Sonntag, 10. November 2013

Mein neues Baby ...




Ich hatte es ja auf Facebook versprochen. Am Wochenende gibt es die ersten Informationen zu meinem neuen Baby.
Ich bin ziemlich aufgeregt, denn diese Geschichte liegt mir sehr am Herzen. Außerdem hat mich schon lange kein Projekt mehr so gefesselt und zum Schreiben motiviert, wie dieses. Ich habe es tatsächlich geschafft, in einer Woche mehr als 20.000 Wörter zu schreiben.
Diese Entwicklung lässt mich hoffen, dass ich mir meinen ehrgeizigen Wunsch erfüllen kann und das ebook pünktlich am 1.12. erscheinen wird.
Warum der 1.12.?
Weil es der Welt-AIDS-Tag ist und ich mir als Botschafterin vorgenommen habe, nicht nur diese besondere Geschichte zu schreiben, sondern auch einen Teil des Erlöses zu spenden. Es geht um HIV, um Ängste, um Wissen, um Leben, aber vor allem um die Liebe. Ihr kennt mich, ich bin ein Happy End Fan und ich werde auch mit dieser Geschichte nicht vom meiner Vorliebe abweichen. Es geht um zwei junge Männer, die sich wollen, sich nicht trauen, kämpfen, verlieren und doch nicht aufgeben. Es geht um Liebe und Glück und um Toleranz und Akzeptanz.
Ich bin in einer Zeit aufgewachsen, da war HIV und AIDS ein schlimmer Schrecken und allgegenwärtig. Ich weiß, dass es mir eine scheiß Angst bereitete, und das zu einem Zeitpunkt, wo sich in meinem pupertären Kopf alles nur um Sex drehte. ich obendrein von meiner kleinen Heimatstadt in die Großstadt zog und es so viele Möglichkeiten gab...
Vermutlich stellt es sich für junge Leute heute weniger erschreckend dar, vermutlich machen sie sich deshalb weniger Gedanken darum. Man sieht es niemanden an, aber sollte man sich deshalb allein auf den anderen verlassen? Jeder ist für sich selbst verantwortlich, sollte sich bewusst machen, dass er ausschließlich allein für seinen Körper die Verantwortung trägt. Aber deshalb niemanden mehr vertrauen? Ich weiß, dass Vertrauen auch enttäuscht werden kann, dass nicht jeder, und die Gründe dafür können vielfältig sein, immer ehrlich und aufrichtig ist. Trotzdem gehören Liebe und Vertrauen zusammen.
Aber die Tatsache, dass sich immer noch so viele, teils aus Unwissenheit teils aus Leichtsinn, an diesem Virus anstecken, finde ich schlimm. Auch wenn man nicht mehr so schnell daran stirbt, so gibt es eben auch noch kein Medikament, das die Krankheit heilt, denn den Verlauf zu verzögern ist eben nicht heilen. Deshalb gilt es an beiden Fronten zu kämpfen. Präventionskampagnen gibt es viele und sehr gute und obendrein gibt es mutige Menschen, die sich offen zu ihrer HIV Infektion bekennen, die der Krankheit ein Gesicht geben, die eine Geschichte erzählen. Also wird es Zeit nicht nur den Schrecken vor Augen zu haben, sondern gegen die Stigmatisierung der Betroffenen zu kämpfen.
Vielleicht wird meine kleine Geschichte nicht perfekt sein, mit Sicherheit wird es kein Ratgeber oder Lexikon zum Thema HIV und AIDS werden, aber ich hoffe, Jakob und Fabian können Euch mit ihrer Geschichte berühren.
In der nächsten Woche gibt es eine kleine Leseprobe und ansonsten schreibe ich fleißig an der Geschichte. Denn der 1.12. kommt immer näher …
 

Kommentare:

  1. Fein fein Lese gern alles was du schreibst auch wen du nichts spenden würdes aber,so bist du halt denks lieber an andere als an dich .
    Darum bekommst von mir 1000 knudels und schmatzer mehr hab ich nicht lol

    AntwortenLöschen
  2. Cool, ich freue mich über jede neue Geschichte von dir. Das du den Erlös spenden willst, finde ganz besonders von dir.

    AntwortenLöschen