Sonntag, 30. Juni 2013

Neuigkeiten

Vielleicht haben einige von Euch es bereits auf Facebook mitbekommen. Ab 10.7. geht es mit Hannes und Farid aus "Verschlossene Türen" weiter.
Ich bin fest entschlossen, die Geschichte nun zu einem Ende zu bringen, denn das haben nicht nur die beiden verdient, sondern das bin ich mir auch irgendwie selbst schuldig.
Da es so eine merkwürdige Änderung auf blogger gibt, bei der ich mir nicht ganz sicher bin, ob es sich nun nur um nichtjugendfreie Werbung oder allgemein um nichtjugendfreie Inhalte handelt, habe ich angefangen, ein paar Geschichten zu entfernen. Einige Sachen hatte ich zum Glück parallel bei fanfiktion gepostet, aber bei den Weihnachtskalendern konnte ich mich noch nicht entscheiden, wie ich es am besten mache.
Dagegen sind die meisten Zuckerwatte- Geschichten erst einmal verschwunden.
Allerdings verschwinden sieben davon nicht für immer, denn sie werden als Kurzgeschichtenbuch mit dem Titel "Liebesschlösser" demnächst erscheinen.
Damit versuche ich mich als selfpublisher bei Amazon. Mal sehen, ob ich das hinbekomme.
Den Hexentanz habe ich ebenfalls nicht vergessen. Janosch sollte euch nächste Woche erzählen, wie es mit ihm und Dennis weitergeht. Es gibt wahrscheinlich noch zwei bis drei Kapitel, denn ursprünglich hatte ich es nur als OneShot geplant.
Desweiteren freue ich mich auf ein großes Projekt, zu dem ich aber noch nicht viel erzählen kann ... aber etwas verate ich doch schon. Diesmal gibt es was Gedrucktes von mir. Aber das wird noch eine ganze Weile dauern.
Und last but noch least: Die Kuschelgang plant ebenfalls ein neues Projekt, an dem ich teilnehmen möchte.
Wow, da habe ich ja eine ganze Menge Baustellen und ich freue mich auf jede einzelne!

Freitag, 28. Juni 2013

Statement

Liebe Leser,
wir, die Autoren des FWZ-Verlags möchten euch mitteilen, dass wir uns mittlerweile nicht mehr wirklich darüber freuen können, wenn ihr eins unserer Bücher aus dem Verlag kauft. Die Verlegerin Michaela Nelamischkies stellt sich seit über einem halben Jahr tot, wir erhalten keine Abrechnungen und keine Tantiemen mehr für unsere Bücher. Alle Nachfragen werden ignoriert, Einschreiben kommen ungeöffnet zurück, weder auf Anrufe noch Mails wird reagiert. Wir sind unendlich enttäuscht, dass unser Vertrauen so missbraucht wurde und unsere Arbeit nicht honoriert wird, noch wir unsere Rechte an den Büchern zurückerhalten. Wie und ob wir diese zurückerhalten ist nicht absehbar.
Bitte habt Verständnis, dass wir uns nicht weiter öffentlich dazu äußern werden.
Tief enttäuscht
Die betroffenen Autoren

