Freitag, 11. Oktober 2013

Coming Out Day

Seit 1988 wird am 11.10. der Coming Out Tag begangen.
Ein Tag, an dem sich nicht nur Schwule, Lesben, Transgender und Bisexuelle öffentlich zeigen sollen, sondern der uns allen näher bringen soll, wieso es auch heute noch so schwierig ist, sich zu outen und ebenso öffentlich zu leben, wie jeder andere heterosexuelle Mensch.
Ein Tag, der uns sensibilisieren soll für die Probleme, denen LGBT`s während  und nach ihres Coming Outs ausgesetzt sind.
Ich kann nachempfinden, dass es nicht leicht ist, in einer Gesellschaft, in der das Leben in so vielen Bereichen genormt ist, feststellen zu müssen, dass man anders ist, nicht der Norm entspricht, einen anderen Weg gehen muss. Umso wichtiger finde ich es, sich nicht zu verstecken, zu sich zu stehen und Stärke zu beweisen.
Aber der Coming Out Tag soll auch in die andere Richtung wirken. Oftmals verbergen sich hinter Homophobie nur Berührungsängste,die es gilt abzubauen und durch Vertrauen und Akzeptanz zu ersetzen. Gegen Vorurteile müssen wir gemeinsam kämpfen.
In diesem Sinne wünschen ich allen, die an einer Aktion zum heutigen Tag teilnehmen, viel Spaß und viel Erfolg!
Und was soll ich sagen? Die Waffen eines Schreiberlings ... sind Worte und deshalb habe ich hier eine kleine Geschichte für Euch.
Obendrein gibt es auch noch etwas zu gewinnen. Ich verlose unter allen, die einen Kommentar unter diesen Post schreiben mein kleines Büchlein "Liebesschlösser". Egal ob ihr mir schreibt, wie euch die Geschichte gefallen hat, oder was ihr von so einem Tag haltet... Was auch immer euch einfällt, mit Ausnahme von Geschmacklosigkeiten, die ich ohne zu zögern löschen werde.
Im Laufe der nächsten Woche werde ich den Gewinner/ die Gewinnerin ermitteln.



„Morgen?“, flüstere ich leise in sein Ohr.
„Ja.“
„Du machst auch wirklich keinen Rückzieher?“
Ich lehne mich ein Stück zurück, um besser in seine Augen sehen zu können. Obwohl ich seine Unsicherheit deutlich erkennen kann, hält er meinem Blick stand und schüttelt leicht den Kopf.
Ich liebe es, wenn seine Locken so wild durcheinander gestrubbelt  und seine Lippen vom vielen Küssen ganz dunkelrot gefärbt sind. Ich lasse mich von seinem Blick gefangen nehmen, versinke in den dunkelblauen Augen und lächle ich zärtlich an.
„Morgen ist ein guter Tag dafür …“
„Ich habe trotzdem Angst.“
„Wollen wir es nicht doch lieber gemeinsam machen? Ich könnte dich unterstützen und du mich.“
„Nein … nein, wirklich .. Ich will das allein schaffen. Ich …“
„Schon gut. Ich weiß, dass du es hinbekommen wirst. Aber am Abend treffen wir uns … und wenn es nicht so läuft, wie du es dir erhoffst, dann wirst du mich sofort anrufen. Hörst du? Spätestens dann … weil ich nicht will, dass du allein bist oder weinst oder …“
„Ich heule doch nicht. Was soll schon passieren?“
„Eben“, murmle ich grinsend und knabbere noch einmal an seinem Hals.
Ich mag die empfindliche Haut, dazu dieser Duft, der mich nahezu umbringt. Manchmal komme ich mir regelrecht pervers vor, weil ich nur meine Nase gegen seinen Hals pressen muss und schon habe ich einen Ständer.
Aber es ist so viel mehr als das, denn bisher wusste ich gar nicht, dass man für einen einzelnen Menschen so viel empfinden kann. Ich bin nicht naiv, erwarte nicht, dass wir als uralte Männer vor unserem kleinen Häuschen sitzen und genüsslich Pfeife rauchen, während wir von alten Zeiten erzählen, aber im Moment könnte ich mir niemand anderen an meiner Seite vorstellen. Ich bin bis über beide Ohren in ihn verliebt und ich kann nur hoffen, dass er ebenso für mich empfindet.
„Du bist ja schon wieder hart“, nuschelt Nik und reibt seufzend sein Bein über meine Erektion.
„Nur ein bisschen, weil ich so schrecklich verliebt in dich bin.“, gebe ich zu und presse mich dichter an ihn.
„Aber meinem Hintern können wir das nicht schon wieder antun.“, grummelt er, kann es allerdings nicht lassen, mich weiter zu reizen.
„Ich weiß.“
Sehnsüchtig suche ich nach seinen Lippen, spiele mit seiner Zunge und genieße das unglaubliche Gefühl, dass sich groß und mächtig in meinem Körper ausbreitet.
„Nur ein bisschen fummeln“, locke ich ihn und er gluckst, schiebt eine Hand zwischen uns und streichelt meinen Schwanz.
„Du bist so gierig.“
„Du bist so lecker.“
„Das bist du auch.“
„Na dann…“
Ich ziehe seinen unglaublich schmalen Körper dichter an mich heran. Wir streicheln uns, necken uns mit den Zähnen, fühlen, küssen, berühren. Es ist egal, dass unser Versteck unbequem ist, dass die Decken klamm und kalt sind … Wir sind heiß und morgen … morgen hat das Versteckspiel endlich ein Ende. Ich kann es kaum erwarten.
Wir reiben uns gegenseitig, verschlingen uns. Niks Stöhnen ist atemberaubend. Es ist unglaublich, wie leicht er sich fallen lässt, wie sehr er mir und uns vertraut.
„Fester“, feuert er mich an.
Ich packe härter zu, spüre, wie es in meinen Hoden zu ziehen beginnt und folge ihm nur Sekunden später.
Verschwitzt kuschelt er sich in meine Arme. Ich hauche kleine Küsse in sein Gesicht, fange ein paar Schweißtropfen mit der Zunge auf.
„Wir müssen langsam los“, brumme ich, denn eigentlich möchte ich mich noch gar nicht von Nik lösen. Ich will auch die Stimmung nicht verderben, aber wir können nicht ewig hier in diesem kalten und hässlichen Abrisshaus bleiben.
Morgen flüstere ich innerlich und lege all meine Hoffnung hinein.
Schweigend ziehen wir uns an, verlassen das Gebäude und klettern über die Mauer, um auf die Straße zu gelangen.
„Bis morgen“, sagt Nik.
Ich weiß, dass ich keinen Abschiedskuss von ihm bekomme. Nicht hier, nicht wo uns vielleicht jemand sehen könnte.
„Bitte ruf mich an, wenn es nicht funktioniert.“
„Was ist, wenn es bei dir nicht funktioniert.“, erwidert er störrisch.
„Dann … will ich dich bei mir haben. Ich werde mich nicht verkriechen und meine Wunden lecken … Ich will … will dann deine Nähe spüren und wissen, dass es trotz allem richtig ist.“
„Wirklich?“
„Verdammt“
Ich ziehe ihn in meine Arme. Auch wenn er sich zuerst steif macht, spüre ich doch, wie er sich nach und nach in die Umarmung fallen lässt und sich näher an mich drückt.
„Du bist mein Freund und ich … liebe dich und für mich wird sich nichts daran ändern. Egal was morgen passiert. Was ist mit dir?“
Nick schweigt und mir rutscht das Herz in die Hose, denn sein Schweigen bedeutet so viel mehr.
Enttäuscht lasse ich ihn los, weiß nicht, ob ich hoffen soll, dass es klappt oder lieber wissen möchte, was er macht, wenn es nicht funktioniert.
„Bis morgen“, sage ich leise und drehe mich um. In meiner Brust schmerzt es fürchterlich und ich ärgere mich darüber, dass ich hier anscheinend der verliebte Trottel bin.
„Ich werde dich anrufen“, sagt er und hält mich am Arm fest. „Ich möchte auch nur dich haben, aber ich habe riesige Angst. Kannst du das denn nicht verstehen?“
„Doch. Glaubst du ich habe keine Angst? Es geht mir doch wie dir!“
„Nur, dass deine Eltern viel cooler sind, als meine.“
„Das kannst du doch gar nicht wissen … Ich meine, klar, bisher habe ich sie auch für cool gehalten, aber das hier ist was anderes … da weiß doch niemand …“
„Aber morgen werden wir es wissen“, unterbricht er mich und haucht mir einen Kuss auf die Lippen. Vollkommen perplex starre ich ihn an. Er hat mich noch nie in der Öffentlichkeit geküsst, egal wie spät es in der Nacht war … und heute ist es noch nicht einmal 20 Uhr.
„Baby, du machst mich schwach“, rufe ich ihm hinterher. Er dreht sich um, strahlt mich an und winkt.
Mein Herz hüpft und ich möchte es am liebsten auch … Aber ich reiße mich zusammen, beschleunige lediglich das Tempo, um die ganze Energie, die in mir drin ist, irgendwie abzubauen.
Morgen …


