Freitag, 15. August 2014

Guter Junge

Eine spontane kleine Geschichte, vermutlich nichts für fanfiktion.de aber ich würde sie trotzdem gern mit euch teilen.
Damit verabschiede ich mich auch erst einmal in den Urlaub. Am Samstag könnt ihr mich beim CSD in Magdeburg treffen. Chris P.Rolls und ich haben dort zusammen einen Stand am "Alten Markt" Ich bin schon ganz gespannt, denn das ist mein erster CSD überhaupt.
Danach lasse ich es mir ein paar Tage an der Ostsee gut gehen und werde ein wenig die Seele baumeln lassen. Nach all dem, was in den letzten Wochen passiert ist, habe ich das irgendwie dringend nötig.
Und dann geht es weiter und ich hoffe, ich kann noch ein paar Projekte bis zum Jahresende realisieren. Nun wünsche ich Euch aber erst mal viel Spaß mit dieser kleinen Geschichte-
Achtung P 18 slash!




Guter Junge

„Hallo Chris, setz dich kurz!“ Peter deutet auf den Stuhl vor seinem Schreibtisch. Ich setze mich lässig darauf, fahre mir durch die kurzen Haare und sehe ihn abwartend an.

„Erst mal: Glückwunsch zum Geburtstag!“, sagt er, ohne von seinem Laptop aufzusehen.

„Danke“, erwidere ich emotionslos und verschränke die Arme vor der Brust.

„Also gut“, beginnt er und schiebt den Laptop ein Stück zur Seite. „Du weißt ja, worum es geht.“

Er reibt sich die Hände und grinst mich breit an. „Wir haben eine Geburtstagsüberraschung für dich und ich wette, sie wird dich von den Socken hauen.“

„Sie?“, frage ich grinsend. Peter glotzt mich irritiert an, dann schüttelt er den Kopf und scheint in Gedanken seine Worte noch einmal durchzugehen. Ich fange an zu lachen, als er schließlich „Idiot“ brummt.

„Es ist natürlich ein er und ich erwarte von dir eine perfekte Leistung.“

„Das kriegst du doch immer“, brumme ich und erhebe mich.

„Warte noch. Ich will noch mal kurz das Drehbuch mit dir durchsprechen. Auch wenn es deine Geburtstagsüberraschung ist, erwarte ich doch, dass du dich an den Plan hältst.“

„Peter“, sage ich und seufze theatralisch. „Habe ich dir in dieser Hinsicht schon jemals Probleme gemacht? Das ist nicht mein erster Dreh, also was soll der Aufstand?“

„Wer macht denn einen Aufstand? Ich will nur sicher gehen, dass alles klappt. Es ist schon ein wenig heikel...“


Knurrend lasse ich mich nach hinten fallen und sehe ihn abwartend an.

„Diesmal wird ununterbrochen gedreht. Kein Cut, keine Pause … nur du und dein Geschenk.“ Er fährt sich durch die langen blonden Haare. Der Ring am Mittelfinger ist viel zu dick und protzig, aber es passt zu Peter und zu der Rolle, die er glaubt, spielen zu müssen. Dabei kennen wir uns schon zu lange, als dass ich auf sein Theater hereinfallen würde. Ich weiß auch, was er als nächstes sagen wird.

„Es geht um viel Geld“, brummt er und mein Grinsen wird noch eine Spur breiter.

„Geht es darum nicht immer?“

„Du hast ja recht und trotzdem … dieses Video muss ein Knaller werden. Es ist ein Tribut an deine Fans und wir drehen ohne Netz und doppelten Boden. Ich will also, dass wir die Szene noch einmal genau durchgehen.“

„Okay“, erwidere ich und hoffe, er bemerkt den genervten Tonfall in meiner Stimme. Anscheinend tut er es nicht, denn Peter zieht das Notebook wieder heran, tippt wild auf der Tastatur herum und sieht mich dann an.

„Also, wir wollen sehen, dass du dich über dein Geschenk freust. Es ist ein süßer kleiner Twink, so wie du ihn magst. Die Sache hat nur einen Haken: Er ist wirklich neu … sein erster Fick vor laufender Kamera. Ich kann nur hoffen, dass er es hinbekommt.“

„Das wird er schon, schließlich dreht er mit mir“, sage ich überheblich. Peter schüttelt den Kopf und wirft mir einen grimmigen Blick zu.

„Ich gehe davon aus, dass du eventuelle Schwachstellen kaschieren wirst. Es interessiert schließlich keinen, ob der Kleine kommt, aber wenn er die ganze Zeit mit einem schlappen Schwanz zu sehen ist, wirkt das auch nicht besonders … hübsch. Ich wollte ja, dass er Jocks anzieht, aber ich weiß, dass du nicht besonders darauf stehst.“

„Wir werden das schon hinbekommen“, murmle ich.

„Woher willst du das wissen?“ Peter sieht mich erstaunt an und ich zucke lässig mit den Schultern. „Bisher gab es doch auch nie Probleme.“

„Bisher“, brummt er und betont jeden Buchstaben. „Bisher hatten wir auch ein paar Anblaser.“

„War‘s das?“, erkundige ich mich, ohne auf seine Bemerkung einzugehen. Eine kribblige Vorfreude macht sich in mir breit. Ich richte meine enge Jeans und will mich gerade erheben, als Peter erneut zu reden beginnt.

„Der Kleine ist an den Händen und Füßen mit Tape gefesselt. Ich will, dass du ihm nach einer Weile auch den Mund zuklebst. Das Tape liegt neben der Liege. Am Ende kannst du es ja von mir aus abziehen, aber erst, nachdem du abgespritzt hast. Also schön das Tape treffen.“

„Gut, noch was?“ Langsam verliere ich die Geduld, denn das Gespräch führen wir in dieser Woche nicht zum ersten Mal. Meine Geburtstagsüberraschung stellt sich mittlerweile als immer weniger überraschend heraus. Eigentlich frage ich mich sogar, wieso ich mich auf diese Art des Drehs eingelassen habe. Noch dazu mit einem blutigen Anfänger!

„Ich will heiße Küsse und echte Freude.“

„Hm.“ Ich erhebe mich und gehe zur Tür.

„Echte Freude, hast du verstanden, Chris? Es ist dein Geburtstag und da draußen wollen eine Menge Kerle mit dir feiern, also lass es ordentlich krachen!“

„Kann ich dann jetzt?“, erkundige ich mich genervt und habe die Hand bereits auf der Türklinke.

„Warte, ich komme mit rüber. Wir haben das Set ein wenig umgebaut. Brauchst du Toni?“

„Nein. Ich dachte, du willst echte Freude sehen.“

Peter klopft mir auf die Schulter. „Klar, aber wenn du ein wenig Starthilfe brauchst, dann musst du es jetzt sagen. Wie gesagt, dieser Dreh...“

„Ich weiß, Peter, und ich kriege das mit Sicherheit hin. Also mach dir keine Gedanken und nerv mich vor allem nicht länger.“

„Happy Birthday“, sagt er noch mal und schubst mich durch den Vorhang, hinter dem das Set aufgebaut ist. Diesmal hat es Peter tatsächlich minimalistisch gehalten. Eine Liege und darauf ein Kerl, der bereits auf den ersten Blick zum Anbeißen ist. Ich atme tief durch, drehe mich noch einmal um und nicke Peter, der mit verschränkten Armen am Vorhang steht, zu.

„Na dann!“, ruft er laut und deutet mit dem Daumen nach oben. Ich höre das leise Summen der Scheinwerfer und weiß, dass ab jetzt mindestens fünf Kameras auf uns gerichtet sind.

Für einen Moment schließe ich die Augen und konzentriere mich. Ich lasse mich auf die Szene ein und blende alles andere aus. Es ist mein Job und ich bin gut in dem, was ich tue, also sollte ich mein Geschenk genießen.


Ich richte mich auf, strecke die Brust raus und betrachte lässig den jungen Mann, der auf der Liege sitzt. Das silberglänzende Tape an seinen Fußgelenken macht mich an. Die Hände sind hinter dem Rücken verbunden. Auf seiner Brust prangt eine große rote Schleife. Er lächelt mich von unten an und pustet eine Haarsträhne aus dem Gesicht..

„Wow“, murmle ich und gehe näher. Das Spiel kann beginnen!

