Dienstag, 17. Mai 2011

Internationaler Tag gegen Homophobie

Homosexualität ist keine Krankheit! Am 17. Mai 1990 beschloss die Generalversammlung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) Homosexualität von der Liste psychischer Krankheiten zu streichen.
Der 17. Mai wurde daraufhin zum Internationalen Tag gegen Homophobie ausgerufen.
Erst vor kurzem habe ich mich mit einer Freundin über die schnelllebige Zeit unterhalten. Sie meinte, dasss sie es mit Besorgnis sehe, wie sich das klassische Familienbild immer mehr ändert. Ich konnte sie einen Moment lang nur ansehen. Ich kann nichts Besorgniserregendes daran finden. Ganz im Gegenteil. Ich finde es unglaublich, wie bunt die Welt geworden ist. Es ist gut, dass es nicht nur diese eine Art des Miteinanders gibt, dass starre Familienverbände sich auflösen, dass nach Alternativen gesucht wird. Wieso sollte ein Kind mit zwei Vätern unglücklicher sein, als eins ohne? Wer behauptet, dass eine Familie aus Mutter, Vater und Kind(er) bestehen muss? Auch diese Konstellation hat schon oft versagt. Nicht alle Menschen können wohl von einer glücklichen Kindheit sprechen, obwohl sie in einem klassischen Familienverband gelebt haben.
Ich freue mich über die Vielfalt und gebe mir alle Mühe meine Söhne tolerant und selbstbewusst zu erziehen.

Das Bild: verygay.tumblr.com

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen