Montag, 27. Juli 2015

Sommer an der Ostsee

Auf den Sommerurlaub freue ich mich in jedem Jahr wieder.
Ich liebe die Ostsee, ich liebe Camping und ich habe mich darauf gefreut, unser neues Zelt einzuweihen. Wir hatten alle so viel mehr Platz, dass es richtig seltsam war...
Offensichtlich war es auch wirklich nötig für mich, ein wenig auszuspannen. In den letzten Tagen vor der Reise war mein Kopf beinahe leer. Nichts ging mehr, selbst die bereits angefangenen Geschichten schwiegen beharrlich. Es war merkwürdig, aber auch entspannend. Ich konnte die Zeit mit meiner Familie richtig genießen, auch wenn ich trotzdem immer ein bisschen im Autorenmodus geblieben bin.
Ein besonderes und ganz persönliches Highlight war der CSD in Rostock. Eigentlich wollte ich in erster Linie beim Bücherstand vorbeisehen, aber dann wurde ich von jemanden von "Enough is Enough" angesprochen und gefragt, ob ich die Fahne der Nationen, in denen Homosexualität verboten und sogar unter Strafe steht, mittragen würde. Ich konnte meinen Sohn überreden, mich nicht allein zu lassen und so reihten wir uns zwischen den anderen Trägern ein und liefen während des gesamten Umzugs mit. Es war ein tolles Gefühl so mittendrin zu sein. Die Stimmung war großartig und es gab so viel zu gucken, dass ich mir echt ein fotografisches Gedächtnis gewünscht hätte... so mit USB- Anschluss, zum ausdrucken...

Ansonsten haben wir die Zeit ganz in Familie verbracht und hatten sogar richtig sonnige Tage am Strand mit Muscheln sammeln, Sonnenbrand und ganz viel lesen. An dieser Stelle verrate ich euch mal meine Leseliste:
  • Berührt, Guards of Folsom von SJD Peterson 
  • Gayles St. Pauli von Sissi Kaipurgay (geht immer wieder)
  • One night stand- Böse Buben von Sissi Kaipurgay (geht immer und immer und immer)
  • Anruf genügt von France Carol
  • Von A bis Z von Marie Sexton 
  • Promises-Nur mit dir von Marie Sexton
Was soll ich sagen? Einmal abgesehen von Sissi (ich liebe die wunderbaren Kurzgeschichten) hat mich "Von A bis Z" absolut geflasht. Ich glaube, ich habe die Geschichte mindestens dreimal gelesen und dann noch mal die besonders schönen Stellen. Am liebsten hätte ich noch viel mehr von den beiden gehabt. Deshalb musste ich auch "Promises" noch mal lesen.
Insgesamt waren alle Bücher großartig. Jedes für sich absolut empfehlenswert. Sie haben mir den Urlaub versüßt und meinen Männern Zeit gegeben, um Skat zu spielen.
Kurz vor Ende des Urlaubs fingen die Stimmen in meinem Kopf wieder an zu reden. Es kamen ein paar erstaunliche Dinge dabei heraus, aber auch beruhigende Erkenntnisse darüber, wie es in den nächsten Wochen weitergehen wird.
Ich bin ja immer noch auf der Suche nach dem richtigen Weg für mich, aber ich erkenne mittlerweile zumindest schneller, wo ich nicht hin will... das ist ja auch schon was.
Ich hoffe, die kleinen Geschichten haben euch gut gefallen und die Postkarten sind alle angekommen. Beides hat mir viel Spaß gemacht.
Jetzt freue ich mich darauf, ein paar Punkte meiner Liste abzuarbeiten und ein paar Männer quasi in die Freiheit zu entlassen. 


Samstag, 25. Juli 2015

Urlaubsgruß Nummer Fünf

Wahnsinn, wie die Zeit vergeht. Das ist mein letzter Minizuckergruß und somit ist mein Urlaub auch fast vorbei. 
Ich hoffe, die kleinen Augenblicke haben euch gefallen.