„Mama, können wir kurz reden?“
Kaum habe ich das letzte Wort ausgesprochen, bereue ich es auch schon. Irgendwie sieht sie mitgenommen aus. Es scheint kein guter Zeitpunkt zum Reden zu sein, aber ich habe die Abmachung mit Nik fest vor Augen … Heute ist unser Tag!
„Ich brauche einen Kaffee“, murmelt sie, ohne auf meine Frage einzugehen und bedient fahrig die Kaffeemaschine.
„Alles in Ordnung bei dir?“, frage ich vorsichtig, aber der Blick, den sie mir zuwirft, spricht Bände. Mein Herz fängt an, wie verrückt zu klopfen und meine Hände werden ganz feucht. Mist! Ausgerechnet heute hat sie keinen guten Tag.
„Mirko, du glaubst nicht, was ich gerade durchgemacht habe. Also ehrlich …“, knurrt sie und trommelt mit den Fingern auf der Arbeitsfläche herum, dabei murmelt sie leise „Mach schon!“ Als wenn die Maschine davon schneller werden würde…
„Was ist denn passiert?“
„Ich brauche zuerst einen Kaffee und etwas zu Essen. Haben wir noch ein Stück von dieser leckeren Schokolade? Oder einen Pudding?“
Schlimmer könnte es wohl gar nicht mehr kommen. Ich sollte darüber nachdenken, den Plan auf einen anderen Tag zu verschieben. Das kann nicht gut ausgehen, aber auf der anderen Seite, wenn sie so … mit was auch immer beschäftigt ist, macht ihr das, was ich zu sagen habe, vielleicht gar nichts mehr aus.
Endlich ist der Kaffee durchgelaufen. Während sie sich ein großes Stück Schokolade in den Mund schiebt, hole ich ihr eine Tasse aus dem Schrank und gieße den Kaffee ein. Sie verdreht die Augen, trinkt einen kleinen Schluck und scheint sich nicht einmal daran zu stören, dass er verdammt heiß ist.
„Okay …“ nuschelt sie mit geschlossenen Augen. „Du kannst mir alles erzählen, solange das Wort schwul nicht darin vorkommt.“
Ich sehe sie mit vor Schreck geweiteten Augen an, spüre, wie mein Herz hart gegen meine Rippen klopft und sich mein Magen krampfhaft zusammenzieht.
„Wieso das denn?“, würge ich mühevoll hervor.
„Weil …“, sie macht eine bedeutungsschwere Pause, „ich mir gerade zwei Stunden lang das Geheule von Tamara angehört habe.“
Meine Hände beginnen zu zittern. Tamara ist Niks Mutter. Kleinstadt … jeder kennt jeden … Sie sind nicht unbedingt beste Freundinnen, kennen sich aber offensichtlich gut genug, um solche Dinge zu besprechen. Bis eben war mir das gar nicht bewusst gewesen.
„Was ist denn passiert?“
„Passiert? Diese Frau hat eine Macke, das ist passiert. Nik hat seiner Mutter gestanden, dass er schwul ist … und sie tut so, als wenn die Welt zusammenbrechen würde. Anscheinend ist er auch noch verliebt und hat einen Freund. Ich meine, das ist doch toll … Aber nein, sie brabbelt irgendwas von Schande und Scham, von peinlich und pervers … davon, dass es bestimmt nur eine Phase ist. Sie überlegt, ob es nur seine Art wäre, gegen sie zu rebellieren, denn schließlich war er doch bisher so ein lieber Junge …“
Kopf schüttelnd sieht sie mich an, während ich angespannt ihren Ausführungen lausche und spüre, wie es mir den Boden unter den Füßen wegzieht. Möglichst unauffällig hole ich mein Handy aus der Hosentasche, aber Nik hat nicht angerufen.
„Ich habe versucht, ihr zu erklären, dass es wirklich schlimmere Dinge gibt und dass er sich das ja nicht ausgesucht hat. Er ist trotzdem ein netter Junge … Aber sie hat sich nicht wieder eingekriegt. Palaverte herum und jammerte die ganze Zeit, dass sie so etwas doch nun wirklich nicht verdient hätte. So etwas … ehrlich, Mirko .. ich war so kurz davor, auszurasten.“
„Was hast du ihr denn gesagt?“