„Happy Birthday“, flüstert mir der Kleine zu. Seine großen dunklen Augen mustern mich neugierig und seine Wangen verfärben sich rötlich.

„Danke“, antworte ich und grinse ihn lüstern an. Meine Hand streichelt über seine Brust und wackelt an der Schleife. „Schick!“ Ich zwinkere ihm zu und er beißt sich verlegen auf die Unterlippe. Mein Schwanz beginnt sich bei dem Anblick zu regen. Ich greife in seine dunkelblonden Haare und biege den Kopf ein Stück nach hinten.


„Alles klar?“, erkundige ich mich und versinke in den ausgesprochen schönen Augen.

„Ja“, raunt er und hält meinem Blick stand. Er leckt sich über die Lippen. Die kleine pinkfarbene Zunge bringt mich um den Verstand. Ich kann es nicht länger aushalten, muss von diesem Mund kosten. Gierig nehme ich ihn in Besitz. Der Kleine seufzt leise. Ich will mehr von diesem Geräusch und bedauere schon jetzt, dass ich ihm gleich den Mund zukleben muss. Vorher werde ich allerdings noch ein wenig austesten, was diese Lippen noch so können. Ich lasse meine Zunge tief in seinen Mund gleiten und streichele mit der anderen Hand über seinen Körper. Mit einem Ruck reiße ich die Schleife von seiner Brust. Er zuckt zusammen, unterbricht den Kuss aber nicht. Seine Nippel richten sich unter meinen Fingern auf und erneut höre ich dieses süße Stöhnen. Grinsend löse ich den Kuss und betrachte das hübsche Gesicht eine Weile.

„Du bist echt süß“, raune ich ihm zu. „So wie eine Geburtstagstorte sein sollte. Fehlt nur noch die Sahne...“

„Ich kann es gar nicht erwarten, deine Sahne zu bekommen“, nuschelt er und seine Wangen verfärben sich noch eine Spur deutlicher.

„Alles zu seiner Zeit, mein Süßer“, erwidere ich und öffne meine Hose. Ich hole meinen Schwanz heraus und fahre einige Male auf und ab. Allein der Anblick der dunkelrot geschwollenen Lippen lässt mich leise aufstöhnen. Ich dränge ihn gegen meinen Bauch und er nutzt die Gelegenheit, um an meinen Nippeln zu saugen. Küssend rutscht er tiefer, bis sein Mund meine Spitze berührt.

„Jeah“, brumme ich und packe erneut seine Haare. Sie sind weich und haben die richtige Länge um hineinzugreifen.

„Nimm ihn“, fordere ich ihn auf und stoße mein Becken nach vorn. Er leckt mit der Zunge über meine Länge und lässt mich dann tief in seinen Mund gleiten. Ich schließe genüsslich die Augen, habe Mühe nicht zuzustoßen. Er saugt und leckt an meinem Schwanz, dass ich am liebsten schon davon kommen möchte. Mein Herz beginnt, hart in meiner Brust zu schlagen. Ich kann mich kaum noch auf den Dreh konzentrieren, möchte diesen Kerl einfach für mich allein haben.


Immer wieder entlässt er mich aus der warmen und feuchten Höhle, küsst meine Scham und versucht, auch meine Eier zu erreichen. Leider kommt er nicht besonders gut aus dieser Position heran. Beinahe bedauere ich es, dass seine Hände verbunden sind. Wie gern würde ich sie auf meiner Haut spüren.

Ich bringe ihn dazu, sich auf den Rücken zu legen. Vermutlich ist es nicht besonders bequem für ihn, aber dafür kann ich mir seinen Körper nun genau ansehen und ihn erkunden. Vorher ziehe ich meine Jeans aus. Jetzt sind wir beide nackt und eine prickelnde Erregung überfällt mich.

Langsam streiche ich seine Beine entlang, spüre die kräftigen Muskeln der Oberschenkel. Er ist eher drahtig und schmal, genau so, wie ich es gern mag. Ich liebe den Kontrast, Kerle, bei denen ich das Gefühl habe, ich könnte sie beschützen … vor der Welt und vor allem vor mir.