Montag, 17. Juni 2013

Holunderblüten

Ich liebe den Duft und das Aroma von Holunderblüten.
Leider sind meine hausfraulichen Qualitäten nicht besonders intensiv ausgeprägt ... ja, man könnte sogar behaupten, dass sie je nach Gemütszustand gegen null tendieren. Allerdings wird dieser ... nennen wir ihn "Gendefekt" durch eine gute Portion Neugier und Unternehmertum ausgeglichen. Sprich: Ich probiere gern Neues aus, versuche mich an allerlei Techniken und freue mich, wenn es gelingt.
Deshalb stelle ich im Herbst und Winter auch Unmengen an Badebomben her und habe mich in diesem Jahr schon an einem Bärlauchpesto versucht (brauche ich mir allerdings fürs nächste Jahr nicht wieder vornehmen ... denn es ist leider sehr, sehr unbeliebt in meiner Familie!)
Und nun blüht überall der Holunder. Mein Sohn wollte unbedingt wieder Sirup haben, deshalb hat er mir ganz spontan einen riesigen Strauß Blüten angeschleppt. Leider muss man sich mit der Verarbeitung wirklich beeilen und wenn frau gerade mit Schreiben abgelenkt ist, ist für die Blüten einfach keine Zeit. Aber mein Sohn wollte sich mit dieser Ungerechtigkeit nicht zufrieden geben und hat gleich am nächsten Tag neue Dolden mitgebracht. Diesmal gab es auch kein Entrinnen ... Also habe ich die Blüten mit Zucker und Zitronensäure angesetzt. Anstatt echter Zitronen haben ich ein paar Spritzer Limettensaft zugegeben, allerdings war ich da wohl ein wenig zu großzügig. Trotz der Unmengen Zucker ist unser Sirup eher als säuerlich zu bezeichnen.
Vom Ehrgeiz gepackt habe ich ihn gleich noch mal Blüten sammeln geschickt. Und nun gibt es neben dem Sirup auch noch Gelee und Likör. Und ich kann nur sagen ... dieser Likör ist  saulecker.

Ich bin ganz zufrieden mit meiner Ausbeute und freue mich schon auf die nächste Feier, wo ich ganz bestimmt Holunderblütenlikör im Gepäck haben werde.
Ach ja, die Kinder waren mit der ersten Kostprobe ihres Sirups auch sehr zufrieden.

Dienstag, 11. Juni 2013

Es duftet ...


Pünktlich mit den ersten Sonnenstrahlen erscheint die Anthologie
"Es duftet nach Liebe" 
Ursprünglich war es nur eine kleine Idee, die sich allmählich verselbständigt hat, leidenschaftliche Mitstreiter fand und plötzlich Formen annahm ... und am Ende können wir nun stolz das erste Buch präsentieren.
Weil der Umgang miteinander so angenehm und freundschaftlich war (natürlich immer noch ist) ... was ja mittlerweile durchaus nicht immer selbstverständlich ist, wurden wir spontan zu einer Kuschelgang ... farbenfroh, gefühlvoll und fröhlich.
14 Geschichten, die sich allesamt um Liebe und Düfte drehen, romantisch, humorvoll, sinnlich ... natürlich auch ein wenig dramatisch, aber immer mit Happy End.
Ich freue mich, ein Teil dieser Gruppe sein zu dürfen, sehe voller Begeisterung in die Zukunft und auf die nächsten Projekte.
Das Buch gibt es derzeit bei beam.ebooks und bei Amazon als ebook. Eine Printausgabe wird es später ebenfalls geben.
Ich hoffe sehr, die Geschichten gefallen euch. 