Musik dröhnt laut über den Strand. 
Ich nippe an meinem viel zu süße Cocktail, den der Barkeeper mir mit einem Zwinkern hingestellt hat. Die Stimmung ist ausgelassen. Eine typische Beachparty. Nur leider bin ich kein typischer Partygänger, aber alle meine Feunde sind hier. Allein im Hotelzimmer zu hocken, ist auch für mich nicht besonders angenehm. Unsicher schiebe ich mich durch die Leute. Der Bass wummert durch meinen Körper. Er scheint sogar im Sand zu vibrieren.
Eine Hand packt mich an der Schulter und zieht mich zurück. Ich pralle gegen eine Brust, atme tief den bekannten und wunderbaren Duft ein. Etwas von dem süßen Getränk rinnt mir über die Finger.
„Thomas“, flüstere ich benommen und sehe ihn an.
„Hab dich gesucht“, erwidert er, nimmt das Glas aus meiner Hand und stellt es auf einen Tisch in der Nähe. 
Ich weiß nicht, was ich sagen soll, aber er scheint keine Antwort zu erwarten. Stattdessen schiebt er mich an den Rand der Tanzfläche. Seine Hände landen auf meinem Hintern. Ich schlinge die Arme um seinen Hals. Wir bewegen uns zum Rhythmus der Musik, sehen uns an. 
Ich kann nicht glauben, dass er hier ist, hier bei mir. Er lächelt, zieht mich dichter an sich heran. Unsere Körper scheinen wie gemacht füreinander zu sein. 
Es dauert eine Weile, bis ich bemerke, dass wir uns von der Musik und dem Stimmengewirr wegbewegen. Plötzlich bleibt er stehen, atmet laut durch, schnappt meine Hand und rennt los. 
Ich stolpere hinterher. Wasser umspielt meine Füße. Wir lachen, fallen, rollen uns durch den Sand, bis er über mir liegt. Sein Blick nimmt mich gefangen. Ich halte die Luft an, als sein Kopf näher kommt. Zaghaft berühren seine Lippen meinen Mund. Seufzend fordere ich mehr, will ihn schmecken und fühlen. Seine Zunge bringt mich um den Verstand, Finger auf nackter Laut lassen mich stöhnen. Mein Herz spielt verrückt.
Zwischen all den wunderbaren Berührungen erinnere ich mich, dass der Name meines Cocktails Sex on the Beach war...


Donnerstag, 23. Juli 2015

Urlaubsgruß Nummer Vier


Ausrechnet Max!
Ich würde lieber allein im Zelt schlafen, als es mir mit diesem Idioten zu teilen.
Er scheint der gleichen Meinung zu sein. Wir haben unsere Isomatten so weit wie möglich an den entgegengesetzten Rand geschoben, liegen beide direkt an der Zeltwand. Das Zelt ist ist schon ein wenig älter, wenn es zu regnen beginnt...
Die ersten Tropfen dröhnen laut in meinen Ohren. Verdammt!
„Wir müssen in die Mitte rücken“, brumme ich und richte mich auf. Er sieht mich fragend an. „Es regnet rein, wenn wir den Stoff berühren.“
Ich rutsche und auch er kommt näher. Unsere Köpfe knallen schmerzhaft zusammen, dann liegt sein Mund auf meinem. Wir starren uns an, schrecken auseinander, kommen wieder näher. Ein zweiter Versuch. Sanft, ungläubig, sehnsüchtig. Erneut bringen wir Abstand zwischen uns, sehen uns atemlos an. Der Regen prasselt auf das Zelt. Mein Herz wummert ebenso laut in der Brust.
Max lächelt, schüttelt den Kopf, scheint nicht zu begreifen. Ich kann es selbst kaum glauben, aber meine Lippen prickeln und ich hätte gern mehr davon.
Er lässt sich nach hinten fallen und breitet die Arme aus.
„Komm her“, raunt er. Ich zögere nur einen Augenblick, dann liege ich neben ihm, spüre seine Wärme und lasse mich von seinen Lippen um den Verstand bringen.
„So hatte ich mir das nicht vorgestellt, aber ich danke dem Regen für seine Hilfe.“
„Wie wärs mit einem Regentanz“,flüsterte ich und lasse meine Finger über seine Brust nach unten gleiten.
„Oh ja, dann bleiben wir den Rest des Urlaubs hier im Zelt.“