„Ich weiß es schon gar nicht mehr. Ich habe tausende Argumente angebracht. Habe ihr gesagt, dass es doch nicht seine Entscheidung war, dass es ihn nicht verändert, dass sie ihren Sohn doch liebt und es keine Rolle spielen sollte. Und als das alles nichts genützt hat, habe ich … also … ich habe ihr gesagt, wie viel lieber ich zwei schwule Söhne hätte, als den einen auf dem Friedhof besuchen zu müssen. Ich weiß, das ist ein bescheuertes Argument und ich schäme mich dafür, dass ich deinen Bruder da mit reingezogen habe … und dich auch …. Aber diese Frau hat mich so wütend gemacht!“
Schweigend sehen wir uns an. Ich kann den Schmerz deutlich in ihrem Gesicht sehen. Auch wenn ich meinen Bruder nicht kennengelernt habe, ist er trotzdem ein Teil von mir … ein Teil unsere Familie.
Ich knete nervös meine Finger und schließe die Augen.
„Du hast zumindest einen…“, flüstere ich.
Noch ehe sie darauf antworten kann, klingelt es an der Tür. Kopflos springe ich auf. Fast bin ich erleichtert, dass ich der Situation für einen Moment entkommen kann. Einen Moment, in dem meiner Mutter vielleicht die Bedeutung meiner Worte bewusst wird … und dann wird es sich zeigen, ob sie das, was sie Niks Mutter gesagt hat, auch ernst gemeint hat.
Kaum habe ich die Tür aufgerissen, werde ich im wahrsten Sinne des Wortes erdrückt. Arme schlingen sich um meinen Hals, ein schmaler Körper presst sich dicht an meinen und ein Gesicht sucht Schutz an meinem Hals. Instinktiv erwidere ich die Umarmung, streichle beruhigend über seinen Rücken.
„Ich wollte anrufen … Wirklich, aber ich … ich habe mich so allein gefühlt. Es war …“
„…ganz furchtbar, ich weiß.“
Mein süßer Nik schnieft und nickt. Es bricht mir das Herz, als ich sein verheultes Gesicht in meine Hände nehme.
„Woher weißt du…“
„Wer ist es denn?“, ruft meine Mutter und kommt in den Flur.
„Nik?“, wundert sie sich und dann stutzt sie und starrt uns einen Moment ungläubig an. Sie runzelt die Stirn und es sieht so aus, als wenn ihr ganz allmählich die Bedeutung meiner Worte bewusst wird.
„Ich habe zumindest einen?“ Sie sieht mich fragend an. Ich kneife die Lippen zusammen und nicke. Nik sieht zwischen uns hin und her.
„Und ihr … ihr seid? … Nik ist dein Freund?“, fragt sie und setzt innerlich die Puzzleteilchen zusammen.
„Ja, ich … also, das wollte ich dir eigentlich sagen.“
Ich lasse Niks Gesicht los, nicht, ohne eine letzte Träne wegzuwischen und ergreife stattdessen seine Hand.
„Dann wolltet ihr das heute also beide machen?“
„Ja, heute ist der Coming Out Tag und wir … wir sind jetzt schon drei Monate zusammen.“
„Coming Out Tag?“, fragt meine Mutter und fängt an zu grinsen.
„Na das passt ja wirklich super. Drei Monate und du hast nichts gesagt? Oh Mann, darüber müssen wir aber echt noch mal reden. Drei Monate…“
„Mama?“, frage ich unsicher, weil ich nicht weiß, was ihre Reaktion zu bedeuten hat.
„Was denn? Du bist schwul … und du hast einen Freund. Einen ziemlich netten, wie ich finde, aber drei Monate, also das muss ich erst mal verdauen.“
„Aber ansonsten … das ist okay für dich?“
„Nein, natürlich nicht! Denn ich rege mich gern über das furchtbare Verhalten anderer Leute auf und mache es dann genauso. Mal ehrlich, Sohn … ich hätte ein wenig mehr Verstand von dir erwartet.“
Sie kommt auf uns zu und streicht Nik über den Kopf, dann wendet sie sich wieder an mich. „Ich glaube, du solltest dich jetzt um deinen Freund kümmern. Er sieht so aus, als wenn er jede Menge Zuwendung gebrauchen könnte… und Nik, du bist hier jederzeit willkommen. Und die Sache mit deiner Mutter … wäre doch gelacht, wenn wir Tamara nicht zur Besinnung bringen würden.“
Wir nicken beide und starren sie ehrfürchtig an. Sie lächelt, boxt mir in die Seite und geht zurück in die Küche. Ich ziehe Nik in mein Zimmer und werfe uns auf mein Bett. Wir kuscheln und küssen, halten uns und flüstern uns kitschige Worte ins Ohr.
Am Abend klopft es vorsichtig an meiner Tür. Meine Mutter steckt den Kopf herein und grinst uns an.
„Habt ihr Lust diesen besonderen Tag mit einer Pizza zu feiern?“
 