Er beginnt zu zittern, als ich federleicht über seine linke Leiste fahre. Gänsehaut überzieht seinen Körper. Fasziniert verharre ich einen Augenblick. Die Haut ist so hell, dass sie fast durchsichtig erscheint. Er ist glatt rasiert und wirkt dadurch wirklich jungenhaft. Trotzdem kann ich seine Männlichkeit spüren und das ist es, was mich unglaublich anmacht. Ich nehme seinen Schwanz in die Hand, spüre die samtene Haut und beginne, ihn langsam zu reiben. Ich weiß, dass Peter nicht daran interessiert ist, ob er kommt, aber ich will es. Ich will sehen, wie er kommt, will, dass sein Saft über meine Hände rinnt. Es ist schließlich mein Geschenk und ich darf damit machen, was ich will.


Er windet sich unter mir, stößt sein Becken nach oben und stöhnt leise. Ich beuge mich über ihn, lecke die ersten Lusttropfen von der Spitze genieße den salzigen Geschmack. Allmählich lasse ich seinen Schwanz in meinem Mund verschwinden. Er hat eine angenehme Größe und einen absolut geilen Geschmack. Ich kratze mit den Zähnen über die empfindliche Haut und spüre mit der Zunge die markante Ader nach. Unruhig zappelt der Kleine unter mir. Ich streichle beruhigend seinen Bauch, stupse in den Bauchnabel und kann gar nicht aufhören, ihn zu blasen. Es fällt mir schwer, in meiner Rolle zu bleiben. Am liebsten würde ich mir den süßen Twink über die Schulter werfen und ihn mit nach Hause nehmen. Stattdessen erinnere ich mich daran, dass das hier nur ein Job ist, und lasse von seinem Schwanz ab. Ich gehe an das Kopfende der Liege, packe seine Schultern und ziehe ihn so weit hoch, dass sein Kopf über dem Rand hängt. Seufzend streichle ich die zarte Haut am Hals und stehle mir noch einen Kuss, bevor ich mich über ihm platziere und meinen Schwanz zwischen seine Lippen dränge. Deep Throat verlangt das Drehbuch … und ich kann mich kaum auf den Beinen halten, so sehr fasziniert mich sein Anblick. Das Gefühl ist einfach unbeschreiblich, obwohl ich meinen Schwanz schon in unzähligen Mündern versenkt habe, ist das hier deutlich besser, als alles je zuvor. Ich spüre seine enge Kehle, höre ihn leise röcheln und stoße vorsichtig zu. Er nimmt meine Länge erstaunlich gut auf, dafür dass Peter behauptet hat, er wäre ein Anfänger. Ich gönne ihm immer wieder eine Pause zum Luftholen und genieße seinen heißen Anblick. Speichel rinnt ihm über die Wange und an seinen Augen glitzern ein paar Tränen. Ich beuge mich vor und fange sie mit dem Mund ein.


„Du bist unglaublich schön“, flüstere ich ihm zu. „So heiß und sexy. Du glaubst gar nicht, wie sehr ich das hier genieße.“

Er lächelt schüchtern. Ich kann nicht widerstehen und küsse ihn erneut. Sanft spielt meine Zunge mit seiner und es fällt mir zunehmend schwerer, mich auf den Dreh zu konzentrieren. Ich will seinen Mund nicht zukleben, will diese Lippen weiterhin genießen und weiß doch, dass ich es gleich machen werde. So läuft das Geschäft, nur so funktioniert der Job. Wir wissen beide, worauf es ankommt, auch wenn es sich gerade ganz besonders anfühlt. Es ist irrational und deshalb sollte ich wirklich aufhören, darüber nachzudenken. Ich löse mich von seinem Mund und lasse stattdessen meinen Schwanz noch einmal über die wunderbar roten Lippen gleiten. Seine Zunge leckt über meine Eichel, stupst in den kleinen Spalt und bringt mich dazu, unkontrolliert aufzustöhnen. Ich schiebe mich noch ein letztes Mal tief in ihn hinein und er schluckt meinen Schwanz, während ich mit der Hand vorsichtig seinen Hals berühre.

Es nützt nichts, ich schnappe mir die Rolle mit dem Tape und reiße ein Stück ab. Der Kleine sieht mich mit seinen großen und dunklen Augen an und nickt dann bestätigend mit dem Kopf. Trotzdem kann ich eine Spur Verunsicherung in seinem Gesicht sehen. Ich streichele seine Wange und beuge mich noch einmal über ihn.