Donnerstag, 6. Juni 2013

Leseempfehlung: Inferno von Dan Brown

Hin und wieder erwische ich mich dabei, wie ich abseits der ganzen Gay- Geschichten auch mal ein anders geartetes Buch lese.
Diesmal war es eher dem Zufall geschuldet, denn eigentlich hatte meine Mutter das Buch für eine Arbeitskollegin zum Geburtstag gekauft und wollte es gerade hübsch in Geschenkpapier einpacken, als ich es ihr im wahrsten Sinne des Wortes aus den Händen gerissen habe. Anschließend habe ich den "Ich bin doch deine liebste, weil einzige Tochter"- Blick aufgesetzt, sodass sie es mir mit dem Hinweis auf äußerst sorgsame Behandlung überlassen hat.
Die Zeit drängt, aber was sind schon 682 Seiten für einen Buchverschlinger wie mich.
Ich gebe es zu, es ist das erste Buch von Dan Brown, das ich lese. "Sakrileg" kenne ich nur aus der Verfilmung, aber dank Amazon, die es vor einiger Zeit kostenlos für den Kindle angeboten haben, werde ich es bestimmt demnächst ebenfalls lesen.
Wikipedia: Mappa dell'Inferno von Botticelli
Also habe ich mich ins oder auf "Inferno" gestürzt und musste bereits auf den ersten Seiten feststellen, dass mein Interesse an Kunst nicht ausreichend ist, um mit Robert Langdon mitzuhalten. Ich weiß nicht, ob ich mich deshalb ein bisschen schämen sollte ... aber ich habe weder die göttliche Komödie von Dante gelesen (jedenfalls kann ich mich nicht daran erinnern) noch kannte ich die "Mappa dell'Inferno" von Botticelli und von den meisten anderen Bildern und Skupturen hatte ich auch keine Ahnung. Aber es gibt ja google! Zugegebenermaßen wird alles so gut und detailreich von Mr. Brown beschrieben, dass man auch ohne Lexikon durch die Geschichte kommt.
Aber ich bin ein visueller Typ ... ich wollte die Karte der Hölle sehen und mich auch an der lustigen Statue von Herkules und Diomedes bildlich erfreuen (womit ich dem schwulen Genre doch nicht gänzlich untreu geworden bin).
Prof. Langdon rast also wieder in altbekannter Weise von einem geschichtsträchtigen Ort zum nächsten, an seiner Seite eine geheimnisvolle Frau, gehetzt von einer Attentäterin und einer Geheimorganisation. Er ist auf der Suche nach dem Ort, wo ein verrückt- genialer Genforscher und Dante- Verehrer ein Pathogen mit der Bezeichnung "Inferno" versteckt hat, von dessen Ausmaß man sich kaum eine Vorstellung machen kann.
Es gibt eine Menge Wendungen und am Ende ist nichts mehr wie es war bzw. schien. Eine Wendung fand ich sehr schade (jedenfalls mein kleines "schwules" Herz), denn für einen Moment hatte es den Anschein, als wäre der Erfinder von "Inferno" mit einem Mann zusammen. Auch wenn man jetzt sagen könnte: "Na super, jetzt muss der vermeintlich Böse auch noch schwul sein" so hätte ich es sogar irgendwie innovativ und besonders gefunden, wenn nicht eine Frau, sondern ein Mann versucht, das Erbe seiner großen Liebe zu erfüllen ... Oder versucht er bzw. sie das gar nicht? Na, das wird an dieser Stelle nicht verraten.
Neben den vielen Zeichen und Hinweisen auf verschiedenen Bildern, Masken und und und ... enthält dieses Buch ein sehr brisantes Thema: Die Bevölkerungsexplosion.
Es ist nun mal nicht zu leugnen, dass wir immer mehr Menschen werden, die Erdkugel nur einen begrenzten Raum bietet und die Ressourcen auch nicht unendlich sind.
Dass solche Aktionen wie Tonnen von Kondome kostenlos an die afrikanische Bevölkerung zu verteilen, nahezu sinnlos ist, wenn die katholische Kirche bereits vor Ort ist und mit erhobenen Zeigefinger darauf hinweist, dass Verhütung Sünde ist, was neben dem Bevölkerungsproblem ein weiteres Problem freigesetzt hat: einen riesigen Müllberg unbenutzter Gummis!
Das Ende war für mich überraschend. Es hinterließ ein mulmiges Gefühl in meinem Bauch, weil ich nicht bezweifle, dass es möglich wäre ...  Mehr will ich an dieser Stelle nicht verraten. 
Es war auf jeden Fall eine unterhaltsame Reise. Spannend bis zur letzten Seite, supergut zu lesen und dazu noch so viel Wissensvermittlung (mit der ich gleich mal vor meinem Mann prahlen musste).
  
(leider habe ich kein Bild vom Buch, denn meine Mutter hat mir den Schutzumschlag gleich weggenommen *gg*, aber ich denke, ihr werdet es mit Sicherheit im Buchladen eures Vertrauens auch so finden)