Dienstag, 21. Juli 2015

Urlaubsgruß Nummer Drei


Nur noch ein Blick, ein letzter verzweifelter Kuss.
Die Tür fällt ins Schloss, hinterlässt ein lautes Dröhnen in meinem Kopf. Ich bin allein, fühle mich verloren ohne dich.
Ein Urlaubsflirt... mehr ist es nicht gewesen und doch fühlt es sich nach so viel mehr an.
Ich sinke auf die Knie, vergrabe das Gesicht in den Händen. Mein Herz zerbricht in tausend Scherben. Es tut so verdammt weh.
Ein lautes Hämmern an der Tür reißt mich aus meiner Starre. Energisch und unwirklich kommt es mir vor. Trotzdem schlägt mein Herz augenblicklich schneller, macht sich ein Funken Hoffnung in mir breit.
Ich versuche ihn abzuschütteln, als ich mit zittriger Hand die Türklinke hinunterdrücke. Meine Augen brennen, aber es kommen keine Tränen. Ich glaube, ich kann gar nicht heulen, aber ich weiß, was es heißt zu lieben. Und ich habe geliebt. Schnell, stürmisch, alles verzehrend, sanft, tief und mit jeder Zelle meines Körpers.
Das Klopfen an der Tür überträgt sich auf meinen Körper. Alles vibriert. Zögernd öffne ich, traue meinen Augen nicht. Wir sehen uns an, lächeln. Die Sehnsucht schwappt über.
„Hab was vergessen“, murmelt er und zieht mich in seine Arme. Unsere Münder prallen unkontrolliert aufeinander. Schmerzhaft stoßen Zähne zusammen. Wir lachen, stöhnen, winseln... „Was hast du vergessen?“, erkundige ich mich atemlos.
„Mein Herz.“


Sonntag, 19. Juli 2015

Urlaubsgruß Nummer Zwei


Das Lagerfeuer flackert, wirft seltsame Schatten in die Dunkelheit. Leise Musik und das Rauschen des Meeres bringen mich zum Träumen. Rotglühende Funken steigen in den nächtlichen Himmel. Eine Hand schiebt sich in meine, ganz sanft, beinahe fragend verschlingen sich unsere Finger.
Ein Blick, der einem Versprechen gleichkommt... Unausgesprochen und doch so wunderbar verheißungsvoll.
Eine Windböe peitscht die Flammen nach oben und sorgt für Gänsehaut.
Ich betrachte die Verbindung und spüre ein unbändiges Kribbeln. Mein Herz klopft aufgeregt, alle Sinne sind auf dich gerichtet.
„Hab hiervon geträumt.“ Ein raues Flüstern dicht an meinem Ohr. Deine Lippen berühren meine Haut. Ich halte ganz still, kann nicht glauben, was passiert und sehne mich gleichzeitig nach mehr. Sanfte Küsse auf der Wange, kaum wahrnehmbar und doch verbrennen sie mich. Unsere Blicke treffen sich, vertraut und gleichzeitig neu und wunderbar.
Es ist wie ein Traum, ein seltsamer Rausch... Die Umgebung verschwimmt, je mehr ich von dir spüre. Du wisperst mit den Flammen um die Wette. Das Rauschen in meinem Kopf steht den Wellen in nichts nach.
„Du und ich?“, frage ich leise. Ich traue meinen Worten nicht, fürchte mich vor der Antwort und kenne sie doch längst. Dein Lächeln raubt mir den Atem.
„Ja“, sagst du schlicht, legst einen Arm auf meine Schulter und ziehst mich näher heran.


Freitag, 17. Juli 2015

Ein Urlaubsgruß

In den nächsten 10 Tagen erwarten Euch hier fünf Minikurzgeschichten. Sie waren ursprünglich für eine Postkartenaktion gedacht, aber das hat nicht so funktioniert, wie ich es mir vorgestellt habe. Deshalb habe ich noch ein paar wenige Worte hinzugefügt und schicke euch virtuell kleine Urlaubsgrüße. 