„Verrate mir deinen Namen“, flüstere ich und hauche einen Kuss auf seine Nase.

„Finn“, krächzt er und das ist das letzte, was er sagen kann. Ich weiß, wenn ich noch länger warte, mache ich es möglicherweise doch nicht.

„Also dann, süßer Finn...“, sage ich und klebe das Tape über seinen Mund.

Erneut verharre ich, um den Anblick zu genießen. Mein Geschenk gefällt mir von Minute zu Minute besser, auch wenn ich es am Anfang für keine gute Idee gehalten habe. Ich arbeite nicht gern mit Anfängern, eigentlich gibt es nur drei oder vier Kerle, mit denen es mir Spaß macht. Wir sind eine eingeschworene Gemeinschaft. Deshalb war ich nicht begeistert, als Peter die Idee mit dem Neuling hatte. Nun kann ich allerdings nicht leugnen, dass ihn heiß finde. Ich fahre mit den Fingern sanft über seinen Körper, spiele mit den Brustwarzen, die sich so dunkel von der hellen Haut abheben. Sein Schwanz zuckt erwartungsvoll, aber ich beachte ihn nicht, kitzle stattdessen seine Leiste und spiele an den runden, prallen Eiern.


Es wird Zeit, dass ich mich seiner Rückseite zuwende.

„Umdrehen“, sage ich ungeduldig. Er versucht, sich auf den Bauch zu legen. Es ist nicht so einfach ohne Arme, deshalb helfe ich ihm ein bisschen. Ich will ja nicht, dass er von der Liege fällt.

Sein Hintern ist der Wahnsinn. Ich kann nicht widerstehen, haue kurz zu und sofort erscheint ein rosafarbener Schimmer auf der linken Backe. Entschuldigend reibe ich darüber und schlage noch einmal spielerisch zu. Er zuckt zusammen, aber ich streichle beruhigend seinen Rücken, zeichne die Linie der Wirbelsäule bis zu seinem Hals nach, wieder zurück und durch den verführerischen Spalt, der leider dank der fest verschnürten Beine nur unzureichend Zugang gewährt.

„Auf die Knie“, lautet mein nächster Befehl. Finn rutscht ungeschickt und streckt seinen Hintern in die Luft. Der Anblick verschlägt mir den Atem. Ich glaube, ab jetzt ist mir das Drehbuch egal. Ich will diesen Kerl, will mich in ihm versenken, will seine Hitze fühlen und … Ich klettere hinter ihn auf die Liege und genieße den heißen Ausblick. Sein Loch ist rosa und lädt geradezu dazu ein, die kleinen Hautfalten mit der Zunge zu erkunden. Ich beuge mich vor, lecke einmal durch den Spalt und beiße verspielt in seine Backe. Ich höre ihn leise und dumpf stöhnen und ärgere mich über das Tape auf seinem Mund.


Meine Zunge stupst gegen den festen Muskel. Ich ziehe die Backen auseinander, puste über die empfindliche Haut und lecke so lange, bis der Muskelring weich wird und ich ein Stück eindringen kann. Finns Oberschenkel zittern unkontrolliert.

Mein Schwanz kann es gar nicht erwarten. Ich reibe mich selbst, um ein wenig Druck abzubauen, während ich gierig mehr und mehr Finns Hintern mit der Zunge erobere. Wie kommt es nur, dass dieser kleine Kerl mir dermaßen die Sinne verwirren kann. Alles an ihm ist süß und lecker und unwiderstehlich. Ich schiebe einen Finger in ihn. Heiß umfängt mich der enge Kanal und Finn bäumt sich für einen Moment auf. Er ballt seine Hände zu Fäusten.

„Warte nur, bis du meinen Schwanz bekommst“, knurre ich erregt und nehme einen zweiten Finger dazu, umspiele beide immer wieder mit meiner Zunge, bis ich es nicht mehr aushalte und von der Liege springe, um ein Kondom zu holen. Ich weiß, dass diese Szene nachher rausgeschnitten wird, deshalb gönne ich mir Finns Anblick einen Moment. Ich öffne die verkrampften Fäuste und streichle die Handflächen, die ganz feucht sind. Er entspannt sich allmählich, aber als er seinen Kopf zu mir dreht, sehe ich Angst darin.


