthologien auf dem Plan, dann wollte ich endlich den zweiten Teil meiner "Alles Liebe" Serie fertig schreiben und mein neues Verlagsprojekt in Angriff nehmen. Ganz "nebenbei" überarbeite ich eine alte Geschichte. Gesagt, getan!
Anthologiebeitrag Nummer eins hat sich auch wirklich gut und schnell geschrieben. Eine kleine und süße Idee rund ums Heiraten. An dieser Stelle darf ich schon mal verraten, dass sich einige Autoren zusammengefunden haben, um eine Anthologie zu schreiben, dessen Erlös an die Initiative "Enough is Enough" geht. Da wollte ich natürlich unbedingt dabei sein, denn ich finde ihre Aktionen wirklich großartig und unterstützenswert.
Ich werde sicherlich noch mehr über das Buch berichten. Wenn ich richtig informiert bin, soll es im Oktober auf den Markt kommen. Ich bin schon sehr gespannt und hoffe, dass möglichst viele mit dem Kauf des Buches die Jungs und Mädels von "Enough ist Enough" unterstützen.

Voller Motivation habe ich die zweite Anthologie in Angriff genommen. Die HomoSchmuddelNudeln haben zu einem neuen Buch gerufen. Das Hauptthema ist diesmal "Behinderungen". Ich hatte zwar eine Idee, aber keine Ahnung, wie ich das Thema angehen soll. Irgendwie erschien es mir schwierig und ich hatte ein bisschen Sorge, dass sie am Ende einfach nur platt sein könnte. Nach diversen Videos und Internetseiten habe ich es in Angriff genommen. Plötzlich beanspruchten die beiden Charaktere so viel mehr Raum, als ich es eigentlich gedacht habe. Es gab so viel zu reden, so viel zu erkunden und zu erkennen. Es gab Verletzungen, die es beiden nicht leicht machten, sich zu öffnen und jeder Schritt vorwärts, ging irgendwie gleichzeitig nach hinten los. Die Datei wuchs und gleichzeitig wurde ich immer unsicherer. Der Sinn einer Anthologie besteht für mich in der Vielzahl kurzer Geschichten. Geschichten für Zwischendurch, im Idealfall mit Wohlfühlcharakter und Spaß. In gewisser Weise habe ich das erfüllt, nur kurz ging einfach nicht. Ehrlich gesagt habe ich an dieser Stelle ziemlich mit mir gehadert. Ich kann nichts abliefern, in dem nicht mein Herzblut steckt, bei dem ich nicht hundertprozentig ein gutes Gefühl habe. Obendrein stellte sich noch eine weitere Frage. Ich spende wirklich gern Geschichten für die HSN. Ich finde, die Schwestern haben jeden Cent verdient und ich freue mich, meinen Teil dazu beitragen zu können.
Trotzdem verdiene ich auch mit dem Schreiben einen Teil meines Lebensunterhaltes, auf den ich nicht verzichten kann. Je länger die Geschichte wird, umso mehr Energie und Zeit steckt auch darin und eigenen Projekte müssen warten. Ich will mich gar nicht rechtfertigen, aber ich habe den Entschluss gefasst, diese Geschichte zu einem späteren Zeitpunkt herauszubringen. Es wäre vielleicht eine schöne Idee zu Weihnachten.
Die zweite Idee gestaltete sich ebenso merkwürdig. Sie wird wohl demnächst frei auf Fanfiktion und Bookrix zu lesen sein.
Alle guten Dinge sind drei. Ich gebe nicht so schnell auf!
Es war beinahe eine Erleichterung als ich heute nach ungefähr 5000 Wörtern "Ende" unter die Geschichte setzen konnte. Jetzt hoffe ich, dass sie angenommen wird.
Dann bleibt nur noch eine Anthologie. Diesmal ist es eine Geschichte für die Kuschelgang. Wir haben ja schon eine ganze Weile kein neues Buch herausgebracht. Das Thema, über das ich an dieser Stelle noch nichts verraten kann, befindet sich ebenfalls nicht unbedingt in meiner Wohlfühlzone. Die Idee, die ich habe, ist wage, aber ich bin vorsichtig optimistisch. Auf jeden Fall freue ich mich auf die Zusammenarbeit mit den Kuschlern.

Nun ist es quasi an der Zeit, aufzuräumen, einen Blick auf die Prioritätenliste zu werfen und sie vorsichtig wieder unter den Stapel unerledigter Geschichten zu schieben. Die nächste Veröffentlichung kommt bestimmt, welche es allerdings sein wird, kann ich noch nicht sagen...