Eine Luftmatratze weckt das Kind im Mann. Ein harter Kampf. Jeder gegen jeden. Nur der stärkste gewinnt. 
Ich gehöre eindeutig nicht dazu und beobachte meine Freunde lieber. Sie lachen, werfen sich wüste Beschimpfungen zu, lassen ihre Muskeln spielen. Das Wasser spritzt hoch. Die Sonne zaubert kleine Regenbogen in die Tropfen.
Plötzlich werde ich gepackt und unter Wasser gezogen. Lippen berühren meinen Mund. Finger bohren sich in meine Hüfte. Ich bekomme eine Gänsehaut. Sehnsucht macht sich in mir breit... 
Viel zu schnell vorbei. Prustend tauche ich wieder auf. Sein Gesicht direkt vor mir. Dunkle Augen und Wassertropfen in den langen Wimpern. Mein Herz hämmert wie wild in der Brust. Sein Lächeln bringt mich um den Verstand.
Noch mal?“
Ich nicke, halte automatisch die Luft an. Wir gleiten hinab. Das Blut rauscht in meinen Ohren. Zarte Salzwasserküsse, so unwirklich und doch so verdammt real.
Ich kralle mich an ihm fest, habe das Gefühl zu Schweben. Wir gleiten dahin, meine Beine verknoten sich mit seinen. Wir tauchen auf und wieder unter. 
Die Luftmatratze spielt keine Rolle mehr. Das Lachen scheint meilenweit weg zu sein. 
Ich spüre den Sand im Rücken und seinen schweren Körper auf mir. Die Wellen umspielen uns sanft.
Er lächelt mich an. Tropfen fallen aus seinen Haaren in mein Gesicht.
Meins“, flüstert er mit rauer Stimme.
Deins“, antworte ich.
Die Stärksten bekommen die Luftmatratze, ich bekomme seine Liebe.

 

Donnerstag, 9. Juli 2015

Wo ist der Faden, der mich fesselt?

Kaum habe ich ein neues Buch herausgebracht, überfällt mich eine Art Schockbegeisterung oder Enthusiasmusstarre oder effektive Selbstblockade. Diese Beobachtung ist nicht neu, aber sie überrascht mich immer wieder aufs Neue.
"Flammenerbe" zu schreiben, hat mich in jeder Hinsicht gefordert. Ich war ängstlich und unsicher, ob ich das Buch herausbringen soll und gleichzeitig voller Neugier und Enthusiasmus. Das Schreiben hat so viel Spaß gemacht und ging so verdammt schnell, dass ich es selbst kaum glauben konnte.
Der Erfolg macht mich sprachlos und dankbar.
Motiviert will ich mich sofort in das nächste Projekt stürzen. Immerhin war diese Geschichte nicht geplant und ich habe dafür andere Dinge vernachlässt, wie zum Beispiel meine kleine Serie, wo doch schon längst der zweite Teil hätte erscheinen sollen. Oder Daniels Geschichte, die ich schon so ewig vor mir herschiebe oder das neue Verlagsprojekt oder diese kleine Oliver- Idee oder die Geschichten für verschiedenen Anthologien, die ich doch eigentlich mal schnell nebenbei schreiben könnte. Dann ist da noch ein Versprechen einzulösen und bis Mitte August ist nicht mehr so viel Zeit... mein Kopf ist voll, aber die Seiten bleiben leer. Ich will alles, am liebsten auf einmal, gleichzeitig... und das am besten noch vor dem Urlaub. Ich fahre in einer Woche... mehr muss ich dazu wohl nicht sagen.
Es ist wie eine riesige Welle, die über mir zusammenschlägt und die dafür sorgt, dass ich nicht mehr als ein hilfloses Paddeln zustande bringe. Also lenke ich mich mit einer Postkartenaktion ab, schreibe einen Oneshot zum "Tag des Kusses" und versuche mich halbherzig an den verschiedenen Storys.
Ich weiß, was halbherzig bedeutet... und das frustriert mich, macht mich übellaunig und unzufrieden. Da bringen selbst Verkaufszahlen und tollen Rezensionen nichts. Doch, natürlich freue ich mich wie verrückt darüber.
Ich recherchiere und verliere mich in deprimierenden Videos. Ich versuche den Faden zu finden... der Faden, der mich an meine Jungs aus dem Flammenerbe gefesselt hat. Er muss doch auch für all die anderen Projekte vorhanden sein. Für mich gibt es nichts Schlimmeres, als Schreiben und Löschen. Ich weiß, dass bei vielen anderen Autoren es nur so funktioniert, manche auch keine Probleme damit haben, ganze Kapitel zu eleminieren oder die Arbeit eines ganzen Tages zu verwerfen. Je mehr ich am Text rumbastle, umso deutlicher merke ich, dass es nicht der richtige Zeitpunkt dafür ist.
Facebook bietet auch ganz wunderbare Ablenkung, auf Fanfiktion und Bookrix finde ich bestimmt auch was zu lesen und bleibe selbst an Geschichten hängen, die mir eigentlich gar nicht gefallen. Am Nachmittag fahre ich, wütend auf mich selbst, den Laptop herunter und weiß, dass das Spiel am nächsten Tag weitergeht.
Immer wieder überfällt mich das Gefühl, nicht genug zu geben. Ich sollte mehr schreiben, mehr veröffentlichen, mich besser in Szene setzen... nicht so viel Kaffee trinken... Während ich das hier schreibe, grinse ich und schüttle gleichzeitig den Kopf. Es ist bescheuert!
Ich habe doch in diesem Jahr echt schon viel geleistet. Und trotzdem sitzt mir ständig dieses Gefühl im Nacken, dass ich es noch viel schneller und besser kann. Ich habe doch die Geschichten im Kopf und begreife nicht, warum sie nicht heraus wollen. Dabei wollen sie, aber eben nicht alle auf einmal und nur mit dem Tempo, das angemessen ist und das sich nicht erzwingen lässt.
Weshalb sollte ich noch tausend Dinge vor dem Urlaub anfangen? Dann kann ich mich erst Recht nicht erholen.
Es ist mein Enthusiasmus, der mich mal wieder überrollt. Ich renne ihm verzweifelt hinterher und in meiner Brust wird es ganz eng. All die Geschichten, die geschrieben werden könnten. Ich bewundere und beneide die Autoren, die zehn Projekte gleichzeitig geöffnet haben und überall ein paar Sätze schreiben. Ich will das auch! Und gleichzeitig frage ich mich, wann ich mich endlich selbst erkenne. So bin ich doch gar nicht. Ich kann nur eins nach dem anderen. Der Faden reicht nur für ein Projekt und bisher hat er mich immer ganz spontan gefangen genommen.
Also sage ich ganz ehrlich: Ich weiß nicht, was als nächstes kommt, aber ich freue mich schon jetzt darauf.
Bis es soweit ist, träume ich mich durch verschiedene Geschichten und werde die Auszeit mit meiner Familie genießen.