Ich hocke mich hin, sodass wir uns ansehen können.

„Hast du dir zu viel zugemutet?“, frage ich leise und streife eine Locke aus seinem Gesicht. Ich sehe, wie er schluckt, dann schüttelt er den Kopf.

„Wir können das hier abbrechen. Du bist nicht der erste, der …“

Panisch sieht er mich an, wackelt energischer mit dem Kopf, was mich zum Lächeln bringt. Verdammt, er ist so hübsch. Ich überwinde den kleinen Abstand zwischen uns, küsse seine Nase, schmuse über die Wange, bis zum Ohr.

„Du bist so ein guter Junge“, flüstere ich anzüglich. Als ich ihm nun in die Augen sehe, ist es, als würde er tief in mich hineinschauen können. Mein Herz schlägt schneller und ein Schauer rinnt mir über den Rücken. Ich fühle, dass er mir vertraut, auch wenn er es nicht sagen kann.

„Bereit?“, frage ich mit rauer Stimme und wünsche mir für eine Sekunde, dass er verneint und wir den Dreh an dieser Stelle abbrechen müssen. Finn lächelt jedoch. Ich kann es trotz des Klebebands erkennen. Er lächelt und wackelt mit seinem Hintern.

„Du weißt, was jetzt kommt ...“ Ich reiße demonstrativ die Hülle des Gummis auf, schiebe meinen Schwanz direkt vor sein Gesicht, fahre damit über das Tape, seine Nase, die Stirn und dann rolle ich das Kondom über meine Härte und begebe mich zurück nach hinten.


Noch ein bisschen Rimming, viel Spucke und dann setze ich die Spitze an sein Loch, schiebe mich langsam in ihn. Das Drehbuch schreibt einen harten und unnachgiebigen Fick vor, aber ich gebe ihm ein bisschen Zeit, sich an mich zu gewöhnen. Er ist verdammt eng und ich frage mich, was Peter dazu bewogen hat, Finn zu engagieren.

Beruhigend massiere ich seine Pobacken und spüre, wie er sich allmählich entspannt. Das ist in gewisser Weise mein Startzeichen. Jetzt gibt es für ihn kein Zurück mehr. Einige Male stoße ich sanft und langsam zu, dann erhöhe ich das Tempo. Hart und unnachgiebig treibe ich meinen Schwanz in die süße Enge. Ich lege den Kopf in den Nacken, genieße das unbeschreibliche Gefühl, das Finn in mir auslöst. Ich weiß, dass das hier etwas Besonderes ist. Auch wenn meine Fantasie in eine ganz andere Richtung geht, richte ich mich auf, stelle mich über ihn … noch ein bisschen härter … ich hämmere tief in ihn und trotzdem setze ich nicht so viel Kraft ein, wie ich es üblicherweise bei anderen Drehpartnern mache. Ich habe tatsächlich Sorge, dass ich ihn verletzen könnte. Ich will ihn anfassen, streicheln, küssen und nicht … Ich schüttle den Gedanken ab und konzentriere mich auf die Arbeit.


Das Drehbuch fordert noch einen Stellungswechsel, also ziehe ich meinen Schwanz aus Finn und steige von ihm herunter. Bevor ich ihm helfe sich umzudrehen, küsse ich seine Backen und streichle kräftig über seinen Rücken.

Vermutlich wird es jetzt wirklich unbequem für ihn, denn er liegt auf seinen Armen, während ich die Beine weit an den Körper biege und mit einem Stoß seinen Hintern erobere. Immerhin können wir uns nun ansehen. Es ist, als würden seine Augen mit mir reden. Er sieht mich so intensiv an und das Vertrauen, was er mir entgegen bringt, verunsichert mich regelrecht. Das ist eindeutig kein Job für ihn, hier vertraut jeder nur sich selbst und niemals … niemals sehen wir uns so an. Ich schließe die Augen, kann seinen Blick nicht länger ertragen. Wir ficken … hart und emotionslos. Ich bin Top und verliere deshalb auch niemals die Kontrolle.