Kommentare:

  1. Hachja ..... <3 <3 <3 ... ich möchte dein Buch nicht gewinnen ...Hihi ich habs ja schon ....
    aber ich wünsche allen Söhnen dieser Welt eine Mutter wie Mirkos Mutter ....

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  2. Eine schöne Geschichte.
    Ich liebe deine Geschichten und mache da auch gar keinen Hehl draus.
    Auch hier wird in sehr lebendiger Art, der Leser sofort in die Geschichte mit hineingezogen.
    Liebenswerte Protas die einem direkt zu Herzen gehen.

    Schade das es in der heutigen Zeit immer noch einen Coming out Day gibt.
    Liebe ist Liebe. Warum muß überhaupt irgend ein Mensch sich dafür rechtfertigen.
    Sollte man nicht jedem Menschen, den man kennt, wünschen das er glücklich ist.
    Mein Wunsch, an der Stelle wäre, das heute der letzte Coming out Day weltweit stattfindet.
    Das ab heute, Liebe einfach nur Liebe ist, ganz egal, wer wen liebt.

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    1. Hallo und Herzlichen Glückwunsch! Du bist der Gewinner/die Gewinnerin des Buches.
      Bitte übersende mir deine Adresse am besten per mail: kath74@gmx.de

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  3. Hach
    Was für eine schöne Geschichte.
    Mirkos Mutter ist ja gut drauf.

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  4. Ich will immer gewinnen (grins) nee hab ja schon den hauptgewinn Karo Stein zu kennen als schwester und freundin
    Lese alles gern was du schreibst

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  5. Eine tolle Geschichte! Mirko kann sich sicher glücklich schätzen, aber vieles, was du geschrieben hast, stimmt sicher, Anders zu sein als de Norm , ist für den Betroffenen nicht leicht, aber auch nicht für die Freunde und Familie, eben weil es unbekannt und neu sein mag und Berührungsängste bestehen. Ich kann immer kaum glauben, dass es viele Menschen gibt, die im Grunde ihres Herzens wirklich so viel Hass und Ablehnung haben. Ich vermute eher einen hohen Schutzwall um sich selbst, weil sie selbst lieber den leichten Normalweg gehen wollen.
    Auf jeden Fall drücke ich Nik die Daumen, dass auch seine Mutter irgendwann zu der Erkenntnis kommt, dass das Glück ihres Sohnes wichtiger ist als das Geschlecht des Partners.

    LG
    Martina

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  6. eine schöne storry, dieser tamara möchte ich auch gern den kopf waschen, echt jetzt, soll sich freuen wenn ihr sohn glücklich ist *kopfschüttel* schade das es aber leider immer noch viel zu oft so ist.

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  7. Das ist genau die richtige Geschichte mit fast dem passenden Ende für den Coming Out Day. Wenn Niks Mutter wenigstens ein bisschen so wie Mirkos Mutter reagiert hätte, dann könnte es fast perfekt sein!
    Ich mag einfach alles was du schreibst, liebe Karo!
    Und jetzt, jetzt wünsch ich Dir einfach ein schönes Wochenende. Und die Liebesschlösser: die sehen in meinem Ebook toll aus, aber meinem Bücherregal würden sie auch gut stehen. *lach
    Liebe Grüße
    Birgit Stephan

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  8. Hallo Karo,

    ich finde auch, dass es eine sehr schöne Story ist. Ja, so eine Mutter wünsche ich jedem Kind, egal ob schwul, lesbisch, trans... Leider gibt es noch zu viele Tamaras auf dieser Welt.

    Toll finde ich auch das du diesen Tag mit einer deiner tollen Geschichten "feierst".

    LG
    Gela

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  9. Eine sehr schöne Geschichte. Auch wenn ich mir für Nik eine Mutter wie Mirko´s wünschen würde.....
    Das es wirklich noch solche Eltern gibt, die mehr auf die Gesellschaft und ihr Ansehen in dieser achten als auf das Wohlergehen ihrer Kinder finde ich schrecklich. Zumindest hat Nik einen ganz lieben Freund mit einer lieben Mutter.

    LG Lilith

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  10. Ohhh, wie süß! >o<
    Typen wie Niks Mutter gibt es oft, aber Mirkos Mutter ist ja wirklich mal klasse! :)

    Liebe Grüße
    Elle.

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  11. Ich liebe diese kleinen Geschichten in denen man spürt wie viel Unsicherheit und Mut dazu gehören sich seiner Familie zu stellen.
    Schön, dass du diese süße Episode geschrieben hast :)
    Libe Grüße Anne

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