Donnerstag, 2. Juli 2015

Auslosung Flammenerbe

Vielen Dank für eure schönen Kommentare und den kleinen Einblick in euren Juni.
Ich weiß nicht, ob es an meiner allgemeinen Neugier oder an dem, einem Autor nachgesagten Interesse an zwischenmenschlichen Geschehnissen liegt, ich habe jeden einzelnen Post genossen und hätte am liebsten noch viel mehr gelesen...
Ich finde es ganz schön, hin und wieder für einen Moment innezuhalten und vergangene Tage oder Wochen Revue passieren zu lassen. Oftmals lässt man sich selbst recht schnell von negativen Stimmungen anstecken und sieht plötzlich auch alles nur noch grau in grau. Da ist es ganz gut, wenn man sich positive Erlebnisse ins Gedächtnis ruft. Meist stelle ich dabei fest, dass es für mich gar nicht so schlecht läuft. Klar gibt es immer jemanden, bei dem alles irgendwie perfekt scheint, aber die Kirschen in Nachbars Garten sind ja auch immer süßer und verlockender, als sie in Wahrheit. Es ist wichtig, sich auf sich selbst zu besinnen, den eigenen Weg bewusst zu gehen und auch vor Stolpersteinen nicht zu erschrecken.
Alle die mir geschrieben haben, hatten jedenfalls einen überwiegend schönen Juni, so wie ich auch. Ich hoffe, dass sich das für den "Rest" des Jahres in irgendeiner Weise fortsetzt. Natürlich kann es nicht immer Sonnenschein geben, aber wenigstens ein kleiner Regenbogen am Horizont sollte doch drin sein.
Dann gebe ich jetzt mal den Gewinner bekannt. Ich habe nach der alten, aber für mich bewährten Methode gestern Abend ausgelost. Alle Namen, auch die aus den persönlichen Emails kommen auf einen Zettel, dann rufe ich laut den Namen meines Sohnes, der stets Kopfhörer trägt und nur schwer ansprechbar ist. Ich brülle also sehr laut... Ich erbitte mir eine Zahl von ihm und zähle dann einfach frei drauflos.
(Einen Kommentar habe ich nicht gewertet, weil da kein Name dabei war.)

Gewinner des signierten Buches, samt A4 Poster und Karte ist:

Julia Sch. 

Herzlichen Glückwunsch!
bitte schick mir deine Adresse per mail an kath74@gmx.de

Ich bin mir noch ein wenig unsicher, ob ich es sofort losschicke oder noch bis nächste Woche warte, in der Hoffnung, dass die Post dann nicht mehr streikt.