Doch, ich verliere sie... ich kann mich kaum noch zurückhalten und ich bin nicht emotionslos … sondern mein Herz sprudelt nahezu über. Er ist so wunderschön und ich will kommen, will in ihm kommen, aber Peter würde vermutlich ausflippen und dann müssten wir dieses ekelhafte Ersatzzeug nehmen und … allein die Vorstellung sorgt dafür, dass der Druck nachlässt.

Ich beuge mich über ihn und bewundere wie beweglich er ist. Irgendwie schaffe ich es, seine Nase zu küssen, allerdings schiebe ich ihn dabei über die Liege. Was würde ich nicht alles für ein weiches Bett geben!


Es ist soweit. Ich ziehe mich zurück und helfe ihm, sich aufzurichten. Ich reiße das Gummi von meinem Schwanz und beginne mich zu wichsen. Eine Hand vergrabe ich in seinen Haaren, halte seinen Kopf in Stellung. Ich spüre, wie sich der Orgasmus aufbaut, wie das Prickeln meine Wirbelsäule entlang kriecht. Nur noch ein bisschen … ich reiße Finns Kopf nach hinten und unsere Blicke treffen sich. Ich komme, treffe seinen Hals. Er scheint sich an die Vorgaben zu erinnern, beugt sein Gesicht so, dass der nächste Schwall das Tape trifft, ein bisschen rinnt ihm über die Wange, tropft am Kinn hinunter.

„Verdammt“, murmle ich, denn meine Beine fühlen sich an, als wären sie aus Gummi und knicken jeden Moment weg. Einen Moment genieße ich das ungeheure Gefühl, dann reiße ich Finn das Tape vom Gesicht und erobere gierig seinen Mund. Meine Hand greift seinen Schwanz und ich reibe ihn unnachgiebig.


„Komm … Komm für mich“, murmle ich gegen die Lippen, die ein bisschen nach Klebstoff schmecken.

„Chris“, raunt er erregt und verkrampft sich. Sein Saft schießt heraus. Fasziniert beobachte ich ihn, kann nicht genug von seinem Anblick bekommen. Noch einmal küsse ich ihn, dann gehe ich einen Schritt zurück.

„Danke für das Geschenk“, sage ich laut, hebe meine Jeans auf und verschwinde hinter dem Vorhang.

„Gut gemacht!“ Peter klopft mir auf die Schulter. „Das sah aus, als hättet ihr eine Menge Spaß gehabt. Der Kleine hat großartig zu dir gepasst. Ich sollte ihn wohl öfter engagieren.“ Peter redet und redet und geht mir gehörig auf die Nerven.

„Ich bezweifle, dass du ihn noch mal kriegst“, brumme ich und gehe in den Umkleideraum.

„Klar, bei dem, was er hier verdient, kann er doch gar nicht nein sagen. Wir brauchen neue Gesichter und dieses Gesicht … wird bestimmt eine wahre Goldgrube. Diese großen runden Augen, dieser schmale Körper... Halb Kind, halb Mann … und du als Kontrast dazu … Ihr werdet das neue Traumpaar.“ Peter klatscht in die Hände und ich lache grimmig auf.

„Vergiss es einfach und such dir eine andere Goldgrube.“

„Wieso?“, fragt er und mustert mich kritisch. „War er etwa nicht gut? Klar, er brauch noch ein paar Anweisungen, aber du bist doch ein erfahrender Darsteller.“

„Ich sagte: Vergiss es!“ Es fällt mir schwer, ruhig zu bleiben, und Peter bemerkt es und weicht einige Schritte zurück.

„Dusch dich erst mal und komm runter.“


Er verschwindet und ich lasse mich seufzend auf einen der drei Sessel fallen. Der Dreh lief doch gut. Alles war so, wie es sein sollte. Das perfekte Geschenk … und nun ist es an mir. Ich muss meinen Teil der Vereinbarung erfüllen. Ich … Freudige Erregung macht sich plötzlich in mir breit. Ich springe unter die Dusche und habe es unheimlich eilig. Abtrocknen, anziehen, Klamotten einsammeln. Als ich den Raum verlasse, drehe ich mich noch einmal um. Zeit für einen Abschied... Ein bisschen Wehmut schleicht sich in mein Herz, aber dafür ist kaum Platz, denn etwas anderes hat sich schon vor einiger Zeit darin breit gemacht … Etwas? Nein jemand und ich kann es kaum erwarten …

Zuerst gehe ich noch einmal in Peters Büro. Ich hole den Brief aus der Tasche und lege ihn auf den Schreibtisch.

„Was ist das?“, erkundigt er sich misstrauisch.

„Meine Kündigung“, erwidere ich und die Worte fallen mir viel leichter, als ich gedacht habe.

„Kündigung? Du kannst nicht einfach kündigen. Wir haben Verträge … Du … und der Kleine … ehrlich, ich kriege das für dich hin.“, faselt er und reißt den Umschlag auf.

„Die Verträge sind mit diesem Dreh erfüllt und ich bin nicht mehr interessiert.“

„Aber du …Chris, du bist ein Star. Wieso willst du dir deine Karriere kaputt machen?“

„Ich bin 35. Wie lange kann ich in dieser Branche noch ein Star sein? Ich werde ganz bestimmt nicht in einem schummrigen Keller mit Crisco bis zum Ellenbogen enden.“

„Das … das wird dir bestimmt nicht passieren, dafür sorge ich. Echt, Chris, du wirst es bereuen.“

„Nein, Peter... Ich würde es bereuen, hier zu bleiben.“

„Hast du etwa ein besseres Angebot?“, fragt er und Wut schwingt in seiner Stimme.

„Ja“, antworte ich und wohliges Gefühl überschwemmt meinen Körper. „Ein sehr viel besseres Angebot!“


Ich gehe ohne ein weiteres Wort nach draußen, höre Peter noch eine Weile meckern. Er verspricht mir das Blaue vom Himmel, aber ich weiß, wo ich hingehöre … und dieses Filmstudio gehört definitiv der Vergangenheit an.

Ich öffne die schwere Tür. Ein kalter Wind bläst mir ins Gesicht. Ich genieße die frische Luft und und schließe für einen Moment die Augen.

„Wo bleibst du denn?“, ruft eine vertraute Stimme und noch ehe ich reagieren kann, werde ich regelrecht angesprungen. Arme schließen sich fest um meinen Hals und Beine schlingen sich um meine Hüfte. Nur mit Mühe kann ich das Gleichgewicht halten und schaue in die bezauberndsten Augen auf dieser Welt.

„Hast du es gemacht?“, fragt er und sieht mich neugierig an.

„Ja.“

„Und?“

„Was und? Peter knurrt, aber mehr kann er nicht machen. Er hatte ein paar vielversprechende Angebote, die sich alle um einen süßen Kerl drehten.“

„Wirklich? Aber … du … ich meine ...“, stottert er nervös und er klammert sich noch ein wenig mehr an mich.

„Es ist genau so gelaufen, wie wir es wollten, Finn...“ Zu mehr komme ich nicht, denn seine Lippen pressen sich auf meinen Mund. Seufzend erwidere ich den Kuss. Er verspricht so viel mehr, als ich jemals zu träumen gewagt habe. Finn ist der Mann, nach dem ich mein ganzes Leben gesucht habe, und ich gebe ihn nicht wieder her. Er ist so perfekt, dass es mir Angst macht.

„Ich liebe dich“, flüstere ich gegen seinen Mund.

„Und ich dich! Kannst du zu Hause auch noch mal sagen, dass ich ein guter Junge bin?“ Finn kichert und ich beiße ihm sanft in die Lippe. „Das hat mich total angemacht!“

„Du bist ein guter Junge“, raune ich mit tiefer Stimme. „und jetzt lass uns nach Hause gehen, damit du es mir auch beweisen kannst!“

  
Ende











Kommentare:

  1. Lächel...
    heiß...und nettes Ende!
    Super Idee! Ausstieg geschafft, bevor er ausgemustert wurde. Da kann man nur gratulieren.

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  2. hey, das ist ne tolle geschichte auf wenn es auf ff.de ein pwp wäre. das ende gefällt mir besonders gut. im wahrsten sinne des wortes auf dem höhepunkt abgetretten :)

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  3. Hallo Karo,
    diese Geschichte war wunderschön!!! Ich hätte die Beiden gerne noch ein Weilchen begleitet!!! Danke, das ich sie lesen durfte!
    Alles Liebe
    Christina

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